Riedesel Freihher zu Eisenbach, Volprecht

 

* 10. Dezember 1912, Hofgeismar / Hessen + 9. Februar 1945, Idstein / Taunus  

 

Volprecht Riedesel Freiherr von Eisenbach trat im Januar 1934 in die Kraftfahrabteilung 5 ein, wurde anschließend in die Luftwaffe übernommen und zum Fähnrich befördert und wurde am 1. April 1935 Leutnant. Nach seiner Ausbildung zum Kampfflieger kam er zum Kampfgeschwader 253 und wurde am 1. April 1935 zum Oberleutnant befördert. Anschließend wurde er Adjutant bei der II. / Kampfgeschwader 54, mit der er 1939 im Polenfeldzug teilnahm. Anschließend wurde er Kapitän der 8. Staffel, die er während des Westfeldzuges führte. Am 1. Februar 1941 zum Hauptmann befördert, wurde er Kommandeur des II. / Kampfgeschwaders 76. Mit dieser nahm er ab Juni 1941 am Rußlandfeldzug teil  und erhielt am 7. Oktober 1942 nach 250 erfolgreichen Feindflügen das Ritterkreuz. Am 1. Februar 1943 wurde er Kommodore des Kampfgeschwaders 54 und am 1. März 1943 zum Major befördert. Er flog von Sizilien aus Einsätze gegen Schiffsziele und wurde am 1. Oktober 1943 zum Oberstleutnant befördert. Im Herbst 1944 wurde er noch zum Jagdflieger umgeschult. Nach über 500 Feindflügen wurde er am 9. Januar 1945 mit dem Eichenlaub ausgezeichnet. Nach seiner Umschulung flog er beim KG 54 (J) die Me 262. Bei einem dieser Einsätze ist er am 9. Februar 1945 über Idstein im Taunus gefallen. Posthum wurde er noch zum Oberst befördert.

Ritterkreuz (7. Oktober 1942) Eichenlaub (14. Januar 1945)