XI. Armeekorps (11.)
Gruppe Kortzfleisch
Gruppe Strecker
Generalkommando z.b.V. Cramer
Generalkommando z.b.V. Raus

 

1. Einsatz und Unterstellung:

Das XI. Armeekorps wurde am 6. Oktober 1936 in Hannover, im neuen Wehrkreis XI, aufgestellt. Das Generalkommando wurde als territorialer Stab bei der Bildung vom Wehrkreis XI gebildet und wurde auch für diesen zuständig.

Das Generalkommando XI. Armeekorps wurde bereits vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges mobilisiert. Im Zuge der Planung Hitlers zur Eroberung bzw. Zerschlagung der Tschechoslowakei und der sich daraus entwickelnden Sudetenkrise wurden große Teile des Deutschen Heeres im September 1938 mobil gemacht. Zu diesem Zweck erfolgte auf deutscher Seite folgender Aufmarsch:
Heeresgruppenkommando 1, mobil gemacht als 2. Armee mit Hauptquartier in Kosel mit den Generalkommandos II, VIII. und X. Armeekorps, dazu die 6., 8., 12., 22., 28., 30. und 32. Infanterie-Division sowie 3. Panzer-Division. Auftrag der Armee war es, das Festungsgebiet gegenüber Oberschlesien zu durchstoßen und Richtung Olmütz vorzugehen, um sich dort mit der 14. Armee zu vereinigen.
Heeresgruppenkommando 3, mobil gemacht als 8. Armee mit Hauptquartier in Freiburg / Schlesien mit den Generalkommandos III. und XI. Armeekorps, dazu die 3., 18., 19. und 31. Infanterie-Division. Auftrag der Armee war es, aus dem Raum Hirschberg - Waldenburg durch die Landshuter Senke in Richtung Hohenmauth - Zwittau - Nachod vorzugehen und nach dem Durchbruch mit der 2. Armee zusammen zu wirken.
IV. Armeekorps mit Hauptquartier in Herrnhut als selbständiges Armeekorps mit 4. und 14. Infanterie-Division. Auftrag des Korps war es, aus dem Raum Zittau in Richtung Eisenstadt anzugreifen, um so die rechte Flanke der 8. Armee zu sichern.
Grenzabschnittskommando 4 mit Hauptquartier in Schweidnitz mit vier Grenzwachtregimentern. Auftrag des Kommandos war es, den Raum von Görlitz bis zur Glatzer Neiße zu sichern.
Grenzabschnittskommando 5. Aufgabe des Kommandos war es, den Raum zwischen dem Ascher Zipfel und der Elbe zu sichern.
Heeresgruppenkommando 4, mobil gemacht als 10. Armee mit Hauptquartier in Schwandorf mit den Generalkommandos VI., XIII. und XVI. Armeekorps, dazu die 10., 17. und 24. Infanterie-Division sowie 2., 13. und 20. motorisierter Infanterie-Division und 1. Panzer-Division und 1. leichte Division. Aufgabe der Armee war es, aus dem westsächsischen - oberpfälzischen Raum zwischen Gottleuba und Cham über Pilsen auf Prag vorzustoßen.
Heeresgruppenkommando z.b.V., mobil gemacht als 12. Armee mit Hauptquartier in Passau mit den Generalkommandos V., VII. und IX. Armeekorps, dazu die 5., 7., 9., 15., 16., 25., 27. und 45. Infanterie-Division sowie der 1. Gebirgs-Division. Aufgabe der Armee war es, in Richtung Brünn vorzurücken.
Heeresgruppenkommando 5, mobil gemacht als14. Armee mit Hauptquartier in Wien mit den Generalkommandos XVII. und XVIII. Armeekommando und dem Feldkommando z.b.V., dazu die 44. Infanterie-Division sowie die 2. und 3. Gebirgs-Division, die 29. motorisierte Infanterie-Division, die 2. Panzer-Division und die 4. leichte Division. Auftrag der Armee war es, an Pressburg vorbei nach Norden vorzustoßen, um sich schließlich mit der aus Norden angreifenden 2. Armee zu vereinigen.
Nach dem Münchner Abkommen nahmen dann folgende Einheiten der 8. Armee am Einmarsch in das Sudetenland teil:
8. Armee mit Hauptquartier in Freiburg / Schlesien mit den Generalkommandos III. und XI. Armeekorps, dazu die 3., 4. und 18. Infanterie-Division.
Nach dem Einmarsch in das Sudetenland kehrte das XI. Armeekorps in seine Garnisonen zurück.

Bei der Mobilmachung für den 2. Weltkrieg im Sommer 1939 wurde der Stab mobilisiert. Dabei bildete es am alten Standort das Stellvertretende Generalkommando XI. Armeekorps. Von März bis Mai 1942 als Gruppe Kortzfleisch und von Juni bis Juli 1942 als Gruppe Strecker bezeichnet. Das Korps wurde im Februar 1943 in Stalingrad vernichtet und am 5. März 1943 offizielle aufgelöst.

Neu aufgestellt wurde der Stab bereits im Januar 1943 bei der Heeresgruppe Süd als Generalkommando z.b.V. Cramer. Generalmajor Cramer traf am 30.12.42 bei der Heeresgruppe B, die Offiziere und Unteroffiziere des Korps am 1.1.43 im Bereich der ung. 2. Armee ein. Am dem 13. Februar 1943 übernahm Generalleutnant Raus das bisherige Generalkommando
z.b.V., das ab da dann als Generalkommando z.b.V. Raus bezeichnet wurde. Am 20. Juli 1943 wurde der Stab bei der Heeresgruppe Süd zum XI. Armeekorps umbenannt (OKH/GenStdH/Org.Abt.II / Nr. 18633/43). Im März 1944 wurde das Generalkommando nach seiner Vernichtung bei Tscherkassy im Generalgouvernement wieder aufgestellt.

 

1939

Datum Armee Heeresgruppe Ort
25. August 10. Armee Süd Bzura, Warschau (Lagekarte) (Lagekarte) (Lagekarte)
11. September 8. Armee Süd Bzura, Warschau
15. September 10. Armee Süd Warschau
24. September 8. Armee Süd Warschau (Lagekarte) (Lagekarte) (Lagekarte)
18. Oktober 4. Armee B Niederrhein
22. Oktober 6. Armee B Niederrhein
27. Oktober 2. Armee B Niederrhein
4. November 6. Armee B Niederrhein

1940

Datum Armee Heeresgruppe Ort
1. Januar 6. Armee B Niederrhein, Belgien, Holland, Flandern (Lagekarte) (Lagekarte) (Lagekarte) (Lagekarte) (Lagekarte)
31. Mai 18. Armee B Aisne, Chemin des Dames
3. Juni z. Vfg. A Chemin des Dames (Lagekarte) (Lagekarte) (Lagekarte)
18. Juni 12. Armee A Westfrankreich (Lagekarte)
4. Juli 4. Armee B Westfrankreich
11. September 6. Armee C Westfrankreich
14. Dezember 1. Armee D Westfrankreich
18. Dezember 12. Armee OKH Westfrankreich

1941

Datum Armee Heeresgruppe Ort
1. Januar 12. Armee OKH Westfrankreich
26. März z. Vfg. OKH Serbien
28. März 12. Armee OKH Serbien
13. April Pz.Gr. 2 bei 12. Armee OKH Serbien
22. April 2. Armee OKH Serbien
6. Juni 11. Armee Süd Pruth, Dnjepr (Lagekarte) (Lagekarte) (Lagekarte)
19. August 17 .Armee Süd Donez (Lagekarte)
13. September Panzergruppe 1 Süd Donez
25. September 17 .Armee Süd Donez (Lagekarte)
29. Oktober 6. Armee Süd Donez (Lagekarte) (Lagekarte)
11. Dezember 17 .Armee Süd Donez
24. Dezember 1. Panzerarmee Süd Mius

1942

Datum Armee Heeresgruppe Ort
1. Januar 1. Panzerarmee Süd Mius (Lagekarte)
24. Januar 17 .Armee Süd Mius
29. Januar III. Pz.K. bei 1. Panzerarmee Süd Mius (Lagekarte)
9. Februar Armeegruppe v. Kleist Süd Mius (Lagekarte) (Lagekarte) (Lagekarte) (Lagekarte) (Lagekarte)
7. Juli Gruppe v. Mackensen Süd Donez, Don
14. Juli Gruppe v. Schwedtler Süd Donez, Don
16. Juli Armeegruppe Ruoff Süd Donez, Don
27. Juli z. Vfg. OKH Don (Lagekarte)
5. August 6. Armee B Stalingrad (Lagekarte) (Lagekarte) (Lagekarte)
21. November 6. Armee Don Stalingrad (Lagekarte)

