Artillerie-Regiment 207

 

Feldpostnummern ab der Mobilmachung: Die Einheiten wurden als Teile vom Artillerie-Regiment 207 in der Feldpostübersicht eingetragen. Die Batterien der einzelnen Abteilungen wurden Anfang 1940 gestrichen und die jeweilige Abteilung wurde ab Mitte 1940 unter der Nummer des Stabes eingetragen. Die IV. Abteilung wurde allerdings bereits Anfang 1940 zur IV. Abteilung vom Artillerie-Regiment 205 umbenannt. Erst 1941 wurde wieder eine neue IV. Abteilung durch Umbenennung der IV. Abteilung vom Artillerie-Regiment 311 eingetragen. 1942 wurde der Regimentsstab zum Regimentsstab Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 207 umbenannt. Die IV. Abteilung wurde 1942 zur IV. Abteilung vom Artillerie-Regiment 22 umbenannt. Am 23. Juni 1944 wurde die I. Abteilung gestrichen. Am gleichen Tag wurde durch Umbenennung der II. Abteilung vom Artillerie-Regiment 13 (L) eine neue I. Abteilung eingetragen. Am 4. Juli 1944 wurden dann die II. und III. Abteilung zur Artillerie-Abteilung 281 bzw. Artillerie-Abteilung 285 umbenannt. Am 2. Januar 1945 wurde die I. Abteilung zur I. Abteilung vom Artillerie-Regiment 281 umbenannt.

Einheit Feldpostnummer Nummer ab 1940
Regimentsstab 15785 15785 bis 1942
Stab I. Abteilung 22231 22231 A gestr. Jun/44

ab Jun/44 33456 A bis Jan/45

1. Batterie 15763 22231 B gestr. Jun/44

ab Jun/44 33456 B bis Jan/45

2. Batterie 12845 22231 C gestr. Jun/44

ab Jun/44 33456 C bis Jan/45

3. Batterie 29606 22231 D gestr. Jun/44

ab Jun/44 33456 D bis Jan/45

Stab II. Abteilung 18789 18789 A bis Jul/44
4. Batterie 04783 18789 B bis Jul/44
5. Batterie 29978 18789 C bis Jul/44
6. Batterie 13018 18789 D bis Jul/44
Stab III. Abteilung 12157 12157 A bis Jul/44
7. Batterie 03625 12157 B bis Jul/44
8. Batterie 26680 12157 C bis Jul/44
9. Batterie 18251 12157 D bis Jul/44
Stab IV. Abteilung 24597 ab 1941 10238 A bis 1942
10. Batterie 05829 ab 1941 10238 B bis 1942
11. Batterie 08620 ab 1941 10238 C bis 1942
12. Batterie 05699 ab 1941 10238 D bis 1942

Das Artillerie-Regiment 207 wurde am 26. August 1939 im Wehrkreis II durch den Landwehrkommandeur Stargard aufgestellt.  Das Regiment bestand aus vier Abteilungen mit 12 Batterien (I. 1-3, II. 4-6., III. 7-9, IV. 10-12). Nach der Aufstellung wurde das Regiment der 207. Infanterie-Division unterstellt und nahm mit dieser 1939/1940 an den Feldzügen in Polen und im Westen. Am 25. September 1939 wurde die IV. (schwere) Abteilung nach Freiburg, im Wehrkreis V, verlegt und am 1. Januar 1940 als IV. Abteilung in das Artillerie-Regiment 205 eingegliedert. Als Ersatz wurde dem Regiment am 1. Dezember 1939 die III. Abteilung vom Landwehr-Artillerie-Regiment 311 unterstellt. Am 10. Oktober 1940 wurde die III. Abteilung vom Landwehr-Artillerie-Regiment 311 zur IV. Abteilung umbenannt. Mit der Umgliederung der 207. Infanterie-Division zur 207. Sicherungs-Division am 15. März 1941 wurde das Regiment aufgeteilt:

Regimentsstab: Einsatz bei der Heeresgruppe Mitte unter dem Arko 104. Wurde am 4. Mai 1942 in Heeres-Küsten-Artillerie-Regimentsstab 207 umbenannt.

I. Abteilung: Einsatz und Unterstellung zunächst bei der 207. Sicherungs-Division, im weiteren Verlauf des Ostfeldzuges aber zumeist als Eingreiftruppe unter fremden Unterstellungen. Am 5. April 1943 wurde die Abteilung aufgelöst und zur Aufstellung der leichte Artillerie-Abteilung (RSO) 426 verwendet.
Im April 1944 wurde die I. Abteilung neu aufgestellt. (s.u.)
Die ersten Wochen des Feldzuges im Osten unterstand die I. / Artillerie-Regiment 207 der 207. Sicherungsdivision. Im Juli 1941 steht die Einheit mit I. und II./ Infanterie-Regiment 374 als Küstenschutz östlich und westlich der Düna bei den Badeorten Vecaki und Rigas-Jourmala.
Ab 1. August 1941 verließ sie für immer den Befehlsbereich dieser Division. Zunächst war sie Bestandteil des dem A.O.K. 18 unterstellten verstärkten (verst.) Infanterie-Regiment 374 („Kampfgruppe Klemm“). Die Kampfgruppe marschiert über Wenden – Walk - Dorpat bzw. westlich des Wirz-Sees über Nuia -Poltsama - Jögeva nach Norden und vereinigte sich im Raum um Torma. Nach einigen großangelegten Säuberungsaktionen in diesem Raum gegen versprengte russische Truppen und Partisanen vom 9. bis 12. August 1941 marschiert die Kampfgruppe Klemm an die estn. Küste und besetzt am 14. August den Küstenstreifen etwa vom Leuchtturm ostwärts Kunda bis Vainupää, später bis Toila.

Am 24. August 1941 wurde das verst. Infanterie-Regiment 374 vom A.O.K. 18 aus dem Küstenschutz herausgezogen, überschritt hart südostwärts Hungerburg und Narwa den Fluß Narwa, wurde einer vorwärts der Narwa eingesetzten Division unterstellt und übernahm einen Angriffsstreifen entlang der Küste. Das verst. Regiment mit der I. / Artillerie-Regiment 207 war hier äußerster linker Flügel der 18. Armee. [8]

Am 4. September 1941 wurde das verst. Regiment in Ust-Luga an der Luga-Mündung zusammengezogen und mit Pionierfähren über die Luga gebracht. Die Kampfgruppe erhielt den Befehl, Einheiten einer fremden Division am Westrand des Oranienbaumer Kessels („Woronkastellung“ beiderseits des Bahndamms, Kernowo und Sista Palkino) abzulösen.
Zwischen dem 28. und 30. September übergab das Regiment seine Stellung einer anderen Division und sammelte bei Biegunizy an der Rollbahn nach Petersburg. Das verst . Regiment marschierte nach Osten, erreichte am 4. Oktober 1941 den Raum nördlich Krasnogwardeisk und bezog in den Dörfern weiträumig Quartier. Die „Kampfgruppe Klemm“ lag nun im äußeren Gürtel der Festung Petersburg mit tiefen Panzergräben und Minensperren. Es bildete die Eingreifreserve der 18. Armee.

Am 31. Oktober 1941 marschierte die Kampfgruppe Klemm erneut nach Osten ab, wurde zunächst an der Newa bei Petruschkino, dann an einer Frontstelle ostwärts Schapki eingesetzt. Das Gros des verst. Regt. marschierte über Toßno nach Schapki und von dort nach Schlüsselburg. Am 9. November löste die Kampfgruppe hier Einheiten der 7. Fallschirmjäger-Division ab und bezog Stellungen um Schlüsselburg und ostwärts davon am Ladoga-See sowie an der Newa. Das verst. Regiment. war nun der 1. Infanterie-Division unterstellt. [9]

Zu Beginn des Jahres 1942 stand der Verband noch bei Schlüsselburg.
Seit Juli 1942 war er im Frontbogen Newa – Schlüsselburg - Ladogasee der 227. Infanterie-Division unterstellt. Nach schweren Kämpfen wurde das verst. I.R.374 im Oktober 1942 in den Raum Ssinjawino und Possjolok 1 (P1) verlegt. [10]

Zum Jahreswechsel 1942/43 stand die I. / Artillerie-Regiment 207 gemeinsam mit dem Infanterie-Regiment 374 zwischen der Newa und dem Ladogasee mit B-Stellen an der Newa (im E-Werk), in Schlüsselburg (im GPU-Haus) und an der Seefront. Hier schwere Abwehrkämpfe nach dem russischen Großangriff vom 12. Januar 1943. Ein Teil der Geschütze ging bei dem Durchbruch der Russen verloren. Der Rest der Einheit sammelte sich gemeinsam mit anderen Resteinheiten - le. A.A. 5, Btl. 500, Teile einer Gebirgs-Division - zwischen E-Werk und Ladogasee. Die Verbände waren eingeschlossen und wurden immer weiter zusammengedrängt. Um einer völligen Vernichtung zu entgehen, entschloß sich die Führung der eingeschlossenen Restverbände zum Durchbruch. In den frühen Morgenstunden des 18. Januar 1943 waren alle noch verfügbaren Kräfte, nur mit Handfeuerwaffen ausgerüstet - in einer Bereitstellung versammelt und brachen durch. Gegen Mittag erreichten sie die eigenen Linien. [11]

Die Reste der Abteilung wurden im selben Monat zunächst in das rückwärtige Heeresgebiet verlegt, um wieder ausgerüstet zu werden. Ende Februar aber wurden alle noch vorhandenen Pferde und Fahrzeuge an andere Truppenteile übergeben und die Männer der Abteilung in den ersten Märztagen 1943 im Bahntransport auf den Truppenübungsplatz Groß-Born verlegt. Sie bildeten den Stamm einer neuen Artillerieabteilung, die hier unter Führung von Hptm. d.R. Joecks als „le. Heeres-Art. Abt. (RSO) 426" aufgestellt wurde. [12]

Neu aufgestellt wurde die I. Abteilung im April 1944 aus der II. Abteilung vom Artillerie-Regiment 13 (L) der aufgelösten 13. Lw.Feld-Division. Die I./A.R. 207 wurde im Januar 1945 zur I. Abteilung vom Artillerie-Regiment 281 umbenannt.

Abteilungskommandeure I. Abteilung:

Major d. Res. v. Knobelsdorf (26.8.1939) [3]
Hauptmann d. Res. Karow (10.5.1940/ 21.06.1941 Major d.Res.) [3]
Major d. Res. Fiedler (gefallen Jan 1943) [7]
Hauptmann d. Res. Martin Joecks (April 1944, dann Kdr. le. Heeres-Art. Abt. (RSO) 426) [4]
Hauptmann d. Res. Gerhard Bruß (Mai 1945) [4]

Führer der Batterien:

1./A.R. 207
Hauptmann d. Res. Bergmann (26.8.1939 / 10.5.1940) [3]
Oberleutnant d. Res. Kutscher (21.6.1941) [3]
Oberleutnant d. Res. Hubertus Ardelt (April 1944) [4]
Oberleutnant d. Res. Hans Hortig (Mai 1945) [4]

2./A.R. 207
Hauptmann d. Res. Schwenker (26.8.1939/ 10.5.1940) [3]
Oberleutnant d. Res. Jöcks (21.6.1941) [3]
Oberleutnant d. Res. Gerhard Bruß (April 1944)
Oberleutnant d. Res. Philipp Fischer (Mai 1945)

3./A.R. 207
Hauptmann d. Res. Karow/ Weinberger (26.8.1939) [3]
Oberleutnant d. Res. Stieg (10.5.1940 / 21.6.1941) [3]
Oberleutnant d. Res. Reincke / Schneider (April 1944) [4]
Oberleutnant Rapp [4]
Leutnant d. Res. Bruno Marczinkowski (Mai 1945) [4]

II. Abteilung: Einsatz bei der 281. Sicherungs-Division, im weiteren Verlauf des Ostfeldzuges aber zumeist als Eingreiftruppe unter fremden Unterstellungen. [1]

Vormarsch mit der Division aus dem Bereitstellungsraum Nordenburg (Ostpreussen). Am 27. Juni 1941 überschreiten der Reichsgrenze nach Litauen zwischen Schirwindt und Naumiestis. Über Kowno, Rositten wurde am 2. August 1941 Sapolje (2 km nördlich Porchow) erreicht. [25]
Seit den 30. Juli 1941 war das II. / Artillerie-Regiment 207 mit dem Infanterie-Regiment 368 zum „verst. Infanterie-Regiment 368“ („Kampfgruppe Leopold“) zusammengefasst und dem A.O.K.16 unterstellt.
Die Abteilung erreichte am 5. August Sajorje und steht am 10. August im Raum um Myschina. [25]

Zur Sicherung und zum Bandenkampf durch die Wälder südostwärts Porchow vorgehend, tastete sich das Infanterie-Regiment 368 an den Feind heran. Schon am 10. August 1941 war das I./Infanterie-Regiment 368, verstärkt durch Regt.-Pionier- und Regt.-Radfahrzug und je einem Zug leichter Inf.-Geschütze und Panzerabwehrgeschütze, ab 13 August 1941 auch durch die 6./ Artillerie-Regiment 207, zu selbständigem Einsatz in der „Bandenbekämpfung" entsandt worden in den Raum Porewitschi - Ssofija - Alexino - Pogost Wetje. Bei starker Aufklärung gegen Alexino am 13. August trafen die Einheiten mitten in reguläre Feindtruppe, gingen aber ohne eigene Verluste und mit guter Beute aus dem folgenden Scharmützel hervor. Am 14. August wurde eine Bereitstellung russischer Kavallerie in Amogicha (2 km nördlich Porewitschi) durch das Feuer der Infanterie-Geschütze und der 6. Batterie restlos aufgerieben. Die 6./ Artillerie-Regiment 207 wurde am 18. August 1941 wieder abgezogen. [27]

