Dennerlein, Max

 

* 16. Mai 1885, Marktleuthen

† 13. Oktober 1957, Ortenburg

 

Max Dennerlein trat am 19. Juli 1905 als Fahnenjunker in das 3. bayerische Pionier-Bataillon ein. Am 24. Februar 1906 zum Fähnrich ernannt, wurde er am 8. März 1907 zum Leutnant befördert. Von Oktober 1908 bis Juli 1910 besuchte er die Artillerie- und Ingenieur-Schule. Am 3. Januar 1914 wurde er zum Oberleutnant befördert und am 20. September 1914 Ingenieur-Offizier des Abschnitts IV der Festung Metz-Ost. Am 3. März 1916 wurde er dann zur bayerischen Inspektion des Ingenieurs-Korps kommandiert. Am 27. Mai 1916 übernahm Oberleutnant Dennerlein die 13. bayerische Pionier-Kompanie. Am 17. August 1916 folgte die Beförderung zum Hauptmann. Am 20. Juni 1917 wurde er zum Generalkommando des II. bayerischen Armeekorps versetzt, wo er Pionier-Offizier wurde. Am 24. August 1918 wurde er dann noch Stabs-Offizier beim Stab des 2. bayerischen Pionier-Bataillons und Kommandeur der Pioniere der 5. bayerischen Infanterie-Division. Am 7. Januar 1919 kehrte er in das 3. bayerische Pionier-Bataillon zurück. Nach Kriegsende wurde er Kompanieführer im Reichswehr-Pionier-Bataillon 24 und 7. Im August 1921 wurde er Pionier-Offizier der Festung Ingolstadt. Von April 1924 bis Oktober 1927 war er Lehrer an der Infanterie-Schule München und anschließend Stabsoffizier im Stab des Pionier-Bataillons 5. Am 1. Februar 1928 zum Major befördert, wurde Dennerlein am 1. Februar 1931 Kommandeur des Pionier-Bataillons 7. Am 1. Februar 1934 wurde er dann Höherer Pionier-Offizier beim Stab des Gruppen-Kommandos 2, am 1. Oktober 1934 folgte die Beförderung zum Oberst. Am 1. Februar 1935 zum Kommandeur der Pionier-Inspektion 2 in Kassel ernannt, wurde er am 15. Oktober 1935 Höherer Pionier-Offizier 2. Am 1. März 1938 wurde Dennerlein zum Generalmajor befördert und am 1. Februar 1939 zum Inspekteur der Westbefestigungen ernannt. Am   26. Oktober 1939 wurde er General der Pioniere bei der Heeresgruppe C. Am 6. Februar 1940 wurde Dennerlein Kommandeur der 290. Infanterie-Division und am 1. März 1940 zum Generalleutnant befördert. Während des Westfeldzuges in Frankreich wurde er am 8. Juni 1940 verwundet und in ein Lazarett eingeliefert. Nach seiner Genesung wurde er am 15. November 1940 Kommandeur der 335. Infanterie-Division, die zu diesem Zeitpunkt als Besatzungstruppe in Frankreich lag. Am 27. Oktober 1942 gab er das Kommando über die Division wieder ab, um am 11. November 1942 die 326. Infanterie-Division zu übernehmen. Am 8. Mai 1943 wurde er in die Führerreserve versetzt und am 1. Juni 1943 zum Kommandeur der Division Nr. 433 ernannt. Am 8. Dezember 1944 erneut in die Führerreserve versetzt, wurde er am 5. Januar 1945 noch Inspekteur der Festungen, bevorer am 8. Mai 1945 in Gefangenschaft geriet, aus der er am 27. Februar 1947 entlassen wurde.