Infanterie-Ersatz-Bataillon 24
Reserve-Infanterie-Bataillon 24
Grenadier-Ersatz-Bataillon 24
Reserve-Grenadier-Bataillon 24

 

Feldpostnummern vom Ersatz-Bataillon ab 1939 bis 1940:

Einheit Feldpostnummer
Stab  
1. Kompanie 15621
2. Kompanie 17742
3. Kompanie 20060
4. Kompanie 20501

Feldpostnummern vom Reserve-Bataillon ab 1942:

Einheit Feldpostnummer
Stab 35644 A
1. Kompanie 35644 B
2. Kompanie 35644 C
3. Kompanie 35644 D
4. Kompanie 35644 E

Das Infanterie-Ersatz-Bataillon 24 wurde bei der Mobilmachung am 26. August 1939 in Braunsberg, im Wehrkreis I, aufgestellt. Direkt bei der Aufstellung bildete das Bataillon das Landesschützen-Bataillon VII/I. Das Bataillon selbst unterstand der Division 151 und stellte den Ersatz für die 21. Infanterie-Division. Anfang Dezember 1939 machte das Bataillon Abgaben zur Aufstellung des III. Bataillons vom Infanterie-Regiment 336. Ab dem 8. Dezember 1939 unterstand das Bataillon der Division 141. Im Mai 1940 leistete das Bataillon Abgaben zur Aufstellung des II. Bataillons vom Infanterie-Regiment 541. Am 27. September 1940 wurde das Bataillon nach Prag, in das Protektorat Böhmen und Mähren, verlegt. Im April 1941 leistete das Bataillon Abgaben zur Aufstellung des II. Bataillons vom Infanterie-Regiment 721. Am 25. Juli 1941 wurde das Bataillon nach Braunsberg, in den Wehrkreis I, zurück verlegt. Am 1. Oktober 1942 wurde das Bataillon in Braunsberg in ein Infanterie-Ersatz-Bataillon 24 und ein Reserve-Infanterie-Bataillon 24 geteilt. Ab dem 1. Oktober 1942 unterstand das Ersatz-Bataillon der Division 401. Das Reserve-Bataillon unterstand nach der Aufstellung der 151. Reserve-Division und wurde nach Weißrußland verlegt. Die beiden Bataillone wurden am 7. November 1942 zum Grenadier-Ersatz-Bataillon 24 bzw. Reserve-Grenadier-Bataillon 24 umbenannt. Das Reserve-Bataillon lag ab Dezember 1942 in Dünaburg. Am 26. November 1943 wurde das Reserve-Bataillon in Dänemark zum Divisions-Füsilier-Bataillon 361 der 361. Infanterie-Division umgebildet, es erhielt aber vom 3. Februar 1944 bis zum 8. Februar 1944 die Feldpostnummer 35644. Das Ersatz-Bataillon wurde am 11. April 1944 zum Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon (M) 271 umbenannt.

Das Ersatz-Bataillon stellte unter anderem auch noch für folgende Einheiten den Ersatz:

Stäbe: Höheres Kommando z.b.V. LX; LXXXIV. Armeekorps; 114. Jäger-Division; 714. Infanterie-Division;

Infanterie-Regimenter: 24;

Grenadier-Regimenter: 24;

Grenzwacht-Regiment 21;

Kommandeure: