Kessel, Hans

 

* 11. August 1889, Luckau / Niederlausitz

+ 8. Mai 1979, Tübingen

 

Hans Kessel trat am 2. Mai 1908 als Fahnenjunker in das Infanterie-Regiment 20 ein. Am 19. November 1909 zum Leutnant befördert, wurde er am 20. Juli 1912 in das Infanterie-Regiment 135 versetzt und hier am 2. August 1914 zum Zugführer ernannt. Am 18. September 1915 folgte die Beförderung zum Oberleutnant. Am 26. Februar 1916 wurde Hans Kessel im Feld verwundet und in ein Lazarett eingeliefert. Nach seiner Genesung wurde er 1917 MG-Offizier im Infanterie-Regiment 155. 1918 wurde er dann Führer des III. Bataillons und am 30. März 1918 erneut verwundet. Wieder mußte er ins Lazarett. Am 18. Oktober 1918 zum Hauptmann befördert, wurde er am 12. August 1919 Kompaniechef im Reichswehr-Schützen-Regiment 9. Am 1. Oktober 1920 übernahm er eine Kompanie im Infanterie-Regiment 1. Am 1. Oktober 1929 wurde er in den Stab der 2. Kavallerie-Division versetzt und hier am 1. März 1932 zum Major befördert. Am 1. Oktober 1933 wurde er in das Reiter-Regiment 7 versetzt und am 15. März 1934 Kommandeur des I. Bataillons des Infanterie-Regiments 2. Am 1. November 1934 wurde Kessel zum Oberstleutnant befördert und am 6. Oktober 1936 Heeres-Geräteinspizient A.1 für Infanteriewaffen. Am 1. August 1938 zum Oberst befördert, übernahm Kessel am 21. September 1939 das Kommando über das Infanterie-Regiment 289. Am 1. August 1941 folgte die Beförderung zum Generalmajor und am 6. August 1941 wurde er Kommandeur der 332. Infanterie-Division. Am 1. November 1942 folgte die Beförderung zum Generalleutnant und am 17. Dezember 1942 gab er das Kommando über die 332. Infanterie-Division ab. Am 1. März 1943 wurde er Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis V. Diesen Posten führte er bis zum 21. Dezember 1944. Am 31. Dezember 1944 wurde er verabschiedet.