Standort Esslingen

 

Becelaere-Kaserne
Funker-Kaserne

Esslingen am Neckar liegt etwa 15 Kilometer südöstlich von Stuttgart. Bis 1964 wurde die Stadt noch als Eßlingen am Neckar bezeichnet. 1933 hatte Eßlingen ca. 43.000 Einwohner, deren Zahl bis 1939 auf fast 49.000 anstieg. Die Stadt hat den Zweiten Weltkrieg ohne größere Schäden überstanden. Am 22. April 1945 wurde die Stadt von den Amerikanern besetzt.

In Eßlingen waren bereits im 18. Jahrhundert Soldaten stationiert. Trotzdem wurde erst 1914 mit dem Bau einer Kaserne in der Nähe des Schlosses Hohenkreuz begonnen. Diese Kaserne wurde für das II. Bataillon vom Infanterie-Regiment Nr. 125 errichtet und sollte später den Namen Becelaere-Kaserne erhalten. Mit der Errichtung der Reichswehr verlor die Stadt ihre Garnison. Erst mit dem Aufbau der Wehrmacht zogen wieder Soldaten in die Stadt Mit dem Aufbau der Wehrmacht wurde 1935, im direkten südlichen Anschluss an die bestehende, eine weitere Kaserne erbaut, die den Namen Funker-Kaserne erhielt.

Nach dem Krieg blieb Eßlingen Garnison. In der Funker-Kaserne für die Amerikaner und ab 1956 dann in der Becelaere-Kaserne für die Bundeswehr. Nach der Wende wurden die Kasernen aufgegeben und zum Palmscher Park, einem Wohngebiet, umgebaut.

 

Fronttruppenteile:

Infanterie-Regiment 119 (Ergänzungs-Bataillon)

Infanterie-Regiment 109 (18. Erg. MG-Kompanie)

Nachrichten-Abteilung 45

leichte Heimat-Flak-Batterie 26/VII

 

Ersatztruppenteile:

Infanterie-Ersatz-Bataillon 109

Landesschützen-Ersatz-Bataillon 5

 

Kommandobehörden / Dienststellen:

Sanitäts-Staffel

Wehrbezirks-Kommando

Wehrmeldeamt

Heeresfachschule (V.W.)

Heeres-Standort-Verwaltung

 

RAD-Truppen:

RAD-Meldeamt 120