von Pogrell, Günther

 

* 5. Juni 1879, Nassadel

† 8. Juli 1944, Bad Reichenhall

 

Günther von Pogrell trat im Frühjahr 1899 als Fahnenjunker in die Kaiserliche Armee ein. Er kam dabei zum Königin Elisabeth Garde-Grenadier-Regiment Nr. 3. In diesem wurde er am 18. August 1900 zum Leutnant befördert. Das Patent wurde dabei auf den 30. Januar 1900 datiert. Am 30. Juli 1907 wurde er dann in das Leibgarde-Husaren-Regiment versetzt. Bei diesem wurde er am 18. Oktober 1909 zum Oberleutnant befördert. Am 1. Oktober 1913 wurde er zum Rittmeister befördert. Bei Beginn des 1. Weltkrieges wurde er im Stab vom Leibgarde-Husaren-Regiment eingesetzt. Mit diesem kam er dann an die Front. Im Ersten Weltkrieg wurde er auch verwundet. Neben beiden Eisernen Kreuzen wurden ihm im Krieg noch weitere Auszeichnungen verliehen. Nach dem Ende des Krieges wurde er in das Reichsheer übernommen. Dort wurde er dann beim Reiter-Regiment 4 eingesetzt. Dort blieb er dann auch die nächsten Jahre als Eskadronchef im Einsatz. Am 1. Juli 1922 wurde er zum Major befördert. Als solcher befand er sich im Frühjahr 1924 beim Stab der Heeresleitung im Reichswehrministerium im Einsatz. Im Frühjahr 1925 war er dann beim Regimentsstab vom 12. (Sächs.) Reiter-Regiment in Dresden. Dort wurde er dann mehrere Jahre verzeichnet. Am 1. Februar 1928 wurde er zum Oberstleutnant befördert. Im Frühjahr 1928 wurde er dann als Chef der Ausbildungs-Eskadron vom 12. (Sächs.) Reiter-Regiment in Dresden eingesetzt. Am 1. Dezember 1928 wurde er dann zum Kommandeur vom 4. (Preuß.) Reiter-Regiment in Potsdam ernannt. Als solcher wurde er am 1. Februar 1931 zum Oberst befördert. Am 1. Dezember 1932 wurde er dann zum Kommandant von Insterburg ernannt. Als solcher wurde er am 1. Oktober 1933 zum Generalmajor befördert. Am 1. Oktober 1934 wurde er dann zum Kommandeur der 2. Kavallerie-Division ernannt. Als solcher wurde er am 1. Juni 1935 zum Generalleutnant befördert. Mit der Auflösung des Divisionsstabes wurde er dann im Mai 1936 zum Inspekteur der Kavallerie im Reichskriegsministerium in Berlin ernannt. Als solcher wurde er dann am 1. Oktober 1936 zum General der Kavallerie befördert. Am 28. Februar 1938 wurde er aus dem aktiven Dienst verabschiedet.

Im 2. Weltkrieg wurde er dann wieder aktiviert. Mitte September 1939 wurde er dann zum Korück 587 ernannt. Mitte Januar 1940 wurde er dann zum Kommandant der Oberfeldkommandantur 670 (OFK 670) ernannt. Anfang März 1940 wurde er dann zum Kommandierenden General vom Höheren Kommando XXXII ernannt. Am 31. März 1942 gab er sein Kommando ab und wurde in die Führerreserve versetzt. Am 31. Mai 1942 wurde er endgültig aus der Wehrmacht verabschiedet. Noch vor Kriegsende ist er gestorben.