Am 14. August hatten das III./ Infanterie-Regiment 368 und die II./ Artillerie-Regiment 207 nach einem Zusammenstoß mit Banden erste Feindberührung mit russischer Kavallerie bei Berjoska und Jaski. Damit war die Kampfgruppe in die Abwehr des großen russischen Gegenangriffs einbezogen. Ihr fiel die Aufgabe zu, den Feind zu werfen, der durch die Sumpfengen bei Jaswy Werechnowo - Poljanki und bei Welikoje Sselo - Pritushje Schuschelowo vorging.
Am 17. August traf das verst. Regt (ohne I./ Infanterie-Regiment 368), bei Slawitino auf stärkeren Feind und hatte am 18./19. August 1941 die Aufgabe, den Feind durch die Sumpfenge zurückzudrängen. Das II. Batl. stieß mit der 7. Komp. auf Wydra vor, konnte das Dorf aber zunächst nicht nehmen. So musste das Batl. am 19. August gegen Wydra absichern und es umgehen, als es, verstärkt durch die 5./ Artillerie-Regiment 207, gegen Poljanki antrat. Das Dorf fiel nach heftigen Kämpfen und beim Nachstoß kampflos auch das Dorf Werechnowa.
Am 22. August zog das Infanterie-Regiment 368 mit der II./ Artillerie-Regiment 207 längs des Polist-Flusses nach Süden und erreicht Simnik. [26]

Hier ging am Morgen des 23. August das verst. Infanterie-Regiment 368 über den Polist und erreichte am Spätnachmittag das Dorf Wekschino (oder Burakowo?) an der Straße Staraja Russa - Cholm.
Das verst. Infanterie-Regiment 368 sollte am 24. August von Wekschino (bzw. Burakowo) nach Süden die Straße freikämpfen. Es kam zu Kampfhandlungen v.a. bei Minzewa, Kosjanicha – Wolokowaja, nördlich Markows und bei Poddorje. Nach einem Ruhetag verließ am 26. August 1941 „die Kampfgruppe Leopold“ die Straße Staraja Russa - Cholm bei Poddorje und ging über Ssambatowo zum Lowat-FIuß vor. [27]
Zunächst übernahm das Infanterie-Regiment 368 die Sicherung eines weitgespannten Abschnittes von fast 60 km am Lowat (Astratowo, Slugino, Golowenki, Salutsdije, Sseredka und Peregino). Das verst. Infanterie-Regiment 368 unterstand in dieser Zeit der 123. I.D. [28]

Das I. Bataillon des. Infanterie-Regiments 374 fand bei mehreren Stoßtrups über den Lowat am 3. September nur geringen Feindwiderstand. Es wurde daraufhin nach Nowyje Peressy gezogen und überschritt dort ohne Feindwiderstand am 6. September 1941 über eine vorhandene Floßbrücke den Lowat. Am 9. September ging auch das der Rest des Regiments, mit III./ Infanterie-Regiment 368 und Teilen der II./ Artillerie-Regiment 207 bei Nowyje Peressy über den Lowat und von dort nach Südosten auf Shglowo vor. [29]

Zu dieser Zeit war der Feind vom Ostufer des Flusses vollständig verdrängt, der Kampfauftrag erledigt. Der Verband trat den Rückmarsch an, ging bei Sseredka über den Lowat und erreicht am 13./14. September Poddorje. Die II./ Artillerie-Regiment 207 bezog zunächst in Nowetschki, dann in Pustoch Ostrodowskaja Biwak. Die Abteilung hatte hier Sicherungsaufgaben wahrzunehmen, leistet ansonsten Instandsetzungs- und Ausbildungsdienst. [29]

Das Infanterie-Regiment 368 war vom 16.-24. August 1941 allein im Einsatz. Nach dem 24. August 1941 - das Infanterie-Regiment 368 marschierte östlich Cholm nach Apoletz – stieß die II./ Artillerie-Regiment wieder dazu. Beiden Einheiten wurden wieder der 123. I.D. unterstellt und lösten am 30. September 1941 Teile dieser Division in einer Abwehrstellung im Raum ostwärts Bubnowo, Ostaschkoff, Petrowo ab. Die Artillerie bezog Feuerstellungen bei Ssotschnewo.

Schon am 4. Oktober 1941 löste das rheinische Infanterie-Regiment 473 das Infanterie-Regiment 368 ab. Es ging bis Apoletz zurück, von dort nach Nordosten. Vor Erreichen der Stadt Demjansk wurden die Trosse der Einheiten in den Raum Sassowo, rund 40 km westlich Demjansk, beordert. Dann ging der Marsch über die Stadt hinaus nach Norden. Im Raum Beljajewschtschina biwakierte das verst. Regiment und rückte dann wegen der Feindeinsicht und der Frontnähe bei Nacht über Ilowka - Meletscha nach Gorki-Kality und Beresno. [29]

Das Infanterie-Regiment 368 und die II./ Artillerie-Regiment 207 wurden der 30. Infanterie-Division unterstellt und lösten am 12. Oktober 1941 das Infanterie-Regiment 46 im Abschnitt Boshenka - Wyderka - Lytschkowo ab. Damit begann für das verst. Regt. für 16 Monate der „Stellungskrieg" im „Kampfraum Demjansk", besonders an der „Waldaj-Bahn". Von Boshenka (nördlich Bhf. Knewizy) bis westlich Wyderka beschrieb die vordere Linie einen Bogen nördlich der Bahnstrecke und lief von dort ab am Bahndamm entlang bis zur Eisenbahnbrücke über den Polomet-Fluß hart ostwärts Bhf. Lytschkowo zum Dorf Lytschkowo. Die II./ Artillerie-Regiment 207 bezog Feuerstellungen im Regiments-Abschnitt nördlich Beresno. [29]

Mitte Januar stieß der Feind zwischen Wyssotschek und Wershina durch und sperrt den Verbindungsweg. Um die drohende Einschließung zu verhindern, ergriff das X. A.K. weitere einschneidende Maßnahmen. Die 30. Infanterie-Division mußte starke Kräfte zum Einbruchsraum an den Lowat abgeben. Unter Führung des Kdr. des Infanterie-Regiment 368 wurde die „Gruppe Leopold" gebildet. Sie bestand aus dem Stab und dem II. Btl. Infanterie-Regiment 368 (ohne 5. Kompanie), der schon am 8./9. Januar 1942 gebildeten Art.-Gruppe Hadenfeldt (4./ Artillerie-Regiment 207, zwei Batterien des A.R. 30 und einer schweren mot. Batterie), den SS-Einheiten Kleffner und Säumenicht, 2 Baukompanien und einem s. M.G.-Zug einer Gebirgsjägereinheit. [30]

