von Bonin, Erich

 

* 1. Februar 1878, Hanau

† 13. Dezember 1970, Wiesbaden

 

Erich von Bonin trat am 18. März 1899 in die Kaiserlicher Armee ein. Er kam dabei zum Kurhessisches Füsilier-Regiment "von Gerdsdorff" Nr. 80. Bei diesem wurde er am 27. Januar 1900 zum Leutnant befördert. Am 1. Oktober 1913 wurde er zum Hauptmann befördert und in das 3. Großherzoglich Hessisches Infanterie-Leibregiment "Großherzogin" Nr. 117 versetzt. 1914 wurde er im Stab vom 3. Großherzoglich Hessisches Infanterie-Leibregiment "Großherzogin" Nr. 117 eingesetzt. Bei Kriegsausbruch des 1. Weltkrieges wurde er dann zum Kompaniechef ernannt. Im September 1941 wurde er verwundet. Ab 1915 wurde er dann in verschiedenen Generalstäben eingesetzt. Am 18. Mai 1918 wurde er zum Major befördert. Im 1. Weltkrieg wurden ihm neben dem Ritterkreuz des Königlich Preußischen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern und beiden Eisernen Kreuzen noch viele andere Auszeichnungen verliehen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er in das Reichsheer übernommen. Dabei kam er dann in das Reichswehrministerium nach Berlin. Dort wurde er auch nach der Bildung des 100.000 Mann-Heeres der Reichswehr eingesetzt. 1923/24 wurde er zum Oberstleutnant befördert. Das Rangdienstalter wurde dabei auf den 15. Februar 1923 festgelegt. Im Frühjahr 1924 wurde er in der Heeres-Organisationsabteilung (T 2) eingesetzt. 1925 wurde er dann zum Leiter der Heeres-Organisationsabteilung (T 2) ernannt. Diese Funktion übte er auch noch 1926 aus. 1927 wurde er dann zum Kommandeur des III. Bataillons vom 2. (Preuß.) Infanterie-Regiment in Lötzen ernannt. Als solcher wurde er am 1. Februar 1928 zum Oberst befördert. Am 1. Februar 1929 wurde er zum Chef des Stabes der 1. Division der Reichswehr in Königsberg ernannt. Am 31. Januar 1931 gab er diese Position ab und wurde wieder in das Reichswehrministerium nach Berlin versetzt. Dort wurde er zum Inspekteur der Nachrichtentruppen (In 7). Als solcher wurde er am 1. April 1931 zum Generalmajor befördert. Am 1. Februar 1933 wurde er zum Generalleutnant befördert. Am 30. September 1933 wurde er aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Im 2. Weltkrieg wurde er nicht mehr verwendet.