Schüssler, Adalbert Theodor Heinrich
| * 28. Oktober 1887, Hannover † 1. Oktober 1970, Hamburg |
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Adalbert Schüßler war ein Sohn des Gymnasialoberlehrers Dr. phil Günther Otto Schüssler und dessen fast sechs Jahre jüngeren Ehefrau Anna Katharina Margarethe 'Kätchen', geborene Ulex. Er trat nach seinem Abitur am Königlichen Wilhelm-Gymnasium in Emden am 1. April 1905 als Seekadett in die Kaiserliche Marine ein. Er kam zuerst vom 1. April 1905 bis zum 5. April 1905 zur Marineschule Kiel. Es folgte vom 6. April 1905 bis zum 9. Mai 1905 seine 1. Infanteristische Grundausbildung, an die sich direkt bis zum 31. März 1906 seine Schiffsausbildung bei Sekadettendetachement auf dem Schulschiff SMS "Charlotte" anschloß. Anschließend kam er für den Offizierkursus vom 1. April 1906 bis zum 1. April 1907 an die Marineschule in Mürwik. Dabei wurde er unter Erteilung des Reifezeugnis zum Fähnrich zur See am 7. April 1906 (E) auch zum Fähnrich zur See befördert. Nachdem er die Schule erfolgreich absolviert hatte, absolvierte er danach verschiedene Spezialkurse. Zuerst absolviere er vom 2. April 1907 bis zum 30. Juni 1907 einen Artillerielehrgang auf der SMS "Mars". Vom 1. Juli 1907 bis zum 31. August 1907 absolvierte er einen Torpedokurs an Bord der SMS "Württemberg". Es folgte vom 1. September 1907 bis zum 30. September 1907 beim I. Seebataillon ein Infanterielehrgang. Am 5. Juli 1907 wurde er der Station der Nordsee zugeeilt. Vom 1. Oktober 1907 bis zum 11. Oktober 1907 wurde er zu Marineschule beurlaubt. Er war dem Kreuzergeschwader zugeteilt wurden. Am 12. Oktober 1907 schiffte er sich als Passagier auf dem Reichspostdampfer "Prinz Regent Luitpold" nach Ostasien ein. Am 17. Oktober 1907 passierte er die Linie Dover-Calais. Er stieg dann noch auf den Passagierdampfer "Admiral Tirpitz" um sein Ziel am 30. November 1907 zu erreichen. Am 2. November 1907 wurde sein Patent als Fähnrich auf den 7. April 1906 (Hh) festgelegt. Am 1. Dezember 1907 schiffte er auf dem kleinen Kreuzer "Niobe" des Kreuzergeschwaders ein. Dort wurde ihm durch die anwesenden Seeoffiziere am 10. Mai 1908 in Tsingtau die Eignung zum Seeoffizier bestätigt. An Bord erfolgte am 28. September 1908 (Ll) unter Bestätigung des ihm erteilten Reifezeugnisses zum Seeoffizier seine Beförderung zum Leutnant zur See. Am 31. Januar 1909 reiste er mit der "Niobe" wieder in die Heimat, wo das Schiff außer Dienst gestellt werden sollte. Auf der Heimreise übersetzte er einen Artikel der Zeitung "Amsterdamer Weekblad" der vom Kommando des Schiffes dem Admiralstab zugesandt wurde. Daraufhin bat der Chef des Admiralstabs, Admiral Friedrich Graf von Baudissin, ihm den Ausdruck seiner Anerkennung zu übermitteln. Die Linie Dover-Calais passierte er am 19. März 1909 und der Hafen Kiel wurde am 21. März 1909 erreicht. Nach der Außerdienststellung des Schiffes am 31. März 1909 wurde er am 1. April 1909 an Bord des Großen Kreuzers "Friedrich Carl" versetzt, der inzwischen als Torpedoversuchs- und Schulschiff beim Torpedoversuchskommando in Kiel beheimatet war. Er wurde aber schon zum 29. März 1909 für die am 30. März 1909 beginnenen Schul- und