bInfanterie-Ersatz-Bataillon 202
Infanterie-Ausbildungs-Bataillon 202
Grenadier-Ersatz-Bataillon 202
Grenadier-Ausbildungs-Bataillon 202
Füssilier-Ersatz-Bataillon 202
Füssilier-Ausbildungs-Bataillon 20
2
Reserve-Füssilier-Bataillon 202
Reserve-Grenadier-Bataillon 202

 

Feldpostnummern vom Ersatz-Bataillon später Reserve-Bataillon ab 1942:

Einheit Feldpostnummer
Stab 10644 A
1. Kompanie 10644 B
2. Kompanie 10644 C
3. Kompanie 10644 D
4. Kompanie 10644 E

Das Bataillon wurde am 7. September 1939 in Güstrow, im Wehrkreis II, aufgestellt. Das Infanterie-Ersatz-Bataillon 202 unterstand der Division 152 und stellte den Ersatz für die 75. Infanterie-Division. Ab dem 20. Juni 1940 unterstand das Bataillon der Division 192. 1942 wurden die 4 Ausbildungskompanien nach Dänemark verlegt. Am 1. Oktober 1942 wurde das Bataillon auch namentlich in ein Infanterie-Ersatz-Bataillon 202 und ein Infanterie-Ausbildungs-Bataillon 202 geteilt. Das Ausbildungs-Bataillon wurde der Division 160 unterstellt. Das Ersatz-Bataillon unterstand ab dem 1. Oktober 1942 der Division 402. Beide Bataillone wurden am 15. Oktober 1942 in Grenadier-Ersatz-Bataillon 202 bzw. Grenadier-Ausbildungs-Bataillon 202 umbenannt. Das Ausbildungs-Bataillon wurde am 21. August 1943 zum Füsilier-Ausbildungs-Bataillon 202 umbenannt. Das Ersatz-Bataillon wurde am 1. September 1943 erneut umbenannt, diesmal zum Füsilier-Ersatz-Bataillon 202. Das Ausbildungs-Bataillon wurde am 26. Oktober 1943 zum Reserve-Füsilier-Bataillon 202 umbenannt und der 160. Reserve-Division unterstellt. Das Ersatz-Bataillon wurde Ende 1943 nach Schwerin, ebenfalls Wehrkreis II, verlegt. In der Feldpostübersicht wird das Reserve-Bataillon aber Anfang März 1944 noch als Reserve-Grenadier-Bataillon 202 bezeichnet. Erst Ende März 1944 wird die Bezeichnung hier dann auch in Reserve-Füsilier-Bataillon 202 geändert. Am 27. März 1944 wurden die im Abschnitt des Bataillons (Henne-Aa) vorgeschlagene Minenvorhaben des Reserve-Pionier-Bataillon 30 genehmigt. Anfang September 1944 gab das Reserve-Bataillon Teile zur Aufstellung von Alarmeinheiten ab. Diese Teile wurden am 7. September 1944 nach Vejen verlegt. Am 25. Oktober 1944 wurde befohlen, dass 250 Soldaten des Reserve-Bataillon weiter zum Schanzeinsatz kommandiert bleiben. Zum Jahreswechsel 1944/45 wurde das Ersatz-Bataillon aufgelöst. Das Reserve-Bataillon wurde im April 1945 zum III. Bataillon vom Grenadier-Regiment 659 der 160. Infanterie-Division umgebildet und damit aufgelöst.

Kommandeure: