von Uthmann, Bruno

 

* 17. April 1891, Berlin

† 8. Juni 1978, Hamburg-Bergedorf

 

Bruno von Uthmann trat nach seiner Kadettenausbildung am 14. März 1911 mit dem Charakter als Fähnrich in die Königlich Preußische Armee ein. Er kam dabei zum Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1. Bei diesem wurde er dann am 22. Mai 1912 zum Leutnant befördert. Sein Patent wurde dabei auf den 1. Juni 1910 datiert. Als solcher wurde er dann als Kompanieoffizier im Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1 eingesetzt. Auch kurz vor dem 1. Weltkrieg im Sommer 1914 gehörte er noch zu diesem Regiment. Am 18. Dezember 1915 wurde er zum Oberleutnant befördert. Im 1. Weltkrieg wurde er nicht nur verwundet, was sich in der Verleihung des Verwundetenabzeichens in Schwarz widerspiegelte. Im Ersten Weltkrieg wurden ihm neben beiden Eisernen Kreuzen auch noch einige andere Auszeichnungen verliehen. Er wurde dann als Oberleutnant in das Reichsheer übernommen. Vermutlich wurde er dabei als Adjutant von General Hans von Seeckt eingesetzt. Beim 200.000 Mann-Übergangsheer im Frühjahr 1920 gehörte er zum Reichswehrministerium (RWM) in Berlin. Auch bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres der Reichswehr wurde er weiter dort eingesetzt. Am 1. Oktober 1921 wurde er dann in als Eskadronoffizier in das 9. (Preuß.) Reiter-Regiment versetzt. Vermutlich absolvierte er jetzt seine Führergehilfenausbildung. Zum 1. Januar 1922 wurde er zum Hauptmann befördert. Als solcher wurde er dann spätestens ab dem Frühjahr 1924 beim Generalstab der 3. Division der Reichswehr in Berlin eingesetzt. Bei diesem wurde er noch längere Zeit verzeichnet. 1925/26 wurde er dann als Chef der 12. (MG.) Kompanie vom 9. (Preuß.) Infanterie-Regiment in Spandau ernannt. Diese Position übte er dann die nächsten Jahre aus. 1928/29 wurde er dann in den Stab vom Infanterieführer III nach Potsdam versetzt. 1929/30 wurde er dann wieder in den Stab der 3. Division der Reichswehr nach Berlin versetzt. Dort wurde er dann Anfang 1931 zum Major befördert. Sein Rangdienstalter wurde dabei auf den 1. Februar 1930 festgelegt. Als solcher wurde er die nächsten Jahre weiter beim Stab der 3. Division der Reichswehr in Berlin eingesetzt. Noch vor der Erweiterung der Reichswehr zur Wehrmacht wurde er am 1. Februar 1934 zum Oberstleutnant befördert. Bereits am 1. November 1935 wurde er dann zum Oberst befördert. Als solcher wurde er dann beim Generalstab des Heeres im Oberkommando des Heeres (OKH) in Berlin eingesetzt. 1937 wurde er dann zum Militärattaché an der Deutschen Botschaft in Stockholm in Schweden ernannt. Er war dabei für die Gesandschaften in Oslo, Kopenhagen und Stockholm zuständig. Diese Position behielt er dann mehrere Jahre. Auch bei Beginn des 2. Weltkrieges im Sommer 1939 wurde er weiter als Militärattaché in Stockholm eingesetzt. Dort wurde er zum 1. Oktober 1939 auch zum Generalmajor befördert. Zum 1. September 1941 wurde er auch noch zum Generalleutnant befördert. Er blieb bis zur Kapitulation der Deutschen Wehrmacht im Frühjahr 1945 in Stockholm eingesetzt.