Freiherr von Dalwigk zu Lichtenfels, Franz

 

* 21. April 1876, Düsseldorf

† 25. November 1947, Bad Wildungen

 

Franz von Dalwigk zu Lichtenfels trat am 4. August 1896 als Fahnenjunker in das Kaiserliche Heer ein. Er kam dabei zum Königin Augusta Garde-Grenadier-Regiment Nr. 4. In diesem wurde er am 22. März 1900 zum Leutnant befördert. Das Patent wurde dabei auf den 22. März 1898 festgelegt. 1909 wurde er beim Husaren-Regiment Nr. 12 zum Oberleutnant befördert. Bei diesem wurde er am 1. Oktober 1913 zum Rittmeister befördert. Als solcher wurde er dann als Chef einer Eskadron eingesetzt. Auch bei Beginn des 1. Weltkrieges kam er dann als Eskadronchef an die Front. Im 1. Weltkrieg wurde er neben beiden Eisernen Kreuzen und dem Ritterkreuz des Königlich Preußischen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern mit vielen anderen Orden ausgezeichnet. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges führte er zuerst einen Freiwilligenverband. 1920 wurde er dann in das Reichsheer übernommen. Dabei wurde er im 100.000 Mann-Heer der Reichswehr zuerst als Eskadronchef im 10. (Preuß.) Reiter-Regiment eingesetzt. Als solcher wurde er am 1. April 1921 zum Major befördert. Am 1. Mai 1923 wurde er dann in den Regimentsstab vom 18. Reiter-Regiment nach Stuttgart-Cannstatt versetzt. Dort verbrachte er dann fast die nächsten 4 Jahre. Am 1. Februar 1927 wurde er zum Kommandeur vom 15. (Preuß.) Reiter-Regiment in Paderborn ernannt. Als solcher wurde er am 1. März 1927 zum Oberstleutnant befördert. Auch bei seiner Beförderung zum Oberst am 1. April 1930 war er noch immer Kommandeur vom 15. (Preuß.) Reiter-Regiment. Am 1. Oktober 1931 gab er sein Kommando ab. Er wurde dafür zum Kommandeur der Kavallerie-Schule in Hannover ernannt. Als solcher wurde er am 1. Februar 1933 zum Generalmajor befördert. Auch bei seiner Beförderung zum Generalleutnant war er noch immer Kommandeur der Schule. Am 1. April 1937 gab er sein Kommando ab. Er wurde jetzt als General z.b.V. beim III. Armeekorps eingesetzt. Bei der Mobilmachung vor dem 2. Weltkrieg wurde er zum Kommandierenden General des des Stellvertretenden III. Armeekorps in Berlin ernannt. Damit wurde er gleichzeitig zum Befehlshaber im Wehrkreis III. Am 1. September 1940 wurden ihm die Charakter eines General der Kavallerie verliehen. Am 1. Dezember 1940 wurde er zum General der Kavallerie befördert. Am 28. Februar 1943 wurde er von seinem Kommando entbunden und in die Führerreserve des Wehrkreises versetzt. Am 31. Mai 1943 wurde ihm das Deutsche Kreuz in Silber verliehen. Am gleichen Tag wurde er endgültig aus der Wehrmacht verabschiedet. Bereits 1947 ist der General Freiherr von Dalwigk zu Lichtenfels gestorben.