1943

Datum Armee Heeresgruppe Ort
1. Januar 6. Armee Don Stalingrad (Lagekarte)

nach Wiederaufstellung

1943

Datum Armee Heeresgruppe Ort
Februar   B Charkow
März Armee-Abteilung Kempf Süd Charkow, Donez (Lagekarte) (Lagekarte) (Lagekarte) (Lagekarte) (Lagekarte)
August Armee-Abteilung Kempf Süd Charkow, Donez (Lagekarte)
September 8. Armee Süd Dnjepr, Tscherkassy (Lagekarte) (Lagekarte) (Lagekarte) (Lagekarte)

1944

Datum Armee Heeresgruppe Ort
Januar Wiederaufstellung   Generalgouvernement
April 1. ungarische Armee Nordukraine Karpathen, Stanislau (Lagekarte) (Lagekarte) (Lagekarte)
August 1. Panzerarmee Nordukraine Karpathen, Beskiden (Lagekarte) (Lagekarte)
Oktober 1. Panzerarmee A Beskiden, Slowakei (Lagekarte) (Lagekarte)

1945

Datum Armee Heeresgruppe Ort
Januar 1. Panzerarmee A Beskiden, Slowakei (Lagekarte)
Februar 1. Panzerarmee Mitte Altvaterngebirge (Lagekarte) (Lagekarte) (Lagekarte)

 

2. Kommandierende Generale:

General der Artillerie Emil Leeb 1. April 1939 - 1. März 1940

General der Infanterie Joachim von Kortzfleisch 1. März 1940 - 6. Oktober 1941

General der Infanterie Eugen Ott 6. Oktober 1941 - 10. Dezember 1941

General der Infanterie Joachim von Kortzfleisch 10. Dezember 1941 - 1. Juni 1942

Generaloberst Karl Strecker 1. Juni 1942 - Februar 1943

nach Wiederaufstellung 1943:

Generalleutnant Hans Cramer 1. Januar 1943 - 28. Februar 1943 m.F.b.

General der Panzertruppe Erhard Raus 1. März 1943 - 1. November 1943

General der Artillerie Wilhelm Stemmermann 5. Dezember 1943 - 18. Februar 1944

General der Infanterie Rudolf Bünau 20. März 1944 - 16. März 1945

General der Artillerie Horst von Mellenthin 16. März 1945 - 20. März 1945

General der Infanterie Rudolf Bünau 20. März 1945 - 6. April 1945

General der Infanterie Friedrich Wiese 6. April 1945 - Kapitulation

 

Chef des Generalstabes:

Generalmajor Georg von Apell 6. Oktober 1936 - 12. Oktober 1937

Generalmajor Erwin Vierow 12. Oktober 1937 - 15. September 1939

Oberst i.G. Johannes Baeßler 10. September 1939 - 18. Februar 1942

Oberst i.G. Helmuth Groscurth 18. Februar 1942 - 1943

nach Wiederaufstellung 1943:

Generalmajor Eberhard Kinzel Januar 1943 - 22. Januar 1943

???

Oberst i.G. Hellmuth Schultze (20. Juli 1943) - 7. Dezember 1943

Generalmajor Heinz Gaedcke 7. Dezember 1943 - 25. Februar 1944

Oberst i.G. Hellmuth Schultze 25. Februar 1944 - Mai 1945

 

1. Generalstabsoffizier (Ia):

Oberstleutnant Maximilian Grimmeiß 6. Oktober 1936 - 10. November 1938

Oberstleutnant i.G. Erwin Gerlach 10. November 1938 - 15. Oktober 1939

Oberstleutnant i.G. Alexander von Pfuhlstein 16. Oktober 1939 - März 1940

Oberstleutnant i.G. Karl-Gustav Sauerzweig April 1940 - Juni 1941

Major i.G. Wolf Zabel (21. Juni 1941) - Oktober 1942

Major i.G. Hans Schiele Oktober 1942 - 1943

nach Wiederaufstellung 1943:

