Fremerey, Max

 

* 5. Mai 1889, Köln

† 20. September 1968, Krün in Oberbayern

Max Fremerey trat am 21. März 1910 als Fahnenjunker in das Dragoner-Regiment 7 ein. Am 18. August 1911 wurde er in diesem Regiment zum Leutnant befördert. Das Patent wurde auf den 20. August 1909 datiert. Am 12. Juni 1916 wurde er zum Oberleutnant befördert. Am 20. September 1918 wurde er zum Rittmeister befördert. Nach Kriegsende wurde er dann als Hauptmann in das Reichsheer übernommen. 1924 wurde er als Chef der 3. Eskadron im 8. Preußisches Reiter-Regiment in Militsch eingesetzt. Im Frühjahr 1925, 1926, 1927 und 1928 gehörte er zur 2. Eskadron vom 13. (Preuß.) Reiter-Regiment in Hannover. Im Frühjahr 1929, 1930 und 1931 wurde er dann beim Stab der 3. Kavallerie-Division eingesetzt. Am 1. Februar 1932 wurde er zum Major befördert. Er gehörte weiter zum Stab der 3. Kavallerie-Division. Am 1. Oktober 1934 wurde er zum Oberstleutnant befördert. Am gleichen Tag wurde er zum Kommandeur vom Reiter-Regiment 17 ernannt. Am 1. April 1937 wurde er zum Oberst befördert. Am 1. April 1939 wurde er zum Höheren Kavallerie-Offizier 3 ernannt. Bei der Mobilmachung wurde er zum Kommandeur vom Infanterie-Regiment 480 ernannt. Am 26. Oktober 1940 wurde er dann zum Kommandeur der 18. Schützen-Brigade ernannt. Am 1. Juni 1941 wurde er zum Generalmajor befördert. Als solcher wurde er am 20. September 1941 zum Kommandeur der 29. Infanterie-Division (motorisiert) ernannt. Am 29. Dezember 1941 wurde ihm das Deutsche Kreuz in Gold verliehen. Im Sommer 1942 wurde ihm das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Ende September 1942 wurde er in die Führerreserve versetzt. Am 1. Februar 1943 wurde er dann zum Kommandant von Hannover ernannt. Am 1. Juni 1943 wurde er zum Generalleutnant befördert. Am 1. Oktober 1943 wurde er zum Kommandeur der 155. Reserve-Panzer-Division ernannt, die er bis zur Auflösung der Division im April 1944 führte. Am 20. Mai 1944 übernahm er dann die 233. Reserve-Panzer-Division. Durch die Umbenennung dieser Division war er ab dem Kommandeur der 233. Panzer-Division. Als solcher geriet er bei der Kapitulation am 8. Mai 1945 in alliierte Kriegsgefangenschaft. Aus dieser wurde er im Juli 1947 entlassen.

 

Ritterkreuz (28. Juli 1942)