Feldzeug-Kommandos

 

Den Kommandeuren der Feldzeugkommandos unterstanden alle Feldzeugdienststellen innerhalb ihres Bereiches. Sie waren in diesem für die Versorgung der Truppe mit Waffen, Gerät und Munition und für deren Instandsetzung in den Feldzeugwerkstätten verantwortlich. Sie waren Berater des Befehlshabers im Wehrkreis in allen die Truppe und den Feldzeugdienst gemeinsam berührenden Angelegenheiten. Insbesondere hatten sie nach den Weisungen des Befehlshabers im Wehrkreis für die Bereitstellung von Waffen, Gerät und Munition bei den unterstellten Feldzeugdienststellen zu sorgen. Die Kommandeure der Feldzeugkommandos hatten die Disziplinarbefugnisse eines Regimentskommandeurs.
Mit Stand 2. Juli 1941 unterstanden den Feldzeugkommandos insgesamt 19 Heeres-Zeugämter, 94 Heeres-Neben-Zeugämter mit 350 Gerätlagern, 65 Heeres-Munitionsanstalten, 120 Heeres-Neben-Munitionsanstalten und die Feldzeug-Arbeitsstäbe Metz und Straßburg mit 6 Feldzeug-Dienststellen. Die Heereszeugämter und Heeres-Nebenzeugämter bildeten den Prüfbereich für die Feldzeug-Inspizienten 1 und 3, die Heeres-Munitionsanstalten und Heeres-Nebenmunitionsanstalten bildeten den Prüfbereich für die Feldzeug-Inspizienten 3 und 4. Die Feldzeug-Arbeitsstäbe Metz und Straßburg gehörten zu beiden Prüfbereichen. Den Ober-Feldzeug-Stäben nachgeordnet waren 27 Feldzeug-Stäbe, 26 Feldzeug-Bataillone, 26 Feldzeug-Kraftwagen-Kolonnen und 3 Feldzeug-Dienststellen.

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Feldzeugkommando I Feldzeugkommando II Feldzeugkommando III
Feldzeugkommando IV Feldzeugkommando V Feldzeugkommando VI
Feldzeugkommando VII Feldzeugkommando VIII Feldzeugkommando IX
Feldzeugkommando X Feldzeugkommando XI Feldzeugkommando XII
Feldzeugkommando XIII Feldzeugkommando XVII Feldzeugkommando XVIII
Feldzeugkommando XX Feldzeugkommando XXI Feldzeugkommando XXX
Feldzeugkommando Generalgouvernement Feldzeug-Arbeitsstab Elsaß Feldzeug-Arbeitsstab Lothringen