von Greiffenberg, Hans Ulrich Ferdinand

 

* 12. Oktober 1893, Trzebiatkow, Kreis Bütow in Pommern

† 30. Juni 1951, Königstein im Taunus

 

 

Hans von Greiffenberg war der älteste Sohn vom Gutsbesitzer Friedrich Wilhelm Ulrich von Greiffenberg und dessen Ehefrau Hedwig Frieda Eugenie, geborene Dunst. Seine Mutter starb bereits am 26. Dezember 1900 im Alter von 34 Jahren. Der Vater heiratete daraufhin Elise Dunst, die damit zur Stiefmuter wurde. Sein Vater war später Kontrollinspektor der Landesversicherungsanstalt Pommern und lebte mit der Familie in Schlawe. Der Vater starb bereits am 12. August 1907 im Alter von 46 Jahren in Bad Nauheim. Er selbst besuchte von Ostern 1908 bis Ostern 1909 das Kadettenhaus in Köslin und danach bis Dezember 1913 die Hauptkadettenanstalt in Groß Lichterfelde. Seine Stiefmutter schrieb am 15. Januar 1913 an den Kaiser und König und bat darum, das der Portepeeunteroffizier der 9. Kompanie der Hauptkadettenanstalt, der im Januar 1913 sein Abitur ablegen würde, in das 1. Brandenburgisches Leib-Grenadier-Regiment "König Friedrich Wilhelm III." Nr. 8 eingestellt würde, dem sein Großvater 40 Jahre lang angehört hatte. Danach trat er am 20. Januar 1914 als Leutnant in das Königlich Preußische Heer ein. Das Patent wurde dabei später auf den 22. Juni 1912 (1) datiert. Er wurde dabei von der Haupt-Kadettenanstalt Groß-Lichterfelde zum 3. Pommersches Infanterie-Regiment "Graf Schwerin" Nr. 14 nach Bromberg überwiesen. Dort wurde er am 5. Februar 1914 vereidigt. Mit dem aktiven Regiment zog er als Kompanieoffizier der 5. Kompanie zu Beginn vom 1. Weltkrieg an die Front. Dort wurde er bereits am 27. August 1914 verwundet. Das Eiserne Kreuz 2. Klasse wurde ihm am 8. Oktober 1914 verliehen. Nach der Lazarettbehandlung wurde er am 20. Oktober 1914 zum Ersatz-Bataillon überwiesen. Am 10. November 1914 kam er dann wieder zum Regiment an die Front zurück. Dort wurde er ab dem 26. November 1914 als Bataillonsadjutant verwendet. Noch vor Weihnachten 1914 wurde er am 21. Dezember 1914 erneut schwer verwundet. Nach einem längeren Lazarettaufenthalt wurde er am 11. Juni 1915 wieder zum Ersatz-Bataillon vom 3. Pommersches Infanterie-Regiment "Graf Schwerin" Nr. 14 nach Bromberg überwiesen. Erst am 20. August 1915 kam er wieder zum Regiment an die Front zurück. Dort wurde er am 13. Mai 1916 an der Front durch Artilleriegeschoße verschüttet. Die Behandlung erfolgte bei der Truppe. Das Eiserne Kreuz 1. Klasse wurde ihm bereits am 12. Mai 1916 verliehen. Danach wurde er vom 6. Juni 1916 bis zum 9. Juni 1916 zum Gasschutzkurs nach Berlin kommandiert. Am 18. August 1917 (Ee) wurde er zum Oberleutnant befördert. Vom 24. September 1917 bis zum 29. September 1917 wurde er zur Nachrichtenschule Rethel kommandiert. Ab dem 27. Oktober 1917 wurde er als Regimentsadjutant in seinem Regiment verwendet. Vom 6. Juni 1918 bis zum 16. Juni 1918 wurde er als stellvertretender Bataillonsführer des III. Bataillons eingesetzt. Im 1. Weltkrieg wurde er nicht nur mehrmals verwundet, was sich in der Verleihung des Verwundetenabzeichens in Mattweiß wiederspiegelte. Außerdem wurden ihm beide Eisernen Kreuze sowie andere Auszeichnungen