Infanterie-Ersatz-Bataillon 3
Reserve-Infanterie-Bataillon 3
Grenadier-Ersatz-Bataillon 3
Reserve-Grenadier-Bataillon 3
Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon
3

 

Feldpostnummern vom Reserve-Bataillon ab 1942, gestrichen am 20. Juli 1944:

Einheit Feldpostnummer
Stab 37778 A
1. Kompanie 37778 B
2. Kompanie 37778 C
3. Kompanie 37778 D
4. Kompanie 37778 E

Das Infanterie-Ersatz-Bataillon 3 wurde bei der Mobilmachung am 27. August 1939 in Mohrungen, im Wehrkreis I, aufgestellt. Direkt bei der Aufstellung bildete das Bataillon das Landesschützen-Bataillon XI/I. Das Bataillon selbst unterstand der Division 151. Das Bataillon stellte den Ersatz für die 21. Infanterie-Division. Am 27. September 1940 wurde das Bataillon nach Brünn, in das Protektorat Böhmen und Mähren, verlegt. Am 25. Juli 1941 wurde das Bataillon nach Mohrungen, in den Wehrkreis I, zurück verlegt. Am 1. Oktober 1942 wurde das Bataillon in Mohrungen in je ein Infanterie-Ersatz-Bataillon 3 und ein Reserve-Infanterie-Bataillon 3 geteilt. Das Reserve-Infanterie-Bataillon 3 verlegte nach Weißrußland und wurde dort der 151. Reserve-Division unterstellt. Das Reserve-Infanterie-Bataillon 3 wurde in das Reserve-Infanterie-Regiment 217 integriert. Das Infanterie-Ersatz-Bataillon 3 unterstand ab dem Tag der Division 401. Am 7. November 1942 wurden beide Bataillone umbenannt zum Grenadier-Ersatz-Bataillon 3 bzw. Reserve-Grenadier-Bataillon 3. Das Grenadier-Ersatz-Bataillon 3 wurde am 21. Juni 1943 nach Braunsberg, ebenfalls Wehrkreis I, verlegt. Das Reserve-Grenadier-Bataillon 3 lag im Dezember 1943 in Krasne. Das Grenadier-Ersatz-Bataillon 3 wurde im Februar 1944 zum Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 3 umbenannt. Das Reserve-Grenadier-Bataillon 3 wurde am 16. Januar 1944 zur Aufstellung der Schatten-Division Mielau verwendet und damit aufgelöst. Am 3. Februar 1944 wurde die Feldpostnummer 37778 durch Umbenennung in der Feldpostübersicht dem Reserve-Grenadier-Bataillon zugewiesen. In der Feldpostübersicht wurde das Reserve-Grenadier-Bataillon erst im Juli 1944 gelöscht. Das Ersatz-Bataillon bildete beim Gneisenau-Aufruf Mitte Januar 1945 die Kampfgruppe 3/I. Im Februar 1945 wurde das Grenadier-Ersatz-Bataillon 3 dann in den Kämpfen der 2. Armee bei Graudenz, im Wehrkreis XX, vernichtet und aufgelöst. Die Ersatzaufgaben vom Bataillon wurden an das Grenadier-Ersatz-Bataillon 65 im Wehrkreis X abgegeben.

Das Ersatz-Bataillon stellte unter anderem für folgende Einheiten den Ersatz:

Stäbe: 21. Infanterie-Division; 274. Infanterie-Division; Ortskommandantur 506; Ortskommandantur 514;

Infanterie-Regimenter: 3;

Grenadier-Regimenter: 3; 24; 45; 862;

Wach-Bataillone: 508;

Kommandeure:

 

Schützen-Ersatz-Bataillon 3
Panzergrenadier
-Ersatz-Bataillon 3
Panzergrenadier-Ausbildungs-Bataillon 3
Reserve-Panzerg
renadier-Bataillon 3

 

Feldpostnummern vom Reserve-Bataillon ab 1943:

Einheit Feldpostnummer
Stab 57709 A
1. Kompanie 57709 B
2. Kompanie 57709 C
3. Kompanie 57709 D
4. Kompanie 57709 E

Das Schützen-Ersatz-Bataillon 3 wurde bei der Mobilmachung am 27. August 1939 in Eberswalde, im Wehrkreis III, aufgestellt. Das Bataillon unterstand der Division 143 und stellte den Ersatz für die 3. Panzer-Division. Ab dem 1. Februar 1940 unterstand das Schützen-Ersatz-Bataillon 3 der Division 153. Ab dem 15. Mai 1942 unterstand das Bataillon der Division (motorisiert) 233. Das Bataillon wurde am 16. Juli 1942 zum Panzergrenadier-Ersatz-Bataillon 3 umbenannt. Im November 1942 leistete das Bataillon Abgaben zur Aufstellung des I. Bataillons vom Grenadier-Regiment 149 (motorisiert). Ebenfalls im November 1942 machte das Bataillon Abgaben zur Aufstellung des I. Bataillons vom Panzer-Grenadier-Regiment 153. Am 12. August 1943 wurde das Bataillon in Eberswalde in je ein Panzergrenadier-Ersatz-Bataillon 3 und ein Reserve-Panzergrenadier-Bataillon 3 geteilt. Das Panzergrenadier-Ersatz-Bataillon 3 wurde ab diesem Tag dem Kommandeur der Panzertruppen IX unterstellt und war in Schwedt, ebenfalls Wehrkreis III, stationiert. Das Reserve-Panzergrenadier-Bataillon 3 wurde nach der Teilung nach Dänemark in den Raum Aarhus verlegt. Es unterstand dort der 233. Reserve-Panzer-Division. Im Dezember 1944 verlegte das Reserve-Bataillon nach Kollerup in Dänemark. Im Februar 1945 wurde das Reserve-Panzergrenadier-Bataillon 3 zur Aufstellung der Panzer-Division Holstein verwendet. Im April 1945 wurde das Bataillon dann als II. Bataillon vom Panzer-Grenadier-Regiment 42 der 233. Panzer-Division mobil gemacht.

Das Ersatz-Bataillon stellte unter anderem auch noch für folgende Einheiten den Ersatz:

Stäbe: 3. Schützen-Brigade;

Schützen-Regimenter: 3; 394;

Panzer-Grenadier-Regimenter: 3; 153; 394; 902;

Kommandeure: