Piekenbrock, Hans Friedrich Max
| * 3. Oktober 1893, Essen † 16. Dezember 1959, Porz-Wahn |
|
Hans Piekenbrock war der Sohn vom Bauunternehmer und Oberleutnant der Landwehr a.D. Johann Wilhelm Piekenbrock und dessen Ehefrau Wilhelmine Huberta, geborene Kersebaum. Er studierte nach seinem Abitur im März 1913 mehrere Semester Rechtswissenschaften in Freiburg, bis er kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs am 1. September 1914 als Fahnenjunker in die Kaiserliche Armee eintrat. Dabei kam der Sohn dann zur Ersatz-Eskadron vom 2. Westfälisches Husaren-Regiment Nr. 11, bei dem sein Vater bereits Reserveoffizier war. Dort wurde er am 19. Oktober 1914 vereidigt. Am 26. November 1914 wurde er zum aktiven Regiment an die Front überwiesen. Am 27. Januar 1915 wurde er zum Gefreiten und am 11. März 1915 zum Unteroffizier befördert. Als solcher wurde er am 25. April 1915 in die Reife als Fahnenjunker überführt. Bereits am 22. Mai 1915 folgte seine Beförderung zum Fähnrich. Am 16. Oktober 1915 wurde er in diesem Regiment zum Leutnant, vorläufig ohne Patent, befördert. Als solchem wurde ihm am 31. Oktober 1915 das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. Ab dem 8. Mai 1916 wurde er als Ordonanzoffizier beim Regimentsstab seines Regiments eingesetzt. Sein Patent als Leutnant wurde am 26. März 1917 auf den 23. März 1914 (J7i) datiert. Vom 1. September 1917 bis zum 29. September 1917 wurde er zur Nachrichtenschule Slomin kommandiert. Danach wurde er ab dem 30. September 1917 als Führer vom Regiments-Nachrichtenzug eingesetzt. Vom 4. April 1918 bis zum Kriegsende wurde er als Regimentsadjutant im 2. Westfälisches Husaren-Regiment Nr. 11 eingesetzt. Das Eiserne Kreuz 1. Klasse wurde ihm am 20. Juli 1918 verliehen. Im Ersten Weltkrieg wurde er nicht nur verwundet, was sich in der Verleihung des Verwundetenabzeichens in Schwarz wiederspiegelte. Außerdem wurden ihm neben beiden Eisernen Kreuzen auch noch andere Auszeichnungen wie das Österreichische Militär-Verdienstkreuz 3.Klasse mit der Krone (31. Mai 1917) und das Hamburger Hanseaten-Kreuz (3. Mai 1918) verliehen. Auch nach dem Krieg blieb er, als sich das Regiment in eine Freiwilligentruppe umwandelte und zur Garde-Kavallerie-Schützen-Division übertrat, weiterhin der Regimentsadjutant. Mit dieser war er bis zum 31. Juli 1919 bei den Kämpfen um Berlin im Einsatz. Später wurde er dann als Leutnant in das vorläufige Reichsheer übernommen. Anfang September 1919 gehörte er als Regimentsadjutant zum Reichswehr-Schützen-Regiment 61. Er wurde am 15. Januar 1920 neu vereidigt. Bei der Bildung vom 200.000 Mann-Übergangsheer der Reichswehr Mitte Mai 1920 gehörte er dann zum Reiter-Regiment 15. Vom 22. Juli 1920 bis zum 25. September 1920 wurde er als Gerichtsoffizier zur Kommandantur vom Truppenübungsplatz Sennelager kommandiert. Bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres der Reichwehr wurde er dann in das 15. (Preuß.) Reiter-Regiment übernommen. Bei diesem wurde er dann die ersten Jahre als Eskadronoffizier eingesetzt. Vom 1. November 1921 bis zum 16. Dezember 1921 wurde er zur 6. (Preußische) Nachrichten-Abteilung kommandiert. Am 13. Februar 1922 wurde er zu einem 3 monatliche Lehrgang bei der 7. (Bayerische) Nachrichten-Abteilung kommandiert. Am 1. Juli 1922 wurde ihm ein neues Rangdienstalter als Leutnant vom 1. April 1914 (83) zugewiesen. Seine Mutter starb am 4. August 1922 wenige Tage nach ihrem 72. Geburtstag in Essen. Zum 2. Oktober 1923 wurde er als Nachrichtenoffizier zum Regimentsstab vom 15. (Preuß.) Reiter-Regiment in Paderborn versetzt. Am 18. Dezember 1923 wurde er mit Wirkung vom 1. Dezember 1923 (7) dort zum Oberleutnant befördert. Bei diesem wurde er mehrere Jahre eingesetzt. Seinen Antrag auf Erteilung der Heiratserlaubnis reichte er am 25. April 1924 beim Regiment ein. Dort wurde er am 26. April 1924 vom Regimentskommandeur Oberstleutnant Conrad Graf von Korff genannt Schmising befürwortet und am 28. April 1928 Generalleutnant Paul Hasse ebenfalls befürwortet. Die Erlaubnis zur Verheiratung hat er am 1. Mai 1924 von Oberstleutnant Hans Petri vom Heeres-Personalamt (HPA) erhalten. Am 10. Juli 1924 hat er die zehneinhalb Jahre jüngere Renate Gerda Irmgard Haase, Tochter vom Artillerieoffizier und Kommandeur der 3. Kavallerie-Division, Generalleutnant Paul Bruno Ludwig Hasse, in Münster geheiratet. An der Vorbereitung zur Wehrkreisprüfung nahm er ab dem 1. Oktber 1924 gemeinsam mit Oberleutnant Kockelmann und Oberleutnant Grolig teil. Vom 23. Januar 1925 bis zum 30. Januar 1925 wurde er gemeinsam mit Oberleutnant Bahn zum Nachrichtenmittellehrgang beim Stab der 3. Kavallerie-Division nach Kassel kommandiert. Reisetage waren der 22. Januar und der 31. Januar 1925. Am 23.Januar 1925 sollte die Meldung um 9 Uhr im Lehrsaal in der Obere Königstraße 37 in Kassel erfolgen. Vom 23. März 1925 bis zum 26. März 1925 absolvierte er seine Wehrkreisprüfung. Seine Tochter Brigitte Piekenbrock wurde 15. April 1925 in Paderborn geboren. Wegen unvorschriftmäßiger Behandlung geheimer Schriftstücke wurde er am 29. Mai 1925 von seinem Schwiegervater mit 3 Tagen Stubenarrest bestraft, den er vom 3. Juni 1925 bis zum 6. Juni 1925 verbüßt hat. Sein Untergebener, Unterwachtmeister Tauchnitz, wurde dagegen mit 5 Tagen mittleren Arrest bestraft. Sein Vater starb am 15. Dezember 1925 im Alter von 76 Jahren in Essen. Vom 1. Juli 1926 bis zum 30. September 1926 wurde er zum III. Bataillon vom 14. Infanterie-Regiment nach Konstanz kommandiert. Am 14. September 1926 wurde er mit Wirkung vom 1. Oktober 1926 in den Stab der 6. Division der Reichswehr nach Münster versetzt. Dort absolvierte er dann ein Jahr seiner Führergehilfenausbildung. Dies geschah gemeinsam mit den Oberleutnanten Wilhelm Conze, von Schnell, Kurt Uebe, Kurt Zeitzler und Oswin Grolig. Für die Waffenkommandos wurde er am 1. Juni 1927 zur 3. (Preußische) Kraftfahr-Abteilung und am 1. August 1927 zur 3. (Preußische) Nachrichten-Abteilung kommandiert. Am 6. September 1927 wurde er mit Wirkung vom 1. Oktober 1927 in das Reichswehrministerium (RWM) nach Berlin versetzt. Dort wurde er dann in der Heeres-Statistische-Abteilung (T 3) eingesetzt, wo er gemeinsam mit Oberleutnant Oswin Grolig ein weiteres Jahr der Führergehilfenausbildung absolvierte. Für ein weiteres Waffenkommando wurde er am 1. Mai 1928 vom 1. Juli 1928 bis zum 25. September 1928 zur II. Abteilung vom 1. (Preußisches) Artillerie-Regiment nach Königsberg in Preußen kommandiert. Am 11. September 1928 wurde verfügt, das ab dem 1. Oktober 1928 der Chef vom Truppenamt (TA) im RWM seinen Dienst zu regeln hatte. Bei diesem wurde er am 1. November 1928 (9) zum Hauptmann befördert. Er wohnte damals privat in der Momsenstraße 3 in Berlin-Charlottenburg 2 und