Wagener, Carl

 

* 23. Dezember 1901, Stanowitz

† 3. Juni 1988, Hannover

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Carl Wagener trat am 25. Oktober 1921 als Fahnenjunker in das Preußische Reiter-Regiment 11 ein. Am 1. Dezember 1924 wurde er zum Leutnant befördert, er wurde Schwadronschef beim Reiterregiment 2 und kam dann auf die Kriegsakademie. Mitte 1935 war er Rittmeister und schrieb einen Artikel über neue Heeresgliederungen im "Militärwochenblatt". Im November 1938 wurde er als Hauptmann Erster Generalstabsoffizier bei der 4. leichten Division in Wien. Sein Können führte am 1. Januar 1940 zur Versetzung als Taktiklehrer zu den Generalstabslehrgängen nach Berlin. Nach einer Zwischenverwendung als Ia bei der 10. Infanterie-Division im Westfeldzug wurde er Anfang 1941 zum Ia der Panzergruppe 3. Vor Beginn der Sommeroffensive 1942 wurde Oberstleutnant i.G. Wagener Chef des Generalstabes XXXX. Panzerkorps. Für seine Verdienste bei den anschließenden Rückzügen des Korps vor Stalingrad erhielt er am 20. Februar 1943 das Deutsche Kreuz in Gold, gleichzeitig wurde er zum Oberst i.G. befördert. Im März 1944 übernahm Oberst i.G. Wagener die Truppen im Kessel von Kamenez-Podolsk. Es gelang ihm, die Truppen aus dem Kessel zu den eigenen Truppen zurückzuführen. Dafür erhielt er am 14. Mai 1944 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Am 1. Oktober 1944 wurde er zum Generalmajor befördert, kurz darauf wurde er Chef des Generalstabes der 5. Panzerarmee, um die Ardennenoffensive vorzubereiten. Nach der Ardennen-Offensive wurde er am 16. Februar 1945 zum Chef des Generalstabes der Heeresgruppe B ernannt.

Nach dem Krieg wurde Carl Wagener Buchhändler und Publizist.

 

Ritterkreuz (14. Mai 1944)