verliehen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er ab dem 6. Dezember 1918 beim Generalkommndo II. Armeekorps im Bereich der 4. Infanterie-Division, aus der später die Reichswehr-Brigade 42 gebildet wurde, beim Grenzschutz an der Netze verwendet. Ab dem 18. Februar 1919 wurde er als Adjutant des Grenzschutzabschnittes Netzwalde eingesetzt. Dort wurde er am 1. März 1919 meu vereidigt. Kurz darauf wurde er als Oberleutnant in das vorläufige Reichsheer übernommen. Am 2. Mai 1919 wurde er zur 7. Infanterie-Brigade versetzt, welche den Ostabschnitt der späteren Reichswehr-Brigade 42 darstellte. Am 1. März 1920 wurde er als Ordonanz-Offizier zum Regimentsstab vom Reichwehr-Schützen-Regiment 4 versetzt. Bei der Bildung vom 200.000 Mann-Übergangsheer der Reichwehr Mitte Mai 1920 gehörte er weiterhin zum Reichwehr-Schützen-Regiment 4 der Reichswehr-Brigade 2. Bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres der Reichswehr wurde er am 1. Oktober 1920 als Adjutant des III. Bataillons in das Infanterie-Regiment 4 übernommen. Nach etwas mehr als einem Jahr wurde er am 1. November 1921 als Adjutant des II. Bataillons beim inzwischen zum 4. (Preußisches) Infanterie-Regiment umbenannten Regiment eingesetzt. Vom 13. März 1922 bis zum 18. März 1922 war er Teilnehmer an der Wehrkreisprüfung. Ein neues Rangdienstalter als Oberleutnant vom 18. August 1917 (5) wurde ihm am 1. Juli 1922 zugewiesen. Ab dem 1. Januar 1923 wurde er als Regimentsadjutant beim 4. (Preuß.) Infanterie-Regiment eingesetzt. Den Antrag zur Erteilung der Heiratserlaubnis stellte er am 15. Februar 1923. Dieser wurde an diesem 15. Feruar 1923 befürwortend vom Oberst Edwin von Stülpnagel, Kdr. vom 4. (Preuß.) Infanterie-Regiment, am 16. Februar 1923 von Generalmajor Walther von Jagow, Infanterieführer II, und am 20. Februar 1923 von Generalleutnant Erich von Tschischwitz, Kdr. der 2. Division, weitergereicht. Die Erlaubnis zur Verheiratunng erhielt er am 26. Februar 1923. Er heiratete am 10. August 1923 (standesamtlich) und 11. August 1923 (kirchlich) die über fünf Jahre jüngere Klara Luise Ruth von Tilly, Tochter vom Oberstleutnant a.D. Horst von Tilly, in Ruschendorf (Westpreußen). Am 15. September 1923 wurde er mit Wirkung vom 1. Oktober 1923 in den Stab vom 10. (Preuß.) Reiter-Regiment nach Züllichau versetzt. Von diesem wurde er für das erste Jahr der Führergehilfenausbildung zum Stab der 2. Division der Reichswehr nach Stettin kommandiert. Am 27. August 1924 wurde er mit Wirkung vom 1. Oktober 1924 wieder in das 4. (Preuß.) Infanterie-Regiment versetzt. Dort wurde er jetzt bei der 13. (Minenwerfer) Kompanie in Kolberg eingesetzt. Am 1. April 1925 (11) wurde er zum Hauptmann befördert. Am 5. September 1925 wurde er mit Wirkung vom 1. Oktober 1925 in das Reichswehrministerium (RWM) nach Berlin versetzt. Dort wurde er in der Heeres-Ausbildungsabteilung (T 4) eingesetzt. Er absolvierte jetzt sein zweites Jahr der Führergehilfenausbildung. Vom 23. April 1926 bis zum 5. Mai 1926 war er Teilnehmer an der taktischen Übungsreise in Schlesien. Am 27. April 1926 wurde er vom 21. Mai 1926 bis zum 28. Mai 1926 nach Östereich beurlaubt. Vom 1. Juni 1926 bis zum Abschluß der Herbstmanöver zur 