hatte dort die Telefonnummer J1 Bismarck 804. Am 9. April 1929 wurde er vom 4. Mai 1929 bis zum 16. Mai 1929 zu einer Übungsreise für Offiziere der Truppe und für jüngere Offiziere des Reichswehrministeriums in Ostbayern kommandiert. Die Leitung des Lehrgangs oblag Oberst Wilhelm List. Zur Leitung gehörten noch Oberstleutnant Eugen Hahn, die Majore Georg-Hans Reinhardt, Wilhelm Freiherr von Waldenfels, Erwin Vierow (nur vom 8. bis 16. Mai) und Hans-Jürgen Stumpff, sowie der Hauptmann Hans von Greiffenberg, der ROI Falkenstern und der Angestellte Lehmann. Zur Gruppe A gehörten neben ihm selbst noch die Hauptleute Eduard Wagner, Adolf von Schell, German Maier, Friedrich Sixt, sowie die Oberleutnante Heinz Steinwachs, Eberhard Kinzel, Walter Botsch, Walter Chales de Beaulieu. Zur Gruppe B gehörten die Hauptleute Erich Buschenhagen, Kurt Zeitzler, Kurt Haseloff, Emil Vogel, Anton-Reichard Freiherr von Mauchenheim, genannt Bechtolsheim, Rittmeister Wilhelm Kohler, sowie die Oberleutnante Wilhelm Conze und Josef Kammhuber. Zur Gruppe C gehörten die Hauptleute Wilhelm Schneckenburger, Kurt-Jürgen Freiherr von Lützow, Kurt Uebe, die Rittmeister Gustav von Vaerst, Joachim Degener, Otto Beutler, sowie die Oberleutnante Otto Elfeldt, Karl-Erik Koehler und Erich Fronhöfer. Der Lehrgang begann in Deggendorf, für den 7.5 war der Quartierwechsel nach Passau und am 11.5. der Quartierwechsel nach Reichenhall geplant. Sein Sohn Eberhard Piekenbrock wurde am 4. Oktober 1929 in Berlin geboren. Als Hauptmann wurde er bereits zum 1. Oktober 1929 in den Stab der 3. Kavallerie-Division nach Weimar versetzt, wo er zukünftig die Uniform der Führerstabsoffiziere zu tragen hatte. Bei diesem wurde er dann auch die nächsten Jahre eingesetzt. Privat wohnte er jetzt in der Belvederer Allee 17 in Weimar. Am 1. Oktober 1932 wurde er dann als Eskadronchef der 1. Eskadron wieder zum 15. (Preuß.) Reiter-Regiment versetzt. Am 28. September 1933 reichte er einen Antrag auf Genehmigung von Nebentätigkeiten ein. Dieser wurde teilweise genehmigt. Dabei handelte es sich den Posten als Testamentsvollstrecker der Erbengemeinschaft seines Vaters, wofür er jährlich 6.000 Reichsmark erhielt. Am 10. Juli 1934 wurde er in den Generalstab vom Infanterieführer III nach Potsdam kommandiert. Dieses Kommando sollte unter 4 Monaten dauern. Dort wurde er am 2. August 1934 auf den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler neu vereidigt. Bei der Erweiterung der Reichswehr zur Wehrmacht wurde er am 1. Oktober 1934 als 1. Generalstabsoffizier (Ia) in den Stab vom Infanterieführer III nach Liegnitz versetzt. Dort wurde er zum 1. Dezember 1934 (10) zum Major befördert. Bei der Enttarnung der Verbände wurde er dadurch am 15. Oktober 1935 Ia der 18. Infanterie-Division in Liegnitz. Am 2. April 1934 stellte er einen Antrag auf Genehmigung eines Auslandsurlaubes zum Besuch von Verwandten vom 10. April 1936 bis zum 13. April 1936 nach Krakau und Kattowitz, der auch genehmigt wurde. Am 2. Juli 1936 wurde er mit Wirkung vom 15. September 1936 in das Reichskriegsministerium (RKM) versetzt, wo er der Abwehr zugeteilt wurde. Dort hatte er die Uniform eines Generalstabsoffiziers zu tragen. Am 8. August 1936 reichte er einen Antrag auf Genehmigung eines Auslandsurlaubes für eine Studienreise vom 6. September 1936 bis zum 15. September 1936 nach Crikvenica in Jugoslawien ein. Dieser