von Einem, Kurt

 

* 31. Dezember 1880,

† 25. Oktober 1939,

 

Kurt von Einem trat zur Jahrhundertwende in die Kaiserliche Armee ein. Am 22. Juni 1901 wurde er zum Leutnant befördert. Am 19. Juni 1914 wurde er zum Hauptmann befördert. Vor Beginn des 1. Weltkrieges gehörte er als solcher als Adjutant zum Stab der sächsischen Infanterie-Brigade 65. Im 1. Weltkrieg wurde er neben dem Ritterkreuz des Königlich Preußischen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern auch mit beiden Eisernen Kreuzen und anderen Orden ausgezeichnet. Nach dem Krieg wurde er dann in das Reichsheer übernommen. Dabei wurde er dann im Übergangsheer im Frühjahr 1920 beim Wehrkreiskommando IV eingesetzt. Bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres kam er dann als Generalstabsoffizier zum Stab der 4. Division der Reichswehr in Dresden. Am 1. März 1922 wurde er dann unter gleichzeitiger Beförderung zum Major in das Reichswehrministerium nach Berlin versetzt. Das Rangdienstalter wurde dabei auf den 1. Juli 1921 festgelegt. Im RWM wurde er dann zum Leiter der Personalgruppe vom Heeres-Personalamt (PA) ernannt. Am 31. Januar 1926 übergab er seine Position an Major Viktor von Schwedler. Am 1. Februar 1926 wurde er dann zum Kommandeur des III. (Preuß.) (Jäger) Bataillons vom 17. Infanterie-Regiment in Goslar ernannt. Er löste dabei Oberstleutnant Ulrich von Waldow ab. Als solcher wurde er dann am 1. Februar 1928 zum Oberstleutnant befördert. Am 31. Januar 1929 gab er sein Kommando an Major Gustav von Wietersheim ab und wurde zur Einarbeitung als Regimentskommandeur in den Regimentsstab vom 12. Infanterie-Regiment in Halberstadt versetzt. Bei diesem wurde er am 1. November 1930 zum Oberst befördert. Am 1. Februar 1931 wurde er dann zum Kommandeur vom 5. (Preuß.) Infanterie-Regiment in Stettin ernannt. Wegen einer schweren Krankheit musste er am 30. September 1932 sein Kommando abgeben und wurde aus dem Heer verabschiedet. Dabei wurden ihm auch noch die Charakter als Generalmajor verliehen. Sein Nachfolger als Regimentskommandeur vom 5. (Preuß.) Infanterie-Regiment wurde Oberstleutnant Max von Viebahn.