Verbandsübungen auf das neue Schiff kommandiert. Er traf am 2. April 1909 in Swinemünde ein und ging an Bord. Am 20. April 1910 wurde ihm die Rettungsmedaille am Bande verliehen. Er wurde am 27. Januar 1911 (Cc) zum Oberleutnant zur See befördert. Am 28. März 1911 hat er die Dolmetscherprüfung im Holländischen mit geeignet bestanden. Am 1. April 1911 wurde er als Wachoffizier auf das Minenschiff "Pelikan" versetzt. Von dort wurde er vom 26. Mai 1911 bis zum 15. Juni 1911 für einen Minenlehrgang an Bord des Minenkreuzers "Albatross" kommandiert. Am 1. Oktober 1912 wurde er als Assistent der Minenversuchskommission (MVK) an Bord des Schwesterschiffs des Minenkreuzers "Nautilus" versetzt. Bereits am 24. Oktober 1912 wurde er als Assistent der MVK wieder auf die "Pelikan" versetzt. Er reichte am 15. Juli 1913 sein Gesuch der Erlaubnis zur Verheiratung ein. Er heiratete am 15. Oktober 1913 die Marie Zimmermann, Tochter des in Emden wohnhaften Fischereidirektors Gerhard Zimmermann,in Emden. Am 5. Juni 1914 wurde er immer noch als Assistent der MVK wieder auf die "Natilus" versetzt. Dort befand er sich bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges. Am 1. August 1914 wurde er als I. Offizier auf das Küstenpanzrschiff "Odin" versetzt. Zeitweise wurde er an Bord auch als Kommandant verwendet. Allerdings war er im ersten Kriegswinter auch als I. Offizier auf dem Streuminenfampfer "Prinz Adalbert" und "Prinz Waldemar" im Einsatz. Das Eiserne Kreuz 2. Klasse wurde ihm am 14. Januar 1915 verliehen. Am 12. Oktober 1915 wurde er als 2. Admiralstabsoffizier der Küstenschutzdivision der Ostsee zugeteilt. Der Stab wurde später zum Sicherungsverband der mittleren Ostsee (Befehlshaber der Seestreitkräfte der mittleren Ostsee) umbenannt. Während der Zeit bis zum 14. Dezember 1917 befand er sich dadurch an Bord der SMS "Undine", der SMS "Medusa" und der SMH "Rügen". Seine Beförderung zum Kapitänleutnant erfolgte am 19. April 1916 (B). Das Eiserne Kreuz 1. Klasse wurde ihm am 9. März 1917 verliehen. Am 15. Dezember 1917 wurde er als Referent wieder zum MVK versetzt. Außerdem war er jetzt auc Kommandant von "T 110" in der Ostsee bzw. "V 106" in der Nordsee. Vom 26. September 198 bis zum 16. Oktober 1918 wurde er nach Emden in die Bahnhofstraße 12 beurlaubt. Im Ersten Weltkrieg wurden ihm neben beiden Eisernen Kreuzen nach andere Auszeichnungen wie das Lübecker Hanseatenkreuz (19. April 1916) und das Hamburger Hanseatenkreuz (10. April 1917) verliehen. Sein Boot wurde zeitweise als einzigstes zur Unterdrückung von Unruhen im Zusammenhang mit dem Spartakusaufstand herangezogen. Seine Vereidigung auf die neue Verfassung erfolgte am 27. September 1919. Am 12. Feruar 1920 unterschrieb er seine Verpflichtungserklärung für die Reichsmarine. Er behielt sein Kommando bis zum 23. März 1920. Vom 24. März 1920 bis zum 31. Mai 1920 wurde er beurlaubt. Vom 1. Juni 1920 an tat er als Referent wieder Dienst beim MVK und wurde zusätzlich auch als Kommandant der Boote "T 174" und "T 168" auf der Ostsee verwendet. Am 15. Oktober 1920 wurde das MVK zum Sperrversuchskommando (SVK) umbenannt. Er wurde weiterhin als Referent und als Kommandant eines Tenders