Der Feind hatte im Vorstoß von Norden her die Hauptnachschubstraße Staraja Russa – Ramuschewo - Demjansk an der Redja erreicht und gesperrt. Unterstützt besonders von der 4./ Artillerie-Regiment 207 griff das II. Btl. Infanterie-Regiment 368 am 16. Januar 1942 vom Redjaübergang bei Ssytschewo längs d. Straße nach Staraja Russa an. Um den hinderlichen Widerstand in Ssytschewo zu brechen, stieß der Feind weiter nördlich über die Redja, holte nach Osten aus und schloß die Besatzung von Ssytschewo ein, indem er südlich davon wieder auf die Redja kam. Zugleich griff er das Dorf Jaswy (?) südlich Ssytschewo an, in dem der Stab Leopold lag. Die Gruppe Leopold wurde dadurch zum Lowat abgedrängt. [30]
Inzwischen riegelte die übrige „Gruppe Leopold" das Lowat-Tal hart südlich der Bahnlinie, d.h. Parfino, ab und versuchte, die Feindbewegungen längs der Bahn auf Pola zu stören. Die 4./ Artillerie-Regiment 207 unterstützte den Einsatz von Gridino und der B-Stelle Berlinkowa aus. Am 23. Januar 1942 wurde ein russischer Angriff auf Berlinkowa abgewiesen, am 27. Januar 1942 ein V.-B. nach Gonzy vorgeschoben und Funkverbindung mit der Kampfgruppe Jahnke aufgenommen, die noch die Lowatbrücke bei Bhf. Parfino hielt. Am 29. Januar abends drückte ein massierter Feindangriff die deutsche Besatzung aus Gonzy. Am nächsten Tag schon gingen Dretenka und nachmittags Berlinkowa sowie 2 Geschütze der 4./ Artillerie-Regiment 207 verloren. [30]

An dem schon feindbesetzten Sagoska vorbei ging es auf Gridino zurück. Jetzt aber war der Feind in vollem Schwung und griff die beiden südlich Gridino liegenden Dörfer Redzy u. Ramuschewo an. Er drang zwischen den beiden Dörfern durch und schnitt so die Gruppe Säumenicht und die B-Stellenbesatzung der 4./ Artillerie-Regiment 207 in Redzy ab. Am nächsten Tag, dem 1. Febr. 1942, erhielt die Besatzung von Redzy Befehl den Ort zu halten. Nach verlustreichen Kämpfen brach die Gruppe in der Nacht zum 5. Februar 1942 aus Redzy aus, gelangte an den feindbesetzten Orten Ramuschewo und Kobylkino vorbei zur Redja. In Ssokolowo an der Straße Staraja Russa - Cholm stieß die Gruppe auf eigene Truppen. Die Männer der 4./Artillerie-Regiment 207 wurden hier wieder der Art.-Gruppe Hadenfeldt eingegliedert. [30]

Den Lowat- und Redjaabwärts vostossenden Russen konnten das deutsche X. und II. Armeekorps nur einzelne Bataillone, Kompanien oder Alarmeinheiten entgegenwerfen. So wurde das I. Btl. Infanterie-Regiment 368 bei Wyssotschek - Wershina abgezogen und folgte der „Gruppe Leopold" zum Lowat. In der Nacht vom 31. Januar zum 1. Februar 1942 traf es in Ramuschewo ein. Hier führte die Straße von Staraja Russa über den Lowat nach Demjansk. Am 1. Febr. 1942 brach der Feind in das Dorf ein, wurde aber noch einmal geworfen. Die beiden Geschütze der II./ Artillerie-Regiment 207 schossen im direkten Richten. Schließlich ging Ramuschewo doch verloren. Schon in der Nacht zum 2. Februar 1942 griff der Russe das nächste Dorf am Lowat, Kobylkino und bald auch schon Tscherentschizy an. Beide konnten nicht lange gehalten werden. - Die Reste des I./ Infanterie-Regiment 368, auch Teile des Infanterie-Regiment 6, wurden auf Werjasko zurückgedrängt. Ostwärts des Lowat wurden sie schließlich von der SS-T-Division aufgenommen und unter Führung von Oblt. Speer bei Salutschje eingesetzt. Am 8. Februar 1942 schlossen die Feindkräfte, die vom Ilmensee und von Ostaschkow her durchgebrochen waren, am Lowat den Ring um sechs deutsche Div. (12., 30., 32., 123., 290. Infanterie-Division und SS-T-Division) im Raum von Demjansk. [30]

Der in der alten Stellung an der Waldaj-Bahn verbliebe Rest des Infanterie-Regiment 368 besetzte eine äusserst dünn und teilweise mit Tross-Soldaten besetzte und wenig ausgebaute Stellungslinie, die in der Tiefe der Stellung kaum Kräfte aufwies. In Wyderka lagen der Stab des III./ Infanterie-Regiment 368 und zwei I.G.-Züge, südwestlich und südostwärts davon die Feuerstellungen der 6. und 5./ Artillerie-Regiment 207 und einer Stellungsbatterie „Marianne", deren französische Beutekanonen (15 cm) durch Mannschaften aus der II./ Artillerie-Regiment 207 besetzt waren. [31]

Am 7. und 9. März 1942 versuchte der Russe erfolglos zweimal das Troß-Dorf Gr. Nowinka einzunehmen. Die ca. 250 Mann starke Besatzung hielt z.T. in Nahkampf. Die 6./ Artillerie-Regiment 207, nordostwärts Gr. Nowinka in Stellung, machte mit einem Geschütz kehrt. Sein Feuer schaffte Entlastung, ebenso wie zwei vom II./ Artillerie-Regiment 207 geschickte Maschinengewehre. Bei Kämpfen am 17. März 1942 im Raum Beresno in die auch die 5./ Artillerie-Regiment 207 – teils im Nahkampf – verwickelt war, verlor die Abteilung 12 Männer. [31]

Nach dem 17. März 1942 war das Dorf Sabolotje Angriffsziel der Russen. Auch hier wurde der Russe durch die Verteidiger von der zusammengeschmolzenen Radf.-Abtlg. 30, den Fahrern der 6./ Artillerie-Regiment, den Männer des hiesigen Feldlazaretts und der Artillerieunterstützung durch II./ Artillerie-Regiment 207 blutig abgewiesen. Auch ein gleichzeitiger Vorstoß der Russen gegen die Feuerstellung der 6./ Artillerie-Regiment scheiterte. Dann setzen die 5./ Artillerie-Regiment 207 und ein Verband Stukas vom Typ Ju 88 dem Feind in dem ausgedehnten Buschgelände nordostwärts Sabolotje hart zu. [31]
Am 20. März 1942 tobten die Kämpfe bei Wyderka. Die II./ Artillerie-Regiment 207 hatte daran besonders mit ihrer Beutebatterie „Marianne" teil. [31]

