Infanterie-Regiment 119
Infanterie-Regiment (mot.) 119

 

Feldpostnummern ab der Mobilmachung: Die Einheiten wurden als Teile vom Infanterie-Regiment 119 in der Feldpostübersicht eingetragen. Anfang 1940 wurden die einzelnen Kompanien gestrichen und diese ab Mitte 1940 direkt beim jeweiligen Stab eingetragen. 1941 wurde die Kolonne in 10. kleine Kraftwagen-Kolonne der Infanterie-Divisions-Kolonne 25 umbenannt. Alle anderen Einheiten wurden am 3. Februar 1944 zu Teilen vom Grenadier-Regiment 119 umbenannt.

Einheit Feldpostnummer Nummer ab Mitte 1940
Regimentsstab 28533 28533
Stab I. Bataillon 06923 06923 A
1. Kompanie 29167 06923 B
2. Kompanie 15149 06923 C
3. Kompanie 22071 06923 D
4. Kompanie 15151 06923 E
Stab II. Bataillon 22070 22070 A
5. Kompanie 16012 22070 B
6. Kompanie 22525 22070 C
7. Kompanie 17927 22070 D
8. Kompanie 00152 22070 E
Stab III. Bataillon 28560 28560 A
9. Kompanie 23885 28560 B
10. Kompanie 26283 28560 C
11. Kompanie 08094 28560 D
12. Kompanie 17418 28560 E
13. Kompanie 28272 28272
14. Kompanie 06269 06269
Kolonne 24620 24620 bis 1941

Mit freundlicher Genehmigung von: Kannapin, Norbert: Die deutsche Feldpostübersicht (3 Bd.), vollständiges Verzeichnis der Feldpostnummern, Biblio-Verlag (1980), ISBN-10: 3764811838

Das Infanterie-Regiment 119 wurde am 6. Oktober 1936 im Wehrkreis V aufgestellt. Der Regimentsstab wurde in Stuttgart, im Wehrkreis V, aufgestellt. Das I. Bataillon vom Regiment wurde durch das I. Bataillon vom Infanterie-Regiment 13 ebenfalls in Stuttgart aufgestellt. Das II. Bataillon vom Regiment wurde durch Abgaben der Infanterie-Regimenter 13, 35 und 87 in Tübingen, ebenfalls Wehrkreis V, aufgestellt und vorläufig dort stationiert. Das III. Bataillon vom Regiment wurde durch das III. Bataillon vom Infanterie-Regiment 13 ebenfalls in Stuttgart aufgestellt. Durch die Umbenennung vom Ergänzungs-Bataillon 39 wurde gleichzeitig auch noch ein Ergänzungs-Bataillon vom Infanterie-Regiment 119 in Eßlingen, ebenfalls Wehrkreis V, aufgestellt. Das Regiment wurde mit der Aufstellung der 25. Infanterie-Division unterstellt. Mitte Oktober 1937 wurde das II. Bataillon vom Regiment zum III. Bataillon vom Infanterie-Regiment 13 umbenannt. Dafür wurde gleichzeitig durch Umbenennung des bisherigen III. Bataillons vom Infanterie-Regiment 13 ein neues II. Bataillon vom Regiment in Schwäbisch Gmünd, ebenfalls Wehrkreis V, aufgestellt. Am 26. Januar 1940 wurde der Regimentsstab an das Infanterie-Regiment 512 abgegeben, er wurde daraufhin aber sofort wieder ersetzt. Am 15. November 1940 wurde das Regiment motorisiert und danach als Infanterie-Regiment (motorisiert) 119 bezeichnet. Am 15. Oktober 1942 wurde das Regiment zum Grenadier-Regiment (mot.) 119 umbenannt.

Für die Ersatzgestellung des Regiment war das Infanterie-Ersatz-Bataillon 119 zuständig.

Regimentskommandeure:

Oberst Friedrich Zickwolff Aufstellung - 30. April 1939

Oberst Kurt Hoffmann 1. Mai 1939 - 31. Dezember 1939

Oberst Anton Grasser 6. Februar 1940 - 25. Januar 1942