eingesetzt. Zeitweise vertrat er auch den Präses des SVK und war damit zeitweise Kommandeur einer Halbflottille (mehrere Tender). Seine erste Ehe wurde am 26. Januar 1921 vom Landgericht Kiel geschieden, das Urteil am 19. Februar 1921 bestätigt. Er stellte Ende Märt 1921 einen Antrag auf erneute Erteilung einer Heiratserlaubnis, die am 5. April 1921 erteilt wurde. Er heiratete daraufhin am 28. April 1921 die nicht ganz fünf Jahre jüngere verwitwete Frieda Emma Minna Camilla Prahl, geborene Ahlmann, Witwe des am 18. September 1914 in Frankreich gefallenen Dr. jur. Carl Hans Friedrich Prahl, Tochter des Friedrich Ahlmann, in Kiel. Seine zweite Frau brachte die am 24. August 1914 in Nienrade in Holstein geborene Ursula Prahl mit in die Ehe ein. Seine erste Tochter war die am 19. März 1922 in Kiel geborene Rosemarie Schüssler. Vom 19. April 1922 bis zum 22. September 1923 war er als Kompanieführer der 2. Kompanie bei der Küstenwehrabteilung VI im Einsatz. Dabei wurde er vom 21. April 1922 bis zum 1. Juni 1922 wurde er zur infanteristischen Ausbildung zum Bataillon seines Bruders Major Wilhelm Schüssler, dem III. Bataillon vom 7. (Preußisches) Infanterie-Regiment, nach Breslau kommandiert. Dort war er der 9. Kompanie unter Hauptmann Laue zugeteilt. Sein Vater starb als Gymnasialprofessor im Alter von 78 Jahren am 10. Dezember 1922 in Verden an der Aller. Am 23. September 1923 wurde er als Admiralstabsoffizier zum Kommando der Marinestation der Nordsee versetzt. Dazu war der Umzug notwendig, wofür ihm am 27. September 1923 5 Milliarden Umzugskostenvorschuß zur Verfügung gestellt wurden. Seine zweite Tochter war die am 27. Januar 1924 in Wilhelmshaven geborene Gertrud Helene Olga Schüssler. Vom 24. April 1924 bis zum 30. April 1924 wurde er zum Küstenatrtillerielehrgang für Stabsoffiziere auf die Küstenartillerieschule kommandiert. Vom 1. Mai 1924 bis zum 15. Juni 1924 war er 2. Admiralstabsoffizier bei der Station Nordsee. Vom 16. Juni 1924 bis zum 21. Juni 1924 besuchte er einen Sperrlehrgang für Stabsoffiziere. Danach war er vom 22. Juni 1924 bis zum 10. August 1924 wieder 2. Asto der Station Nordsee. Dort wurde er am 1. Juli 1924 zum Korvettenkapitän befördert. Zwischen dem 2. Juli 1924 und dem 7. Juli 1924 wurde er zu seinen Schwiegereltern nach Gut Rehstall bei Wilkendorf im Kreis Rastenburg (Ostpreußen) beurlaubt. Vom 11. August 1924 bis zum 16. August 1924 wurde er überplanmäßig für eine Artillerieschießübung auf "Amazone" kommandiert. Ab dem 17. August 1924 war er wieder 2. Asto der Station Nordsee. Vom 17. November 1924 bis zum 22. November 1924 war er bei einem Lehrgang für Schiffsartiller für Stabsoffiziere kommandiert. Er reiste am 28. Februar 1925 von Hamburg mit dem Dampfer "Saffi" der Oldenburg-Portugiesische Dampfschiffs-Rhederei über Vigo, Oporto zu den Kanarischen Inseln und kehrte am 4. April 1925 wieder nach Hamburg zurück. Sein Vertreter war während des Urlaubs der Artillerieoffizier Major August Brauer. Vom 7. September 1925 bis zum 16. September 1925 wurde er überplanmäßig zu der Verbandsübung der Flotte auf "Braunschweig" kommandiert. Vom 19. September 1925 bis zum 22. September 1925 wurde er als I. Admiralstabsoffizier