Unter großen Schwierigkeiten wurde am 20. April 1942 die Landverbindung zum Kessel wiederhergestellt. Ende Mai 1942 konnte, - immer noch unter Feindbeschuß, - wieder Nachschub auf dem Landweg durch den „Schlauch" nach Demjansk rollen. Nun begann auch eine allmählich Rückführung der Splitterverbände und das Ordnen der Einheiten. Monate vergingen noch, bis die letzten Teile des Infanterie-Regiment 368 wieder zu ihrem Regiment zurückkehrten. [32]

Im Juni 1942 traf der Kdr. des Infanterie-Regiment 374 Oberst Leopold mit Stab und Radfahrzug in Gr. Nowinka ein. Der Rgt-Gefechtsstand wurde in den Wald westlich Knewizy verlegt. Die 4./ Artillerie-Regiment 207, - neu aufgestellt, - kam im Abschnitt der 30. I.D. bei Bjeli Bor zum Einsatz. In Gr. Nowinka traf Ersatz an Pferden ein, der die Beweglichkeit teilweise wiederherstellte. [32]


Dem Infanterie-Regiment 368 und der II./ Artillerie-Regiment 207 waren im Juni, Juli und August 1942 einige Wochen leidlicher Ruhe in der Stellung an der Waldaj - Bahn gegeben. Der Abschnitt des Regiments verlief jetzt von nordostwärts Wyderka längs der Bahn bis zur Brücke über den Wyderka-Bach, sprang dort nach Norden vor, schloß Boshenka ein, traf westlich Bhf. Knewizy wieder auf den Bahndamm und fand westlich der sogenannten „Drei Häuser" Anschluß an die Nachbareinheit. [32]

Am 17. September 1942 übergab das verst. Infanterie-Regiment 368 den Bahndamm an die 122. Infanterie-Division, trat unter den Befehl dieser Division und erweiterte seinen Abschnitt über die „Drei Häuser" hinaus bis zum Punkt 81,7, dem „Bahneck", und von dort nach Süden über Samoschka, Saprudno bis einschließlich Pustynja. Der Abschnitt, länger als vorher, konnte im linken Teil nur stützpunktartig besetzt werden, der Sumpf davor galt als Hindernis. Der linke Flügel war auf Kilometer hinaus ohne Verbindung zum Nachbarn bei Dedno. [32]

Wiederholte Feindvorstöße bei Knewizy - Boshenka, Wyderka und Lytschkowo am 19. September und den Folgetagen blieben für den Russen erfolglos. Wochenlange weitere Kämpfe im Abschnitt Pustynja – Lytschkowo brachten keine wesentliche Frontveränderung. Mit der erfolgreichen Wegnahme von Pustynja durch die Russen im November 1942 flauten die Kämpfe ab. [32]

Mit der Räumung des Kampfraumes Demjansk ab Mitte Febr. 1943 verließen – beginnend mit dem 17. Februar 1943 auch das Infanterie-Regiment 368 und die II./ Artillerie-Regiment 207 nach 16 Monaten diesen Bereich. [33]

Die II./ Artillerie-Regiment 207 wurde unabhängig vom Grenadier-Regiment 368 herausgezogen und am 20. Februar 1943 in der 3. Auffangstellung ostwärts des Polometj eingesetzt. Von dort wurde sie unmittelbar abgezogen und erreicht beschleunigt Staraja Russa, von wo aus die 5. Batt. Artillerie-Regiment 207 am Ilmensee gegen Feindkräfte eingesetzt wurde, die über das Eis des Sees kamen. [33]

Danach - Ende Februar 1943 - ging die Abteilung zur Bahnverladung nach Tuleblja und im Bahntransport nach Bhf. Loknja. Von dort aus wurde die Abteilung unter der 218. Infanterie-Division bei Dunajewo eingesetzt und blieb dort bis Mitte Mai 1943.Dann wurde das II./ Artillerie-Regiment 207 abgelöst und kehrte zur 281. Sicherungs-Division in den Raum Ostrow zurück. [34]

In den Monaten Juni – August 1943 stand die Abteilung im Raum Ostrow u.a. für Bandenunternehmungen zur Verfügung.

Am 27. August 1943 wurde die II./ Artillerie-Regiment 207 ohne die 4. Batterie, die noch in Ostrow bleibt, nach Wesenberg verladen und übernahm von dort aus Küstenschutzaufgaben. Dieser Einsatz dauerte bis zum 26. Oktober 1943, dann wurde die Abteilung im Bahntransport nach Lopatowo nordostwärts von Polozk verlegt, und die 4. Batterie bei Gaidukowo, die 5. bei Kuleschowo, die 6. bei Woronino eingesetzt. Der Stab lag am „Zuckerhut".[34]

Am 18. Dezember 1943 wurde die Abteilung in den Raum Baikino, 40 km südostwärts Idriza, verlegt. Hier wurde sie in Zusammenarbeit mit einer lettischen Polizeieinheit unter Oberstlt. Illas zwischen Nevedro- und Gussino-See eingesetzt. Zwischen dem 12. und 18. Januar 1944 hatte sie bei schweren Feindangriffen und rund 15 km tiefem russischen Einbruch erhebliche Mannschaftsverluste. Die überstürzte Flucht lettischer Einheiten verhinderte die Bergung der Geschütze der 6. Batterie. Nach kurzer Auffrischung wurde die Abteilung im südlichen Nachbarabschnitt bei Tschaiki eingesetzt.
[34] [35]

Nach Ablösung am 4. Februar 1944, Bahnverladung am 10. Februar in Idriza und Transport über Pleskau nach Petseri wurde die Abteilung Mitte Februar 1944 zur artilleristischen Verstärkung der Mehikoorma-Verteidigung an der Mehikoorma-Enge eingesetzt, die 5. Batterie bei Mehikoorma, die 6. Batt. nordwestlich Joepera, die 4. Batt. bei Parapalu, Abt.-Gefechtsstand westlich Joepera. [34]

Am 16. Februar 1944 griff der Feind in Regimentsstärke über die See-Enge hinweg Joepera an, konnte auf dem Westufer Fuß fassen, nahm vorübergehend zwei Geschütze der 6. Batterie, musste sie aber wieder preisgeben, als er geworfen wurde.
Am 20. Februar 1944 ging die 5. Batterie für einige Tage am Südende der See-Enge bei Wöbs in Stellung, dann wurde die ganze Abteilung für kurze Zeit an den Peipus-See bei Koosa verlegt. [34]