wurde unter Hinweis einer nichtgestatteten Reiseunterbrechung in der Tschechoslowakei am 28. August 1936 genehmigt. Am 6. Oktober 1936 wurde er durch Major i.G. Rudolf Schmundt abgelöst und daraufhin zum Chef der Abwehr-Abteilung I vom Amt Abwehr im RKM ernannt. Seine Abteilung beschäftigte sich mit dem Geheimen Meldedienst (Auslandsspionage und Nachrichtenbeschaffung). Dort wurde er dann sechseinhalb Jahre als enger Mitarbeiter von Admiral Canaris eingesetzt. Er wohnte anfangs privat in der Humboldtstraße 6b in Berlin-Grunewald und hatte dort die Telefonnummer 962934. Am 31. Juli 1937 wurde er mit Wirkung vom 1. August 1937 (58) zum Oberstleutnant i.G. befördert. Nach der Blomberg-Fritsch-Affäre wurde er dann mit der Abteilung dem Oberkommando der Wehrmacht (OKW) unterstellt und gehörte zur Amtsgruppe Allgemeine Wehrmachtsangelegenheiten. Ab dem 1. Juni 1938 gehörte seine Abteilung zur Amtsgruppe Ausland/Abwehr im OKW. Etwa zu dieser Zeit zog er unter Beibehaltung seiner Telefonnummer privat in die Bismarckallee 14 in Berlin-Grunewald, wo er bis Kriegsende privat wohnte. Am 20. März 1939 wurde ihm ein verbessertes Rangdienstalter als Oberstleutnant vom 1. März 1937 (21a) zugewiesen. Auch bei Beginn des 2. Weltkrieges im Sommer 1939 wurde er weiter in dieser Funktion eingesetzt. Ab dem 8. November 1939 war er Chef der Abteilung I (Geheimer Meldedienst) beim Chef des Amtes Ausland/Abwehr (AAus/Abw) im OKW. Am 30. Januar 1940 wurde er als solcher zum Oberst i.G. befördert. Sein Rangdienstalter wurde dabei auf den 1. Februar 1940 (19) festgelegt. Das Deutsche Kreuz in Silber wurde ihm am 23. März 1943 verliehen. Am 18. März 1943 wurde er vom 29. März 1943 bis zum 22. April 1943 zum 3. Divisionsführerlehrgag kommandiert. Gleichzeitig wurde er als Gasthörer zum Infanterie-Regimentsführer-Lehrgang vom 29. März 1943 bis zum 17. April 1943 kommandiert. Er durfte sich in Absprache mit den Lehrgangsleitern fallweise für die Teilname an den einzelnen Ausbildungsmöglichkeiten entscheiden. Am 22. März 1943 (Verfügung vom 29. Mai 1943) wurde er mit Wirkung vom 18. April 1943 zum Kommandeur vom Grenadier-Regiment 528 ernannt. Die Inmarschsetzung sollte durch die Infanterieschule Döberitz über die Frontleitstelle Orel erfolgen. Am 14. Juni 1943 wurde ihm per Fernschreiben die Eignung zum Divisionskommandeur zuerkannt. Außerdem wurde dabei bekannt gemacht, das er während der beabsichtigten Beurlaubung des Divisionskommandeurs von Ende Juni 1943 bis Ende Juli 1943 als Vertretung vorgesehen sei. Daraufhin wurde er ab dem 22. Juni 1943 aber mit der Führung der 208. Infanterie-Division beauftragt. Es folgte seine Beförderung zum Generalmajor am 10. Juli 1943 mit Wirkung vom 1. August 1943 (15). Daraufhin wurde er am 30. Augus 1943 (Verfügung vom 30. November 1943) mit Wirkung vom 1. September 1943 auch zum Kommandeur der 208. Infanterie-Division ernannt. Bereits am 20. März 1944 wurde er mit Wirkung vom 1. März 1944 (6a) zum Generalleutnant befördert. Am 13. April 1944 wurde er namentlich im Wehrmachtsbericht genannt: "In den schweren Kämpfen der letzten Wochen hat sich hier die brandenburgische 208. Infanteriedivision unter Führung von Generalmajor Piekenbrock hervorragend bewährt." Für die Führung seiner Division bei der Kesselschlacht bei Kamanez-Podolsk erhielt er im Mai 1944 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Vom 