vorübergehend auf der "Elsaß" eingeschifft. Die Prüfung für den Militär-Kraftfahrzeug-Führerschein der Klasse IIIb hat er am 1. Oktober 1925 bestanden. Vom 5. Oktober 1925 bis zum 9. Oktober 1925 war er für eine Navigationsbelehrungsfahrt auf dem desarmierten Kanonenboot "Panther" eingeschifft. Ab dem 10. Oktober 1925 bis zum 10. April 1928 war er als Rolloffizier auf dem Kreuzers "Emden" eingeschifft. Privat wohnte er damals in der Viktoriastraße 24 in Wilhelmshaven. Er schiffte sich allerdings für einen Urlaub am 24. März 1926 auf dem Dampfer "Neapel" unter Kapitän Rieke in Hamburg ein, der über Cartagena, Alicante nach Valencia fuhr. Am 25. Oktober 1925 wurde er der Stammabteilung des Kreuzers "Emden" versetzt. Seine dritte und jüngste Tochter war die am 26. Mai 1927 ebenfalls in Wilhelmshaven geborene Ilse Schüssler. Am 11. April 1928 wurde er als Referent zur Marineleitung in das Reichswehrministerium (RWM) nach Berlin versetzt. Dort wurde er die nächsten dreieinhalb Jahre bei der Leitung der Marinehaushaltsarbeiten (E) eingesetzt. Er wohnte jetzt privat in der Hubertusallee 39 in Berlin-Grunewald und hatte dort die Telefonnummer H1 Pfalzburg 4907. Im RWM wurde er am 1. Oktober 1929 auch zum Fregattenkapitän befördert. Seine Mutter starb am 29. Dezember 1930 ebenfalls in Verden an der Aller. Seine Beförderung zum Kapitän zur See erfolgte zum 1. Oktober 1931 (6). Vom 31. Oktober 1931 bis zum 22. Februar 1932 und vom 10. April 1932 bis zum 26. September 1932 wurde er zur Verfügung der Marinewerft Wilhelmshaven gestellt. In der Zwischenzeit war er vom 23. Februar 1932 bis zum 9. April 1932 Passagier auf dem Motorschiff "Orinoco" auf einer Reise nach Mittelamerika. Die Linie Dover-Calais wurde auf der Hinfahrt am 26. Februar 1932 und auf der Rückfahrt am 7. April 1932 passiert. Am 27. September 1932 wurde er als Abteilungsleiter der Haushaltsabteilung Gruppe Marine wieder in das RWM nach Berlin versetzt und zugleich mit der Leitung der Marinehaushaltsarbeiten (B) beauftragt. Seine Vereidigung auf den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler erfolgte am 5. September 1934. Nur wenige Wochen später wurde er am 28. September 1934 zum Kommandant der Kommandantur der Festung Pillau ernannt. Seine älteste Tochter Rosemarie Schüssler heiratete am 31. Dezember 1935 einen Dr. Onken. Vom 10. Februar 1936 bis zum 22. Februar 1936 wurde er zum Marine-Pionier-Lehrgang zur Pionierschule nach München kommandiert. Vom 6. Januar 1937 bis zum 17. Januar 1937 erhielt er Urlaub zur Wiederherstellung der Gesundheit. Vom 5. April 1937 bis zum 9. April 1937 wurde er zum Oberkommando der Marine (OKM) kommandiert. Als Kommandant der Kommandantur der Festung Pillau wurde ihm der Charakter als Konteradmiral verliehen. Im August 1938 wurde er zum Inspekteur der Wehrersatzinspektion Elbing ernannt. Zum 1. April 1939 (2) wurde er mit Erhalt seines Patents zum Konteradmiral befördert. Ab dem 7. November 1939 war er Inspekteur des Wehrersatzbezirks Schlewsig-Holstein. Seine zweite Tochter Getrud Schüssler heiratete am 27. August 1941 einen Mann mit dem Nachnamen Schulze-Berghof. Zum 1. April 1942 wurde er zum Vizeadmiral befördert. Er wurde mit