von Wiktorin, Mauritz

 

* 13. August 1883, Hainburg

† 16. August 1956, Nürnberg

 

Mauritz von Wiktorin trat am 18. August 1904 als Leutnant in das Dragoner-Regiment 12 der k.u.k. Armee ein. Ihm wurden im 1. Weltkrieg einige Tapferkeitsauszeichnungen verliehen. Dabei erhielt er auch das Eiserne Kreuz 2. Klasse. Nach dem 1. Weltkrieg wurde er in das österreichische Bundesheer übernommen. Dort wurde er 1924 zum Oberstleutnant befördert. 1927 wurde er dann zum Oberst und 1932 zum Generalmajor des österreichischen Bundesheeres befördert. Am 1. April 1934 wurde er zum Chef der Operationsabteilung des Generalstabes. 1935 wurde aus der Armee entlassen. Am 2. März 1938 wurde er in die Wehrmacht übernommen. Er wurde jetzt zur Verfügung des Oberbefehlshaber des Heeres gestellt. Am 1. April 1938 wurde er zum Generalleutnant befördert. Am 10. November 1938 wurde er zum Kommandeur der 20. Infanterie-Division (motorisiert) ernannt. Diese Division führte er dann zuerst im Polenfeldzug auf die Schlachtfelder des 2. Weltkrieges. Auch im Westfeldzug wurde er noch als Kommandeur der 20. Infanterie-Division (motorisiert) eingesetzt. Er wurde mit der Spange zum Eisernen Kreuz 2. Klasse, sowie dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Am 15. August 1940 wurde ihm außerdem das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Am 1. November 1940 wurde er zum General der Infanterie befördert. Er gab dann am 10. November 1940 das Kommando über seine Division ab. Er wurde jetzt an der Kanalküste zum Kommandieren General des XXVIII. Armeekorps ernannt. Dieses Korps führte er dann ab Juni 1941 zu Beginn des Ostfeldzuges nach Nordrussland. Am 27. Oktober 1941 gab er sein Kommando ab. Am 30. April 1942 löste er General der Artillerie Friedrich von Cochenhausen ab und wurde zum Kommandierenden General des Stellvertretenden Generalkommando XIII. Armeekorps in Nürnberg ernannt. Damit wurde er gleichzeitig zum Befehlshaber im Wehrkreis XIII ernannt. Diese Stellung behielt er für fast 3 Jahre inne. Am 15. August 1944 gab er dieses Kommando an General der Infanterie Karl Weisenberger ab. Am 30. November 1944 wurde er aus der Wehrmacht entlassen.

 

Ritterkreuz (15. August 1940)