7. (Bayerische) Nachrichten-Abteilung und zur 7. (Bayerische) Kraftfahr-Abteilung kommandiert. Am 14. September 1926 wurde er mit Wirkung vom 1. Oktober 1926 als Rittmeister in das 16. Reiter-Regiment versetzt und gleichzeitig mit der Uniform des Truppengeneralstabes zum RWM nach Berlin kommandiert. Am 9. April 1927 wurde er mit Wirkung vom 1. Mai 1927 mit seiner bisherigen Uniform in die 4. Eskadron vom 3. (Preuß.) Reiter-Regiment nach Stendal versetzt. Seine dienstliche Verwendung blieb aber weiter unverändert. Ende Juli 1927 wurde ein Erholungsurlaub nach Norwegen für Mitte August 1927 genehmigt. Er hat diese Reise aber nicht antreten können. Auch bei seiner Versetzung zur Ausbildungs-Eskadron vom 10. (Preuß.) Reiter-Regiment nach Züllichau, am 24. Februar 1928 mit Wirkung vom 1. April 1928 blieb er weiter zum RWM kommandiert. Die Dolmetscherprüfung in Englisch legte er am 21. Mai 1928 ab. Am 10. September 1928 wurde er mit Wirkung vom 1. Oktober 1928 als Hilfsoffizier wieder in die Heeres-Ausbildungsabteilung (T 4) vom RWM nach Berlin versetzt. Dort wurde er dann die nächsten beiden Jahren auch in verschiedene Länder kommandiert. Am 8. Juni 1929 wurde ihm ein Erholungsurlaub nach England und Frankreich genehmigt. Am 12. September 1930 wurde er mit Wirkung vom 1. Oktober 1930 als Rittmeister zum Stab vom 10. (Preuß.) Reiter-Regiment nach Züllichau versetzt und unter Beibehaltung seiner bisherigen Uniform zum Stab vom Gruppenkommando 1 nach Berlin kommandiert, wobei das Kommando einer Versetzung gleichzusetzen war. Von diesem wurde er dann zur geheimen Wehrmachtakademie (Wachenfeld-Kurse) kommandiert. Am 1. Oktober 1931 wurde er zum Chef der 10. Kompanie vom 4. (Preuß.) Infanterie-Regiment in Deutsch Krone ernannt. Die Hilfsdolmetscherprüfung in Spanisch hat er am 24. November 1931 bestanden. Am 14. Juli 1932 wurde er mit Wirkung vom 20. Juli 1932 wieder zum RWM nach Berlin kommandiert, seinen Dienst regelte der Chef vom Truppenamt (TA). Am 26. Juli 1932 wurde mit Wirkung vom 1. August 1932 verfügt, das er die Uniform der Führerstabsoffiziere zu tragen hatte. Ab dem Sommer 1932 wurde er dann an die amerikanische Generalstabsschule in Fort Leavenworth in Kansas kommandiert, die er länger als ein Jahr besuchte. Am 1. Oktober 1932 (23) wurde er zum Major befördert. Am 1. Oktober 1933 wurde er wieder in das TA vom RWM nach Berlin versetzt. Dort wurde er jetzt bei der Heeresstatistische Abteilung (T 3) eingesetzt. Seine Vereidigung auf den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler erfolgte am 7. September 1934. Bei der Erweiterung der Reichswehr wurde er am 23. Oktober 1934 mit Wirkung vom 15. November 1934 zum 1. Generalstabsoffizier (Ia) beim Wehrkreiskommando IV in Dresden ernannt. Am 1. Juni 1935 (22) wurde er zum Oberstleutnant i.G. befördert. Bei der Enttarnung der Verbände am 15. Oktober 1935 wurde er automatisch zum Ia vom Generalkommando IV. Armeekorps ernannt. Am 6. Oktober 1936 wurde er dann als Nachfolger von Oberst Wolf Boysen zum Kommandeur des I. Bataillons vom Infanterie-Regiment 103 in Jena ernannt. Am 12. Oktober 1937 gab er sein Kommando ab. Er wurde jetzt als Lehrgangsteilnehmer zur Wehrmachtsakademie