Nach dem Einsatz am Peipus-See wurde die Abteilung im März nach Dorpat und bald darauf nach Reval gezogen und kurze Zeit einer Lehrdivision in Estland unterstellt, dann nach Kadrina verladen und nordwestlich von Wesenberg zum Küstenschutz eingesetzt. Am 21. Mai 1944 wurde sie von dort nach Polozk abgerufen und wieder der 281. Sicherungs-Division zugeführt.
Sie erreichte dieses Ziel auf dem Landmarsch von Wesenberg über Taps - Walk - Dünaburg - Drissa. Zunächst sollte die Abteilung den artilleristischen Ausbau der Festung Polozk übernehmen, aber schon Anfang Juni 1944 begannen die Vorbereitungen zur Aufstellung eines Artillerie-Regiments 281. [36]
Am 13. Juni 1944 in Artillerie-Abteilung 281 umbenannt, wurde die Abt. später II./ Infanterie-Regiment 281 bei der 281. Infanteriedivision. [1]

Abteilungskommandeure II. Abteilung:

Hauptmann d. Res. Noack (26.8.1939) [5]
Hauptmann Bahr (10.5.1940/ Major 21.06.1941) [5] [25]
Hauptmann E. Heidemann (März 1942, Febr. (?) 1943) [37] [33]
Major Thomas (Dezember - Januar 1944) [34]
Hauptmann Guse (Jan 1944 -) [35]

Führer der Batterien:

4./A.R. 207
Hauptmann d. Res. Fiedler (26.8.1939/10.5.1940/21.06.1941) [5]

5./A.R. 207
Hauptmann d. Res. Herzau (26.8.1939/10.5.1940/21.06.1941) [5]

6./A.R. 207
Hauptmann d. Res. Plath (26.8.1939/10.5.1940) [5]
Oberleutnant d. Res. Heidemann (21.06.1941) [5]
Oberleutnant Noetzel (August 1943) [38]