Oberstleutnant i.G. Hans Schiele 20. Juli 1943 - August 1944

Major i.G. Hanns-Hubert Struff 1. September 1944 - Mai 1945

 

3. Gliederung:

a) Korpstruppen

Arko 31, ab 1940 Arko 411

Korps-Nachrichten-Abteilung 51

Korps-Nachschubtruppen 411

 

b) unterstellte Divisionen

1. September 1939: 18. Infanterie-Division, 19. Infanterie-Division

16. Juni 1940: 7. Infanterie-Division, 211. Infanterie-Division, 253. Infanterie-Division, 267. Infanterie-Division, 269. Infanterie-Division

3. September 1941: 257. Infanterie-Division, 125. Infanterie-Division, 239. Infanterie-Division

2. Januar 1942: 6. rumänische Kavallerie-Brigade, 5. rumänische Kavallerie-Brigade, 2/3 der 73. Infanterie-Division

24. Juni 1942: VI. rumänisches Korps, 1. Gebirgs-Division, 1. rumänische Division, 454, Sicherungs-Division

15. November 1942: 384. Infanterie-Division, 4 Infanterie-Division, 376. Infanterie-Division

7. Juli 1943: 320. Infanterie-Division, 106. Infanterie-Division

26. Dezember 1943: 72. Infanterie-Division, 1/3 der 167. Infanterie-Division, 57. Infanterie-Division, SS-Freiwilligen-Sturmgeschütz-Brigade Wallonien, 5. SS-Panzergrenadier-Division "Wiking"

16. September 1944: 168. Infanterie-Division, 254. Infanterie-Division, 96. Infanterie-Division

1. März 1945: Kampfgruppe 1. Skijäger-Division, 97. Jäger-Division, Kampfgruppe 371. Infanterie-Division, Teile 5. SS-Panzer-Division "Wiking", Kampfgruppe 344. Infanterie-Division

 

1. Dezember 1939

Divisionen Heerestruppen Korpstruppen
19. Infanterie-Division Fla-Kompanie 5./46

Korps-Nachrichten-Abteilung 51

Korps-Nachschubtruppen 411

 

15. April 1940

Divisionen Heerestruppen Korpstruppen
19. Infanterie-Division

14. Infanterie-Division

31. Infanterie-Division

Artillerie-Regiments-Stab 606

II. / Artillerie-Regiment 46
II. / Artillerie-Regiment 58
II. / Artillerie-Regiment 53
II. / Artillerie-Regiment 60

Beobachtungs-Abteilung 2
Beobachtungs-Abteilung 14

Nebelwerfer-Abteilung 3

Panzerzug 5

Pionier-Regiments-Stab 617

Pionier-Lehr-Bataillon o. Sturmboot-Kompanie
Pionier-Bataillon 260

Brückenkolonne B 2. / 430
Brückenkolonne B 401
Brückenkolonne B 602
Brückenkolonne B 603
Brückenkolonne B 636
Brückenkolonne B 639

Bau-Bataillon 8

I. / Flak-Regiment 14

Panzerjäger-Abteilung 560

Fla-Kp. 4. / 52

Arko 102

Korps-Nachrichten-Abteilung 51

Korps-Nachschubtruppen 411

 

10. Mai 1940

Divisionen Heerestruppen Korpstruppen
19. Infanterie-Division

14. Infanterie-Division

31. Infanterie-Division

Artillerie-Regiments-Stab 606

II. / Artillerie-Regiment 46
II. / Artillerie-Regiment 53
II. / Artillerie-Regiment 58
II. / Artillerie-Regiment 60

Beobachtungs-Abteilung 2
Beobachtungs-Abteilung 14

Nebelwerfer-Abteilung 3

Panzerzug 5

Pionier-Regiments-Stab 617

Pionier-Lehr-Bataillon o. Sturmboot-Kompanie

Brückenkolonne B 2. / 430
Brückenkolonne B 260
Brückenkolonne B 401
Brückenkolonne B 602
Brückenkolonne B 603
Brückenkolonne B 636
Brückenkolonne B 639