Verfügung vom 10. August 1942 mit Wirkung vom 31. August 1942 unter Verleihung des Rechts zum Tragen der bisherigen Uniform aus dem aktiven Wehrdienst der Kriegsmarine entlassen. Er wurde mit Wirkung vom 1. September 1942 wieder zur Verfügung der Kriegsmarine gestellt, und mit dem gleichen Tag auf Grund des Wehrgesetzes als Vizeadmiral z.V. zum aktiven Wehrdienst einberufen. Er wurde weiter als Kommadeur zur Wehrersatzinspektion Schleswig-Holstein kommandiert und war nach Ablösung für den Oberprisenhof Berlin vorgesehen. Am 1. Oktober 1942 wurde er als Richter zum Oberprisenhof nach Berlin versetzt. Am 28. Dezember 1944 wurde vom Oberbefehlshaber der Kriegsmarine seine Entlassung aus dem aktiven Wehrdienst für den 31. März 1945 angekündigt. Nach dem Krieg wohnte er sehr viele Jahre bis zu seinem Tod in der Isestraße 139 in Hamburg 13, wo er die Telefonnummer 470381 hatte. Er war anfangs bis 1948 als Cellist und Organisationsleiter in einem Hamburger Orchester angestellt. 1948 wurde er Wächter beim Unternehmen "Nordwacht". Im Jahr 1950 wurde er Vertreter der Allianz-Versicherungs AG. Seine jüngste Tochter Ilse starb bereits am 7. April 1957 im Alter von 29 Jahren in Wilhelmshaven.
Aus der am 3. Oktober 1871 in Verden an der Aller geschlossenen Ehe seiner Eltern sind noch
einige Geschwister bekannt.
Das älteste Kind war der im Sommer 1872 in
Verden geborene Carl Heinrich Franz Schüssler. Dieser starb als Kleinkind
bereits im Alter von zweieinhalb Jahren am 20. Januar 1875 im Klostergebäude in
Ilfeld/Harz.
Seine ältere
Schwester war die am 10. November 1873 in Ilfeld/Harz geborene
Gertrud Mathilde Anna Wilhelmine Schüssler.
Diese heiratete am 6. Januar 1910 den Christian Eberhard Strate in Verden an der
Aller. Der Ehemann starb am 27. Dezember 1945. Die Schwester ist am 30. November 1948 in ihrer Wohnung in der
Silberbornstraße 6 in Frankfurt am Main gestorben. Als Todesursache wurden
Kreislaufschwäche, schwerer Herzmuskelschaden mit Wassersucht und Myodegeneratio
cordis angegeben.
Eine weitere ältere Schwester war die am 27. Oktober 1877 in
Ilfeld/Harz geborene Margaretha Bertha Emma
Schüssler. Diese heiratete am 9. Juni 1904 den fast zwölf Jahre älteren späteren
Postrat Heinrich Dreisbach, Sohn von Heinrich Dreisbach, in Emden. Dem Paar
wurde am 11. Juli 1906 die Tochter Gertrud Dreisbach geboren. Am 21. März 1914
wurde dem Paar noch die Tochter Adelheid
Ludwiga Dreisbach geboren. Seine Schwester
starb am 15. Januar 1941 um 11 Uhr im Graf-Botho-Schwerin-Krankenhaus in
Berlin-Lichterfelde. Als Todesursache wurde Basedow, schwere Herzinssuffizienz
und Thrombose in beiden Beinen angegeben. Der Ehemann starb am 26. September
1942.
Ein älterer Bruder war der am 5. April 1879 ebenfalls in Ilfeld
geborene Wilhelm Schüssler.
Eine weitere ältere Schwester war die am 11. Februar 1885 geborene
Adelheid Schüssler. Diese heiratete den fast neun Jahre älteren Karl Wulkow. Der
Ehemann starb im Juli 1959. Seine Schwester starb am 22. April 1975.
Literatur und Quellen:
Hans H. Hildebrand: Deutschlands Admirale 1849–1945. Band
2: P–Z (Packroß bis Zuckschwerdt). Biblio Verlag, Osnabrück 1990
Chroniken
der deutschen Marinebesatzung 1905
Pers 6/2274