von Kayser, Hugo Max

 

* 15. Juni 1873, Koblenz

† 23. September 1949, Braunschweig

 

Hugo von Kayser trat am 24. Februar 1890 als Fahnenjunker in die Kaiserliche Armee ein. Er kam dabei zum Brandenburgisches Husaren-Regiment „von Zieten“ Nr. 3. In diesem wurde er am 19. September 1891 zum Sekondeleutnant befördert. 1897 wurde er zum 1. Kurhessisches Husaren-Regiment „König Humbert von Italien“ Nr. 13 versetzt. In diesem Regiment diente er auch noch bei seiner Beförderung zum Oberleutnant am 27. Januar 1899. Am 15. September 1904 wurde er zum Rittmeister befördert. Ab 1905 wurde er dann als Eskadronchef im Thüringisches Husaren-Regiment Nr. 12 eingesetzt. Am 22. April 1912 wurde er zum Major befördert und als solcher dann bei der 1. Kavallerieinspektion eingesetzt. Am 1. Oktober 1913 wurde er dann zum Kommandeur der Offizier-Reitschule in Paderborn ernannt. Bei Beginn des 1. Weltkrieges wurde er zum Kommandeur vom Königlich Preußisches Reserve-Husaren-Regiment Nr. 5 ernannt. Dieses führte er dann bei der 13. Reserve-Division an die Front. Zwischen Herbst 1915 und Frühjahr 1916 wurde er dann als Kommandeur vom 1. Brandenburgisches Ulanen-Regiment „Kaiser Alexander II. von Rußland“ Nr. 3 verzeichnet. Danach kam er dann wieder als Kommandeur zum Reserve-Husaren-Regiment Nr. 5 zurück. Am 18. April 1917 wurde er zum Oberstleutnant befördert. Als solcher wurde er bis Kriegsende noch bei einigen Einheiten als Kommandeur eingesetzt. Anfang 1918 wurde er dann zum Kommandeur vom Brandenburgisches Husaren-Regiment "von Zieten“ Nr. 3 ernannt. Dieses Kommando behielt er bis Anfang August 1918. Anfang September 1918 wurde er schwer verwundet. Im Ersten Weltkrieg wurde ihm neben vielen anderen Auszeichnungen beide Eisernen Kreuze verliehen. Nach seiner Genesung wurde er ab Februar 1919 wieder als Kommandeur vom Brandenburgisches Husaren-Regiment "von Zieten“ Nr. 3 eingesetzt. Nach dem 1. Weltkrieg wurde er dann in das Reichsheer übernommen. Dabei kam er vorerst zum Reichswehrministerium. Dort wurde er als Chef des Stabes der Inspektion der Kavallerie am 18. Dezember 1920 zum Oberst befördert. Am 1. Oktober 1921 wurde er zum Kommandeur der Kavallerieschule Hannover ernannt. Damit wurde er Nachfolger vom gerade verabschiedeten Char. General der Kavallerie Paul Seiffert. Als solcher wurde er am 1. Juli 1923 zum Generalmajor befördert. Am 1. Januar 1925 wurde er dann zum Kommandeur der 2. Kavallerie-Division in Breslau ernannt. Am 1. Oktober 1926 gab er das Kommando wieder ab und wurde zum Inspekteur der Kavallerie im Reichswehrministerium ernannt. Als solcher wurde er am 1. Februar 1927 zum Generalleutnant befördert. Am 1. Dezember 1929 wurde er unter gleichzeitiger Beförderung zum General der Kavallerie zum Oberbefehlshaber vom Gruppenkommando 2 in Kassel ernannt. Am 30. November 1931 wurde er aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Ihm wurde dabei die Erlaubnis erteilt, die Uniform des 3. (Preuß.) Reiter-Regiment mit den Generalsabzeichen zu tragen.