Volk, Erich

 

* 7. September 1884, Koblenz

† 10. Januar 1964, (Partenkirchen)

 

Erich Volk trat am 26. September 1903 als Fahnenjunker in das Königlich Preußische Heer ein. Er kam dabei zum 3. Badisches Feldartillerie-Regiment Nr. 50. Bei diesem Regiment wurde er dann nach dem Besuch der Kriegsschule am 27. Januar 1905 zum Leutnant befördert. Sein Patent wurde dabei auf den 28. Januar 1904 datiert. Als solcher wurde er dann als Batterieoffizier im 3. Badisches Feldartillerie-Regiment Nr. 50 eingesetzt. Am 22. März 1912 wechselte er zur Kavallerie. Dabei wurde er an diesem Tag zum Thüringisches Ulanen-Regiment Nr. 6 versetzt. Bei diesem wurde er dann als Eskadronoffizier eingesetzt. Am 27. Januar 1913 wurde er zum Oberleutnant befördert. Auch kurz vor Beginn des 1. Weltkrieges im Sommer 1914 versah er als solcher noch seinen Dienst im Thüringisches Ulanen-Regiment Nr. 6. Am 24. Dezember 1914 wurde er dann zum Rittmeister befördert. Im Ersten Weltkrieg wurde er nicht nur verwundet, was sich in der Verleihung des Verwundetenabzeichens in Schwarz widerspiegelte. Außerdem wurden ihm neben beiden Eisernen Kreuzen noch andere Orden verliehen. Nach dem Krieg wurde er als Rittmeister mit seinem alten Rangdienstalter in das Reichsheer übernommen. Dabei wurde er beim 200.000 Mann-Übergangsheer im Frühjahr 1920 beim Reiter-Regiment 16 verzeichnet. Von diesem war er aber zur dieser Zeit zur Kavallerieschule Hannover kommandiert. Das Kommando war einer Versetzung gleichzusetzen. Auch bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres der Reichswehr blieb es bei diesen Verhältnissen. 1921 gehörte er dann zum Regimentsstab vom 16. Reiter-Regiment. Später wurde er dann als Eskadronchef im 3. (Preuß.) Reiter-Regiment eingesetzt. Spätestens ab dem Frühjahr 1924 wurde er als Chef der 1. Eskadron vom 3. (Preuß.) Reiter-Regiment in Stendal eingesetzt. Dieses Kommando behielt er dann die nächsten Jahre. Am 1. Februar 1927 wurde er zum Major befördert. Als solcher gehörte er dann ab dem Frühjahr 1927 für einige Jahre zur Kavallerieschule Hannover. Am 1. April 1931 wurde er dort zum Oberstleutnant befördert. 1931/32 wurde er dann als solcher in den Regimentsstab vom 3. (Preuß.) Reiter-Regiment nach Rathenow versetzt. Dort erhielt er jetzt seine Einweisung als Regimentskommandeur. Am 1. Oktober 1932 wurde er dann als Nachfolger von Oberst Friedrich Freiherr von Wilmowsky zum Kommandeur vom 3. (Preuß.) Reiter-Regiment in Rathenow ernannt. Als solcher wurde er am 1. Oktober 1933 zum Oberst befördert. Am 30. September 1934 gab er sein Kommando über das Regiment an Oberstleutnant Kurt Feldt ab. Er wurde dafür ab dem 1. Oktober 1934 bei der Erweiterung der Reichswehr zur Wehrmacht zum Kommandant von Insterburg ernannt. Zum 1. Oktober 1936 wurde er zum Generalmajor befördert. Am 6. Oktober 1936 wurde er dann als solcher zum Kommandeur der 1. Kavallerie-Brigade ernannt. Am 1. April 1937 wurde er dann als Nachfolger von Generalleutnant Franz Freiherr von Dalwigk zu Lichtenfels zum Kommandeur der Kavallerieschule Hannover ernannt. Als solchem wurden ihm zum 1. Juni 1938 die Charakter als Generalleutnant verliehen. Am 10. November 1938 wurde er dann durch Oberst Cord von Bülow abgelöst. Am 1. Januar 1939 wurde er dann zum Inspekteur der Wehrersatzinspektion Karlsbad ernannt. Auch bei Beginn des 2. Weltkrieges im Sommer 1939 blieb er weiter in dieser Funktion eingesetzt. Am 15. November 1940 wurde er dann zum Inspekteur der Wehrersatzinspektion Straßburg ernannt. Zum 1. Februar 1941 wurde er dann zum Generalleutnant befördert. Am 1. Januar 1945 wurde er dann zum Inspekteur der Wehrersatzinspektion Mannheim ernannt.