versetzt. Dort wurde er am 31. Dezember 1937 mit Wirkung vom 1. Januar 1938 (12) zum Oberst i.G. befördert. Im Zuge der Personalveränderungen bei der Blomberg-Fritsch-Affäre wurde er Anfang Februar 1938 in den Generalstab des Heeres versetzt, wo er Chef der 4. Abteilung wurde. Am 3. Oktober 1938 wurde er zum Leiter der 1. Abteilung vom Oberquartiermeister I (O Qu I) im Oberkommando des Heeres (OKH)  ernannt. Bei der Mobilmachung für den 2. Weltkrieg im Sommer 1938 wurde er zum Chef der Operations-Abteilung im OKH ernannt. Als solcher wurde er am 9. März 1940 an der linken Schläfe und am Rücken verwundet. Danach wurde er am 31. Juli 1940 mit Wirkung vom 1. August 1940 (9) zum Generalmajor befördert. Am 15. Oktober 1940 wurde er mit Wirkung vom 25. Oktober 1940 zum Chef des Generalstabes der 12. Armee ernannt, was aber nicht wirksam wurde. Er wurde stattdessen am 26. Oktober 1940 mit Wirkung vom 25. Oktober 1940 in die Führerreserve OKH versetzt. Seinen Dienst regelte der Oberbefehlshaber der 12. Armee. Am 13. Januar 1941 wurde er mit Wirkung vom 15. Januar 1941 zum Chef des Generalstabes der 12. Armee ernannt. Mit dieser nahm er dann am Balkanfeldzug teil. Dabei wurden ihm beide Spangen zu seinen Eisernen Kreuzen verliehen. Am 18. Mai 1941 wurde ihm auch noch das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Am 3. Mai 1941 wurde er mit Wirkung vom 10. Mai 1941 zum Chef des Generalstabes der Heeresgruppe B ernannt. Bei Beginn des Ostfeldzuges am 22. Juni 1941 wurde er durch die Umbenennung seines Stabes zum Chef des Generalstabes der Heeresgruppe Mitte ernannt. Am 8. April 1942 wurde er mit Wirkung vom 1. April 1942 (15) zum Generalleutnant befördert. Etwa zu dieser Zeit wurde er von seinem Posten abgelöst. Er wurde am 25. Mai 1942 mit Wirkung vom 5. Mai 1942 zum Chef des Generalstabes der neuen Heeresgruppe A, anfangs noch unter verschiedenen Tarnbezeichnungen, ernannt. Mit dem Oberkommando befand er sich vom 19. November 1942 bis zum 13. Januar 1943 in Woroschilosk, vom 14. Januar 1943 bis zum 2. Februar 1943 in Sslawjanskaja und vom 3. Februar 1943 bis zum 31. März 1943 in Ssimfermopol. Von Ende Februar 1943 bis Anfang Mai 1943 befand er sich anscheinend im Urlaub. Mitte Juli 1943 gab er sein Kommando als Chef des Genralstabes an Generalmajor Hans Röttiger ab und wurde am 2. August 1943 mit Wirkung vom 1. August 1943 in die Führerreserve OKH versetzt. Seinen Dienst regelte der Chef des Heerespersonalamts (HPA). Am 24. Oktober 1943 wurde er mit Wirkung vom 8. Oktober 1943 zum Militärattaché an der Deutschen Gesandtschaft in Budapest ernannt. Am 20. Mai 1944 wurde er mit Wirkung vom 1. April 1944 (2a) unter gleichzeitiger Beförderung zum General der Infanterie zum Bevollmächtigten General der Deutschen Wehrmacht in Ungarn ernannt. Diese Position behielt er dann bis zum Jahr 1945. Kurz vor Kriegsende geriet er dann in westalliierte Gefangenschaft. Aus dieser wurde er im Sommer 1947 wieder entlassen. Danach wirkte er bis zu seinem Tod bei der Historical Division. Er starb am 30. Juni 1951 um 17 Uhr in seiner Wohnung in der Wiesbadenerstraße 54 in Königstein im Taunus. Als Todesursache wurde Bluthochdruck nach Kopfverletzung angegeben.