III. Abteilung: Einsatz bei der 285. Sicherungs-Division. Am 27. Juni 1941 wurde die Abteilung in die Nähe der ostpreußisch-Litauischen Grenze vorgezogen. Der Marschweg führte über Willkamm-Arklitten an Gerdauen vorbei nach Nemmersdorf im Kreis Gumbinnen. Hier verblieb die Abteilung bis zum 5. Juli 1941. Vom 5. bis 10. Juli 1941 marschierte sie dann über Kowno nach Utena, rund 570 Kilometer weit. Bis August 1941 erreichte die Abteilung den Raum Pleskau. Um Toroschino, etwa 21 Kilometer nordöstlich von Pleskau, bezog die Abteilung zusammen mit dem Infanterie-Regiment 322 seine Unterkunftsräume. In den folgenden Tagen wurde die Abteilung zusammen mit dem Infanterie-Regiment 322 zu Sicherungs- und Säuberungsaufgaben der umliegenden Gebiete und vor allem der Nachschubstraßen eingesetzt. Anschließend nahm sie am Angriff auf die Stadt Luga teil. Aufgabe der Kampfgruppe unter Oberst Neidholdt (Infanterie-Regiment 322, III. / Artillerie-Regiment 207, 3. / Pionier-Kompanie 207) war es, dem Feind ein Ausweichen aus der Stadt nach Westen unmöglich zu machen. Am 23. August 1941 begann der Angriff auf die Stadt. Unterstützt durch die Abteilung gelang es der Kampfgruppe, ein Ausweichen des Feindes zu verhindern und so ihre Aufgabe zu erfüllen. Vom 5. bis 15. September 1941 wurde die Kampfgruppe Neidholdt (jetzt Infanterie-Regiment 322 und III. / Artillerie-Regiment 207) der 8. Panzer-Division unterstellt. Sie nahm an der Rollbahn beiderseits Jaschtschera an der Einkesselung einer Feindgruppe im Raum nördlich des Weljesees teil. Anschließend kehrte die Kampfgruppe zur 285. Sicherungs-Division zurück und wirkte bei der Einschließung der Reste der russischen Luga-Armee ostwärts von Wyriza mit. Nach diesem Einsatz wurde die Abteilung bei Luga zum Schutz der Rollbahn und Eisenbahnlinie Pleskau - Leningrad eingesetzt. Am 15. Oktober 1941 wurde die Abteilung alarmiert und nach Nowgorod verlegt. Am Nachmittag dieses Tages trat die Abteilung ihren Marsch an. Bei starkem Schneefall und ohne Winterbekleidung erreichte die Abteilung nach 120 Kilometer Nowgorod, wo sie der 250. (span.) Infanterie-Division unterstellt wurde. Mit dieser wurde sie am Wolchow eingesetzt. Im Dezember 1941 erkrankte der Abteilungs-Kommandeur, Hauptmann v. Beckedorf und wurde durch Hauptmann Ottow ersetzt. Im Dezember 1941 deckte die 250. (span.) Infanterie-Division zusammen mit der Abteilung den Rückzug der deutschen Truppen hinter den Wolchow. Mit den B-Stellen am Fluss standen die 8. Batterie in Mjassna Bor., die 9. Batterie in Ljubtzy, die 7. Batterie in Kopzy und der Abteilungs-Gefechtsstand am Südrand von Mjassna Bor. Ende Dezember übernahm die 126. Infanterie-Division den Abschnitt der 250. (span.) Infanterie-Division, die Abteilung wurde dem Artillerie-Regiment 126 unterstellt und auf Zusammenarbeit mit dem Infanterie-Regiment 422 angewiesen. Eine s. Kanonen-Batterie, eine s.FH-Batterie und zwei weittragende russische Beute-Geschütze wurden der Abteilung zusätzlich unterstellt. Mitte Januar 1942 griffen zwei russische Bataillone Mjassna Bor im Morgengrauen an. Es gelang der Abteilung, den Feind blutig abzuweisen. Doch weitere Angriffe sollten folgen. Schon seit Anfang Januar 1942 sperrten russische Panzer zeitweilig den Verkehr auf der Rollbahn Nowgorod - Tschudowo nördlich von Mjassna Bor. Von Mitte des Monats an war die Sperrung endgültig. Auch die Straße Mjassna Bor - Udarnik war aus den Wäldern nördlich der Straße vom Feind beherrscht. Die Protzen der 8. Batterie, die bisher in Ljubino Polje gelegen hatten, waren wegen der unübersichtlichen Lage nördlich Mjassna Bor inzwischen nach Teremez verlegt worden. Auch in die Wälder südlich der Straße Mjassna Bor - Udarnik waren bereits feindliche Trupps durchgesickert und hinderten den Melder- und Nachschubverkehr von den Feuerstellungen zu den B-Stellen. Da brach am 20. Januar 1942 der nördliche Eckpfeiler der alten HKL bei Udarnik zusammen. Die beherrschende Höhe, auf der Leutnant Hintze (8. Batterie) seine B-Stelle hatte, wurde geräumt. Leutnant Hintze fiel. Die Abteilung machte staffelweise Stellungswechsel über Teremez Kuri nach Semtizy. Die 8. Batterie unter Hauptmann Reinke, bisher der III. Abteilung vom Artillerie-Regiment 126 unterstellt, trat wieder unter den Befehl der eigenen Abteilung. Aber es gelang nicht mehr, die Batterie an die Abteilung heranzuziehen. Am Abend des 21. Januar 1942 überfiel der Feind Teremez Kuri, wo die Batterie die Geschütze sprengen und sich nach Weschki zurückziehen musste. Die III. / Artillerie-Regiment 207 hatte ihre B-Stellen jetzt in der vorderen Linie in Tjutizy, Koptzy, Semtizy und am Waldrand 1 km nördlich Weschki. Die 8. Batterie, nun von Oberleutnant Geinitz übernommen, wurde ersatzweise mit 7,62-cm russischen Beutekanonen ausgestattet. Die Abteilung selbst ging in dem offenen Gelände um Weschki in Stellung. Noch immer ohne Winterbekleidung, nahm die Abteilung von hier aus an den Abwehrkämpfen am Wolchow teil. Im Februar 1942 begannen die ersten deutschen Angriffsunternehmen zur Bereinigung des russischen Einbruchs. Zwischen Weschki-Semtizy und dem Bahndamm wurde der Feind nach Nordosten zurückgedrängt. Die spanische Division stieß bis Teremez Kuri vor. Bei all diesen Kämpfen unterstütze die Abteilung die angreifenden Grenadiere. Am 23. und 24. Februar 1942 erreichte die 58. Infanterie-Division als Verstärkung den Frontabschnitt der 126. Infanterie-Division. Die 2. und 10. / Artillerie-Regiment 158 wurden der Abteilung unterstellt. Anfang März 1942 wurde die Abteilung, immer noch als Artillerie-Gruppe Ottow bezeichnet, dem Artillerie-Regiment 158 unterstellt. Die Abteilung machte dabei Stellungswechsel in den Raum südlich von Semitzy. Mit dem Eintreffen der 58. Infanterie-Division gewannen Pläne über den Durchstoß zur Abschnürung der eingebrochenen Feindverbände Gestalt. Der Angriff sollte auf der Rollbahn von Ljubtzy nach Norden vorgetragen werden. Doch trotz Einsatz starker Panzerverbände scheiterte der eigene Angriff am 15. März 1942. Dagegen gelang es dem II. Bataillon vom Infanterie-Regiment 209 unter Hauptmann Materne, in überraschendem Angriff von Semtizy aus am Waldrand entlang nach Norden am 19. März 1942 bis zur SS-Polizei-Division durchzustoßen. Oberleutnant Kannenberg, Chef der 9. Batterie, führte bei diesem Unternehmen die eigene Artillerie. Zunächst entstand durch den erfolgreichen Angriff nur ein langer, schmaler Riegel, der sofort von beiden Seiten heftigen russischen Gegenangriffen ausgesetzt war. Am 27. März 1942 konnte der Feind den Riegel auf 2 km durchstoßen. Angriffe und Gegenangriffe wechselten fortan einander ab. Erst am 30. Mai 1942 gelang es den deutschen Verbänden, den Kessel endgültig zu schließen. Am 26. Juni 1942 war die 2. russische Stoßarmee vernichtet. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Winterschlacht am Wolchow war die Aufgabe der Abteilung in diesem Abschnitt beendet. Am 15. Juli 1942 schied die Abteilung aus dem Verband des XXXVIII Armeekorps aus und wurde in den Raum Krasnoje Sselo verlegt, etwa 16 km südlich von Leningrad. Hier wurde die Abteilung dem Stab des Artillerie-Regiments z.b.V. 110 unterstellt. Die Abteilung musste mit ihren Mannschaften einige Beutegeschütze mit besetzen, die als Batterie Schlesien in die 8. / AR 207 und als Batterie Mecklenburg in die 9. Batterie eingegliedert wurden. Die Abteilung übernahm teilweise fertige Stellungen. Aufgabe war es hier, als Artillerie in festen Feuerstellungen mit Feuerschlägen, Störungs- und Sperrfeuer die eigene Infanterie zu unterstützen. Am 23. September 1942 erhielten die 7. und 8. Batterie je eine, die 9. Batterie zwei Batterien mit jeweils drei französischen 22-cm Mörsern zugeteilt. Am 27. März 1943 wurde die Abteilung herausgezogen und im Bahntransport nach Pljussa verlegt. Hier kehrte die Abteilung endlich wieder zur 285. Sicherungs-Division zurück. Sie soll nun bei der Bandenbekämpfung im rückwärtigen Heeresgebiet mitwirken, wobei mit Artillerie recht wenig anzufangen war. Am 31. Juli 1943 wurde die Abteilung dann wieder verladen und nach Ustje - Gluchaja Goruschka verlegt. Sie löste hier Teile der 122. Infanterie-Division ab und trat unter die 32. Infanterie-Division, bei der sie auf Zusammenarbeit mit einem Regiment der 21. Luftwaffen-Felddivision und mit dem Grenadier-Regiment 374 angewiesen war. Dieser Einsatz dauerte jedoch nur acht Wochen. Anfang Oktober übergab die Abteilung ihre Stellungen an das Artillerie-Regiment 32 und verlegte anschließend in den Raum Newel. Noch am Abend des 12. Oktober 1943 gingen die Batterien hier in Stellung und unterstützten am Morgen den Angriff des hier eingesetzten Grenadier-Regiment 374, das den bei Newel durchgebrochenen Feind auf die Bahnlinie bei Punkt 184, Südufer des Wukryto-Sees - Korolewa - Südwestspitze des Plissa-Sees, zurückwarf. Der Abteilungsgefechtsstand wurde in Schewelowo eingerichtet, wo auch der Gefechtsstand des Grenadier-Regiment 374 lag. Den rechten Flügel des Grenadier-Regiment 374 verlängerten Troßeinheiten aus Newel unter dem bisherigen Ortskommandanten der Stadt. Am 2. November 1943 griff der Feind an und stieß durch die dünnen Linien der Trosseinheiten. Die Verbindung zur Heeresgruppe Mitte ging verloren. Die 8. Batterie verteidigte sich unter Hauptmann Geinitz im Nahkampf und direktem Schuss. Sie konnte geschützweise Stellungswechsel machen und alles Material mitführen. Hauptmann Geinitz wurde dabei schwer verwundet. Um den Feind, der weiter nach Westen und Norden vordrang, aufzufangen, wurden die 190., die 122. und die 32. Infanterie-Division im Einbruchsraum eingesetzt. Je nach Lage wurde die Abteilung einer dieser Divisionen unterstellt. Meist war die Abteilung im Raum Kopatschewo mit Schussrichtung nach Westen und Südwesten eingesetzt. Durch das ständige Vordringen der Roten Armee kamen die deutschen Verbände nordwestlich Newel in Gefahr, eingeschlossen zu werden. In der Neujahrsnacht 1944 räumten sie ihre Stellungen und gingen auf die Linie Pustoschka - Nowossosoliki zurück. Die Abteilung übernahm dabei die artilleristische Nachhut. Am 13. Juni 1944 wurde die Abteilung zur Artillerie-Abteilung 285 umbenannt.

