von Waldow, Hermann Kurt Ulrich

 

* 31. Mai 1881, Woldenberg

† 18. Mai 1948, Innleiten/Rosenheim

 

Ulrich von Waldow trat am 22. März 1900 als Leutnant in das Königlich Preußische Heer ein. Er kam dabei zum 1. Ostpreußisches Grenadier-Regiment "Kronprinz" Nr. 1. Am 18. Dezember 1913 wurde er zum Hauptmann befördert. Als solcher wurde er von seinem Regiment in den Großen Generalstab kommandiert, wo er sich kurz vor der Mobilmachung 1914 befand. Auch im Ersten Weltkrieg versah er seinen Dienst im Generalstab. Am 15. Juli 1918 wurde er zum Major befördert. Im 1. Weltkrieg wurden ihm neben dem Ritterkreuz des Königlich Preußischen Hausordens mit Schwertern und beiden Eisernen Kreuzen noch jede Menge andere Orden verliehen. Nach dem Krieg wurde er in das Reichsheer übernommen. Dabei wurde er im Frühjahr 1920 als Generalstabsoffizier beim Wehrkreiskommando I eingesetzt. Auch bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres der Reichswehr blieb er weiter beim Heer. Ab Herbst 1920 wurde er dann als Generalstabsoffizier beim Stab der 1. Division der Reichswehr in Königsberg eingesetzt. Im Herbst 1921 wurde er dann als Generalstabsoffizier beim Infanterieführer II in Schwerin eingesetzt. Im Frühjahr 1924 war er inzwischen zum Kommandeur des III. (Preuß.) (Jäger) Bataillons vom 17. Infanterie-Regiment in Goslar ernannt wurden. Als solcher wurde er am 1. April 1925 zum Oberstleutnant befördert. Ab dem 1. Februar 1926 wurde er dann zur Einarbeitung als Regimentskommandeur beim Regimentsstab vom 3. (Preuß.) Infanterie-Regiment in Deutsch Eylau eingesetzt. Am 1. März 1928 wurde er als Nachfolger von Oberst Friedrich Genthe zum Kommandeur vom 12. (Sächs.) Reiter-Regiment in Dresden ernannt. Am 1. April 1929 wurde er als solcher zum Oberst befördert. Die Position als Regimentskommandeur behielt er noch die nächsten Jahre. Am 1. Oktober 1931 wurde er zum Infanterieführer III in Potsdam ernannt. Als solcher wurde er am 1. April 1932 zum Generalmajor befördert. Am 31. Januar 1933 gab er diesen Posten ab. Er wurde jetzt aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Dabei wurden ihm die Charakter eines Generalleutnant verliehen.

Zu Beginn des 2. Weltkrieges trat er wieder zur Verfügung des Heeres bei der Wehrmacht. Mit der Mobilmachung wurde er zum Kommandeur der Ersatztruppen I in Königsberg ernannt. Mitte November 1939 wurde er durch die Umbenennung des Stabes zum Kommandeur der 151. Division ernannt. Durch die erneute Umbenennung seines Stabes wurde er bereits Anfang Dezember 1939 zum Kommandeur der Division Nr. 141 ernannt. Am 1. Februar 1941 wurde er zum Generalleutnant z.V. befördert. Am 31. März 1942 gab er sein Kommando ab. Er wurde jetzt in die Führerreserve versetzt. Am 31. Mai 1942 wurde er endgültig aus dem aktiven Dienst der Wehrmacht verabschiedet.