Sein jüngerer Bruder war der am 23. März 1895 ebenfalls in Trzebiatkow geborene Ernst Friedrich Wilhelm von Greiffenberg. Auch dieser besuchte das Kadettenhaus in Köslin und danach die Hauptkadettenanstalt in Groß Lichterfelde. Am 22. März 1914 schlug er die Laufbahn als Offizier ein.  Er wurde von der Haupt-Kadettenanstalt Groß-Lichterfelde zum 6. Westpreußisches Infanterie-Regiment Nr. 149 nach Schneidemühl überwiesen. Bei diesem wurde er anfangs als Kompanieoffizier in der 10. Kompanie verwendet. Er gehörte auch während des Krieges zum Infanterie-Regiment Nr. 149. Er wurde im 1. Weltkrieg nicht nur mehrmals verwundet, weshalb er mit dem Verwundetenabzeichen in Mattweiß ausgezeichnet wurde. Außerdem wurden ihm auch beide Eisernen Kreuze verliehen. Als Leutnant wurde er im Jahr 1919 in das vorläufige Reichsheer übernommen, wo er lange Zeit als Kraftfahr-Offizier im Einsatz war. Er kam bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres der Reichswehr zur Kraftfahr-Abteilung 2. Bei dieser wurde er anfangs als Adjutant eingesetzt. Am 1. Juli 1922 wurde ihm ein neues Rangdienstalter als Leutnant vom 22. Juni 1914 (2) zugewiesen. Als Abteilungsadjutant wurde er am 1. September 1922 durch Leutnant Reinhold Gothsche abgelöst. Danach wurde er als Kompanieoffizier in der 1. Kompanie der 2. (Preußische) Kraftfahr-Abteilung verwendet. Am 1. Februar 1924 (9) wurde er zum Oberleutnant befördert. Als solcher gehörte er jetzt als Kompanieoffizier zur 3. Kompanie der 2. (Preuß.) Kraftfahr-Abteilung. Am 1. Oktober 1925 wurde er als Kraftfahrer zur 2. (Preußische) Sanität-Abteilung in Stettin versetzt. Dort blieb er mehrere Jahre. Am 1. Januar 1929 (3) wurde er zum Hauptmann befördert. Als solcher wurde er als Nachfolger von Hauptmann Georg von Bismarck zum Chef der 3. Kompanie der 2. (Preuß.) Kraftfahr-Abteilung in Kolberg ernannt. Am 1.April 1932 wurde er durch Hauptmann Adolf von Schell von Schell abgelöst. Er wurde dafür jetzt zum 2. (Preußisches) Artillerie-Regiment versetzt. Bei der Erweiterung der Reichswehr zur Wehrmacht wurde er am 1. Oktober 1934 zum Kommandeur der Kampfwagen-Abwehr-Abteilung 2 im vorläufigen Standort Truppenübungsplatz Döberitz ernannt. Zum 1. Mai 1935 (5) wurde er zum Major befördert. Bei der Enttarnung der Einheiten wurde er am 15. Oktober 1935 durch die Umbenennung seiner Einheit zum Kommandeur der Panzerabwehr-Abteilung 22 in Bremen ernannt. Zum 1. Januar 1938 (53) wurde er zum Oberstleutnant befördert. Das Kommando über seine Abteilung gab er nach dem Westfeldzug am 11. August 1940 an Major Carl König ab. Zum 1. Dezember 1940 (17) wurde er zum Oberst befödert. Als solcher wurde er als Stabsoffizier Panzerabwehr (Stopa) bei der 4. Armee verwendet. Ab dem 1. Februar 1943 wurde er als Kommandeur der Kraftfahrparktruppen 2 in Stettin eingesetzt. Bei Kriegsende geriet er in sowjetische Gefangenschaft. Aus dieser wurde er Ende 1948 entlassen. Danach war er als Technischer Angestellter bei der Straßenverkehrsdirektion Bremen bis er im Jahr 1953 pensioniert wurde. Er starb als Oberst a.D. am 9. Juni 1967 in Bremen.

 

Ritterkreuz (18. Mai 1941)