Abteilungskommandeure III. Abteilung:

Major d. Res. Christoph - 30. September 1939 (gefallen) [6]
Hauptmann Fürsen (10.5.1940) [6]
Hauptmann d. Res. v. Beckedorf (21.6.1941/15.10.1941) [6]
Hauptmann Max Ottow (ab Dez 1941; 1945 Oberstleutnant und Rgt.Kdr. A.R. 281) [17]
(Vtr.) Hauptmann Franz (Jahreswechsel 1943/44) [17]

Führer der Batterien:

7./A.R. 207
Hauptmann d. Res. v. Beckedorf (26.8.1939) [6]
Hauptmann d. Res. Weckwarth (10.5.1940) [6]
Oberleutnant d. Res. Steingräber (21.6.1941) [6]
Oberleutnant Pohl (15.10.1941) – Dezember 1941 [6]
Leutnant Franz (Dezember 1941 –) [20]

8./A.R. 207
Hauptmann d. Res. Büge (26.8.1939) [6]
Oberleutnant d. Res. Max Ottow (10.5.1940 / 21.6.1941 / 15.10.1941) [6]
Ltn. Hintze (ab Dez. 1941; gefallen 20.1.1942) [19]
Leutnant H. L. Reinke (ab 20. Jan. 1942) [19]
Oberleutnant Geinitz (ab 23.1.42?/ erwähnt November 1943) [16]

9./A.R. 207
Hauptmann d. Res. Hackbarth (26.8.1939 / 10.5.1940) [6]
Oberleutnant d. Res. Nortmeyer (21.6.1941) [6]
Oberleutnant Kannenberg (15.10.1941; gefallen ca. Juni 1943) [6] [16]

IV. Abteilung: Am 25. September 1939 wurde die IV. (schwere) Abteilung nach Freiburg, im Wehrkreis V, verlegt und am 1. Januar 1940 als IV. Abteilung in das Artillerie-Regiment 205 (205. I.D.) eingegliedert. [1]
Als Ersatz wurde dem Regiment am 1. Dezember 1939 die III. Abteilung vom Landwehr-Artillerie-Regiment 311 unterstellt. Am 10. Oktober 1940 wurde die III. Abteilung vom Landwehr-Artillerie-Regiment 311 zur IV. Abteilung umbenannt. Bei der Aufteilung der 207. Infanteriedivision am 15.3.1941 wurde die IV. Abteilung zur Heerestruppe. Der Einsatz erfolgte zunächst in Südrussland. Zu Beginn des Ostfeldzuges wurde die Abteilung unter dem IV. Armeekorps bei der 17. Armee eingesetzt. Mitte Juli 1941 unterstand die Abteilung dem XXXXIX. Gebirgs-Armeekorps bei der 17. Armee. Mitte September 1941 unterstand die Abteilung dann dem XXX. Armeekorps bei der 11. Armee. Mitte Oktober 1941 unterstand die Abteilung dem LIV. Armeekorps bei der 11. Armee. Am 9. Juni 1942 wurde das Regiment auf der Krim zur IV. Abteilung vom Artillerie-Regiment 22 umbenannt und ab August 1942 im Nordabschnitt der Ostfront eingesetzt. [1]
Die ursprünglich für die 281. Infanteriedivision vorgesehene s. Abteilung IV./A.R. 207 (gebildet aus der s. Battr. 542) wurde in den Kämpfen auf der Halbinsel Sworbe im November 1944 zerschlagen. [13]
Vorübergehend tritt bis Anfang Januar 1945 für die untergegangene IV. Abteilung die III./A.R. 213 zum Artillerie-Regiment 281. Mit ihren zwölf schw. FH 18 erhöht sie die Feuerkraft außerordentlich und bewährt sich in der 3. Kurlandschlacht glänzend. Nach ihrem Abziehen sieht sich der Rgt.-Kommandeur des A.R. 281, vor der Notwendigkeit, aus dem Nichts heraus eine schwere Abteilung selbst aufzubauen. Sie wird zunächst mit französischen schweren Feldhaubitzen, 15 cm, ausgerüstet, umfaßt zwei Batterien mit je vier Geschützen. [13]

Für die Ersatzgestellung des Regiments war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 207 zuständig.

Quellen:

[1] TESSIN, Georg, Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945, ACHTER BAND: Die Landstreitkräfte 201-280, OSNABRÜCK 1973
[2] bei den Zeitangaben handelt es sich im Folgenden i.d.R. nur um Stichtagsangaben bzw. Erwähnungen zu einem bestimmten Datum: "Traditionsverband 207./281. ID“. Mitteilungsblatt für die Angehörigen der ehem. 207./281. ID, Jg. 6, 1960, Nr. 3/4, S. 27
[3] "Traditionsverband 207./281. ID“. Mitteilungsblatt für die Angehörigen der ehem. 207./281. ID, Jg. 6, 1960, Nr. 3/4, S. 28
[4] "Traditionsverband 207./281. ID“., a.a.O., Jg. 9, 1963, Nr. 4, S. 8
[5] "Traditionsverband 207./281. ID“. a.a.O., Jg. 6, 1960, Nr. 3/4, S. 29
[6] "Traditionsverband 207./281. ID“. a.a.O., Jg. 6, 1960, Nr. 3/4, S. 30
[7] Müller, Gottfried, Guttmann Friedrich Wilhelm [Hg.], Die Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division mit ihren Zwischengliederungen 1939 – 1945, S. 136
[8] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 44/45
[9] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 47
[10] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 79 + 83
[11] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 134+136
[12] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 138
[13] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 219
[14] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 63+67
[15] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S.68/69,71,119
[16] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 120-122
[17] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 166-167
[18] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 119+167
[19] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 120
[20] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 119
[21] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 170
[22] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 171/172
[23] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 185
[24] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 190
[25] Kriegstagebuch Ia der 281. Sicherungsdivision (Nara T315 Roll 1869)
[26] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 51/52
[27] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 53
[28] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 54
[29] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 58-60
[30] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 86-88
[31] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 90-91
[32] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 95-97
[33] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 144/145
[34] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 148/149
[35] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 181
[36] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 190
[37] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 92
[38] "Traditionsverband 207./281. ID“. a.a.O., Jg. 2, 1956, Nr. 6, S. 12-14