3. Juni 1944 bis zum 9. Juni 1944 führte er stellvertretend zwischen General der Infanterie Kurt von der Chevallerie und Generalleutnant Friedrich-Wilhelm Müller das Generalkommando LIX. Armeekorps. Zeitweise war er dann noch vom 30. März 1945 bis zum 6. April 1945 mit der Führung des LIX. Armeekorps beauftragt, wofür er dann auch zum Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes eingereicht wurde. Er übernahm am 6. April 1945 wieder seine 208. Infanterie-Division vom Vertreter Oberst Lothar Berger. Bei Kriegsende im Frühjahr 1945 geriet er am 12. Mai 1945 in der Tschechoslowakei in sowjetische Gefangenschaft. In dieser wurde er in verschiedenen Lagern bis zum Herbst 1955 festgehalten. Seine Tochter Brigitte Piekenbrock starb als Studentin der Philosophie am 13. März 1950 um 12 Uhr im Alter von 24 Jahren in der eigenen Wohnung in der Oranienburger Straße 285 in Berlin-Wittenau. Die Mutter wohnte damals noch immer in der Bismarckallee 14 in Berlin-Grunewald. Als Todesursache wurde Fallsucht, Epilepsie, Status epilepticus, Tod durch Atemlähmung im Anfall angegeben. Während der Zeit wurde er 1952 zu 25 Jahren Arbeitslager verurteilt. Im Oktober 1955 wurde er nach Deutschland repatriiert. Er lebte danach mit seiner Frau in Essen. Er starb aber bereits am 16. Dezember 1959 im Krankenhaus Porz-Wahn, nachdem er vor dem Flug nach Spanien auf dem Flugplatz Porz-Wahn einen Herzinfarkt erlitten hatte. Seine Witwe überlebte ihn um über 30 Jahre und starb am 22. Juli 1990 in Essen.
Er hatte aus der Ehe seiner Eltern noch mehrere Geschwister:
Die älteste
Schwester war die am 6. April 1877 in Essen geborene Johanna Piekenbrock. Diese
starb bereits als Kind am 17. Oktober 1886 ebenfalls in Essen.
Der älteste
Bruder war der am 9. April 1878 in Essen geborene Eberhard Piekenbrock. Dieser
starb am 7. August 1931 in Essen.
Die zweitälteste Schwester war die am 28.
Februar 1879 in Essen geborene Elisabeth
Christine Helene Ottilie Piekenbrock. Diese starb am 26. März 1938 in einer
Krankenanstalt in Wiesbaden.
Eine weitere ältere Schwester war die am 16.
November 1880 in Essen geborene Maria Helene Piekenbrock. Diese heiratete am 3.
März 1902 den fünfzehneinhalb Jahre älteren späteren Wirklichen Legetationsrat
und vortragenden Rat im Auswärtigen Amt, Franz Josef
Johann Bernhard Mertens, in Essen. Aus dieser Ehe entstanden mehrere Kinder. Der
Ehemann starb am 9. November 1934 im Alter von 69 Jahren. Diese Schwester starb
am 10. Juni 1946 um 2:20 Uhr im Lazarus-Krankenhaus in Berlin. Als Todesursache
wurde Mastdarmkrebs, Kachexie und Parositis angegeben.
Eine weitere ältere Schwester war die am 16.
Januar 1883 in Essen geborene Hedwig Piekenbrock. Diese starb bereits als
Säugling am 12. August 1883 in Essen.
Eine weitere ältere Schwester war die
am 16. Mai 1884 in Essen geborene Martha Piekenbrock. Diese starb im Jahr 1918.
Ein weiterer älterer Bruder war der am
6. August 1885 geborene Hans Piekenbrock. Dieser starb aber bereits als
Kleinkind am 16. Januar 1887 in Essen.
Ein weiterer älterer Bruder war der
am 12. April 1887 geborene Walter Piekenbrock. Dieser starb bereits am 8. Juli
1907 in Hohenhonnef.
Eine weitere ältere Schwester war die am 17. März 1890
in Essen geborene Margarethe Piekenbrock. Diese starb am 28. Januar 1910 in
Konstantinopel.
Ritterkreuz (4. Mai 1944) Eichenlaub (nur eingereicht)
Pers 6/300355
Pers 6/800