Seiffert, Paul Hugo August

 

* 11. März 1859,

† 23. November 1927,

 

Paul Seiffert trat etwa 1877/88 in die Königlich Preußische Armee ein. Mit einem Patent vom 11. Februar 1879 wurde er zum Sekondeleutnant befördert. Vor dem 1. Weltkrieg wurde er als Oberst als Chef des Militär-Reitinstituts eingesetzt. Bei der Mobilmachung zum 1. Weltkrieg wurde er am 2. August 1914 zum Kommandeur der 13. Kavallerie-Brigade ernannt. Mit dieser wurde er dann anfangs unter der 9. Kavallerie-Division an der Westfront eingesetzt. Am 6. Juni 1916 wurde er zum Generalmajor befördert. Im Ersten Weltkrieg wurden ihm neben beiden Eisernen Kreuzen noch weitere Auszeichnungen verliehen. Nach dem 1. Weltkrieg wurde er dann als Generalmajor in das Reichsheer übernommen. Dabei wurde er beim 200.000 Mann-Übergangsheer im Frühjahr 1920 als Kommandeur der Kavallerieschule eingesetzt. Als solcher wurde er am 16. Juni 1920 zum Generalleutnant befördert. Auch bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres der Reichswehr am 1. Oktober 1920 wurde er noch weiter als Kommandeur der Kavallerieschule in Hannover eingesetzt. Am 30. September 1921 wurde er aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Dabei wurden ihm an diesem Tag die Charakter als General der Kavallerie verliehen. Sein Nachfolger wurde der spätere General der Kavallerie Hugo von Kayser.