Infanterie-Regiment Tübingen
Infanterie-Regiment 35
Infanterie-Regiment (mot.) 35

 

Feldpostnummern ab der Mobilmachung: Die Einheiten wurden als Teile vom Infanterie-Regiment 35 in der Feldpostübersicht eingetragen. Anfang 1940 wurden die einzelnen Kompanien gestrichen und diese ab Mitte 1940 direkt beim jeweiligen Stab eingetragen. 1941 wurde die Kolonne zur 9. kleine Kraftwagen-Kolonne der Infanterie-Divisions-Kolonne 25 umbenannt. Am 3. Februar 1944 wurden alle Einheiten zu Teilen vom Grenadier-Regiment 35 umbenannt.

Einheit Feldpostnummer Nummer ab Mitte 1940
Regimentsstab 00434 00434
Stab I. Bataillon 08675 08675 A
1. Kompanie 04934 08675 B
2. Kompanie 06143 08675 C
3. Kompanie 04807 08675 D
4. Kompanie 17837 08675 E
Stab II. Bataillon 07540 07540 A
5. Kompanie 19571 07540 B
6. Kompanie 27736 07540 C
7. Kompanie 06207 07540 D
8. Kompanie 12153 07540 E
Stab III. Bataillon 06290 06290 A
9. Kompanie 08140 06290 B
10. Kompanie 08935 06290 C
11. Kompanie 22556 06290 D
12. Kompanie 12531 06290 E
13. Kompanie 06300 06300
14. Kompanie 26312 26312
Kolonne 07117 07117

Mit freundlicher Genehmigung von: Kannapin, Norbert: Die deutsche Feldpostübersicht (3 Bd.), vollständiges Verzeichnis der Feldpostnummern, Biblio-Verlag (1980), ISBN-10: 3764811838

Das Infanterie-Regiment Tübingen wurde bei der der Erweiterung der Reichswehr am 1. Oktober 1934 im Wehrkreis V aufgestellt. Der Regimentsstab vom Regiment wurde in Tübingen, im Wehrkreis V, gebildet. Das I. Bataillon vom Regiment wurde durch Abgaben vom Infanterie-Regiment 14 ebenfalls in Tübingen aufgestellt. Das II. Bataillon vom Regiment wurde durch das II. Bataillon vom Infanterie-Regiment 14 ebenfalls in Tübingen aufgestellt. Das III. Bataillon vom Regiment wurde durch das III. Bataillon vom Infanterie-Regiment 13 in Ulm, ebenfalls Wehrkreis V, aufgestellt. Durch Abgaben vom Infanterie-Regiment 13 wurde ebenfalls zum 1. Oktober 1934 ein Ausbildungs-Bataillon vom Regiment ebenfalls in Ulm aufgestellt. Das Regiment wurde mit der Aufstellung dem Kommandant von Ulm unterstellt. Bei der Enttarnung der Verbände am 15. Oktober 1935 wurde das Regiment zum Infanterie-Regiment 35 umbenannt. Dabei wurde das Ausbildungs-Bataillon vom Regiment zum II. Bataillon vom Infanterie-Regiment 56 umbenannt. Das III. Bataillon vom Regiment wurde gleichzeitig zum I. Bataillon vom Infanterie-Regiment 56 umbenannt. Dafür wurde dann ebenfalls Mitte Oktober 1935 durch Abgaben der Landespolizei ein neues III. Bataillon vom Regiment ebenfalls in Tübingen aufgestellt und vorläufig auch dort stationiert. Das Regiment wurde jetzt der 5. Infanterie-Division unterstellt. Ab dem 1. April 1936 wurde das Regiment dann der neuen 25. Infanterie-Division unterstellt. Das III. Bataillon vom Regiment wurde 1936 dann nach Reutlingen, ebenfalls Wehrkreis V, verlegt. Am 6. Oktober 1936 wurde dann durch die Umbenennung vom Ergänzungs-Bataillon 28 ein Ergänzungs-Bataillon vom Infanterie-Regiment 35 ebenfalls in Tübingen aufgestellt. Am 15. Februar 1940 musste das Regiment das II. Bataillon als I. Bataillon vom Infanterie-Regiment 515 an die 294. Infanterie-Division abgegeben werden. Die Abgaben wurden daraufhin wieder ersetzt. Am 15. November 1940 wurde das Regiment motorisiert und danach als Infanterie-Regiment (motorisiert) 35 bezeichnet. Am 15. Oktober 1942 wurde das Regiment zum Grenadier-Regiment (mot.) 35 umbenannt.

Für die Ersatzgestellung des Regiments war das Infanterie-Ersatz-Bataillon 35 zuständig.

Regimentskommandeure:

Oberst Tschunke Aufstellung - 1. Februar 1935

Oberst Carl Hilpert 1. Februar 1935 - 12. Oktober 1937

Oberst Karl Allmendinger 12. Oktober 1937 - 10. November 1938

Oberst Otto Schmidt-Hartung 10. November 1938 - 5. Oktober 1940