Bau-Bataillon 8

Panzerjäger-Abteilung 560

Fla-Kp. 6. / 52

Arko 102

Korps-Nachrichten-Abteilung 51

Korps-Nachschubtruppen 411

Feldgendarmerie-Trupp 411

Feldgendarmerie-Trupp 411

 

27. Juni 1940

Divisionen Heerestruppen Korpstruppen
7. Infanterie-Division

253. Infanterie-Division

269. Infanterie-Division

Pionier-Regiments-Stab 614

Brückenkolonne B 671
Brückenkolonne B 1. / 422
Brückenkolonne B 2. / 406

Oberbaustab 7
Brücken-Bau-Bataillon 674
Bau-Bataillon 17
Bau-Bataillon 100
Bau-Bataillon 101

Arko 111

Korps-Nachrichten-Abteilung 51

Korps-Nachschubtruppen 411

 

1. Januar 1941

Divisionen Heerestruppen Korpstruppen
294. Infanterie-Division

198. Infanterie-Division

183. Infanterie-Division

76. Infanterie-Division

56. Infanterie-Division

46. Infanterie-Division

keine

Arko 6

Korps-Nachrichten-Abteilung 51

Korps-Nachschubtruppen 411

 

21. Januar 1941

Divisionen Heerestruppen Korpstruppen
294. Infanterie-Division

198. Infanterie-Division

183. Infanterie-Division

76. Infanterie-Division

56. Infanterie-Division

46. Infanterie-Division

keine

Arko 6

Korps-Nachrichten-Abteilung 51

Korps-Nachschubtruppen 411

 

1. März 1941

Divisionen Heerestruppen Korpstruppen
SS-Division "Adolf Hitler" keine

Arko 6

Korps-Nachrichten-Abteilung 51

Korps-Nachschubtruppen 411

 

28. August 1941 (vor dem Überschreiten des Dnjepr)

Divisionen Heerestruppen Korpstruppen
257. Infanterie-Division

125. Infanterie-Division

239. Infanterie-Division

101. leichte Division

Artillerie-Regimentsstab 213

Sturmgeschütz-Abteilung 197

II. / Artillerie-Regiment 53
Artillerie-Abteilung 849
II. / Artillerie-Regiment 52
Artillerie-Abteilung 851
IV. / Artillerie-Regiment 213
schwere Artillerie-Abteilung 732
schwere Artillerie-Abteilung 855
Beobachtungs-Abteilung 21
Beobachtungs-Abteilung 27
Wetterpeilzug 514

Nebel-Lehr-Regiment 1
Entgiftungs-Abteilung 102

Fla-Kompanie 6. / 48

Infanterie-Bataillon z.b.V. 500
Gebirgs-Jäger-Kompanie 372

Pionier-Regiments-Stab 617
Pionier-Bataillon 73
Pionier-Bataillon 74
Pionier-Bataillon 260
Sturmboot-Kommando 901

16 Brückenkolonnen B

Arko 6

Arko 110

Arko 129 (nur bis nach Überschreiten des Dnjepr)

Korps-Nachrichten-Abteilung 51

Korps-Nachschubtruppen 411

 

10. Oktober 1941

Divisionen Heerestruppen Korpstruppen
keine Bau-Bataillon 109

Arko 6

Korps-Nachrichten-Abteilung 51

Korps-Nachschubtruppen 411

 

4. Ersatz:

Für die Ersatzgestellung des Stabes war das Infanterie-Ersatz-Bataillon 73 zuständig. 1940 übernahm dann das Infanterie-Ersatz-Bataillon 588, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 588, diese Aufgabe. Auch für das neu aufgestellte Generalkommando übernahm wieder das Grenadier-Ersatz-Bataillon 588 diese Aufgabe.

 

5. Literatur und Quellen:

Akten des Bundesarchivs Signatur RH 20-17/
Akten des Bundesarchivs Signatur RH 24-11/
Akten aus dem Bundesarchiv: RH 20-6/
Tessin, Georg. Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und der Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945
Paul Carell: Stalingrad. Sieg und Untergang der 6. Armee, gebundene Ausgabe - Januar 2003
Paul Carell: Unternehmen Barbarossa. Der Marsch nach Rußland, gebundene Ausgabe - 1998