von Viereck, Hans

 

* 19. Februar 1872,

† 1943,

 

Hans von Viereck trat etwa 1892 in das Königlich Preußische Heer ein. Sein Patent als Sekondeleutnant wurde auf den 20. Mai 1893 datiert. Durch die Umbenennung seines Dienstgrades wurde er am 1. Januar 1899 zum Leutnant ernannt. Am 19. November 1912 wurde er zum Major befördert. Kurz vor Beginn des 1. Weltkrieges im Sommer 1914 gehörte er zum Generalstab der 6. Division. Am 25. Februar 1918 wurde er dann zum Oberstleutnant befördert. Im Ersten Weltkrieg wurden ihm neben beiden Eisernen Kreuzen noch sehr viele andere Orden verliehen. Nach dem Krieg wurde er als Oberstleutnant in das Reichsheer übernommen. Er wurde dann im Frühjahr 1920 zum Kommandeur vom Reiter-Regiment 4 ernannt. Auch beim 200.000-Mann Übergangsheer wurde er weiter in dieser Funktion verwendet. Bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres der Reichswehr wurde er dann als Kommandeur vom 4. (Preuß.) Reiter-Regiment übernommen. Bei diesem wurde er dann 1921 zum Oberst befördert. Sein Rangdienstalter wurde dabei auf den 1. Oktober 1920 festgelegt. Seine Position behielt er dann über mehrere Jahre, zumindest bis zum Frühjahr 1924. 1924/25 gab er sein Kommando über das 4. (Preuß.) Reiter-Regiment an Oberstleutnant Reinhard von Westrem zum Gutacker ab. Dafür wurde er dann in den Stab der 3. Division der Reichswehr nach Berlin versetzt. Dort wurde er am 1. April 1925 auch zum Generalmajor befördert. Als solcher wurde er dann am 1. März 1926 als Nachfolger von General der Infanterie Paul Hasse zum Kommandeur der 3. Kavallerie-Division in Weimar ernannt. Dieses Kommando behielt er dann wieder mehrere Jahre. Dabei wurde er am 1. November 1927 auch zum Generalleutnant befördert. Am 28. Februar 1929 gab er sein Kommando über die 3. Kavallerie-Division in Weimar an Generalmajor Curt Freiherr von Gienanth ab. Er wurde an diesem Tag auch aus dem aktiven Dienst der Reichswehr verabschiedet. Er wurde weder in der Reichswehr noch in der Wehrmacht wieder verwendet. Im Jahr 1943 ist er dann verstorben.