Pionier-Bataillone der Reichswehr
Die Pionier-Bataillone waren Einheiten welche die Aufgabe der Versorgung der fechtenden Truppe hatten. Die Bataillone gliederten sich anfangs in jeweils zwei Kompanien, einen Scheinwerferzug und eine Brückenkolonne. Die Bataillone waren den jeweiligen Divisionen der Reichswehr unterstellt. Die taktischen Führung der Bataillone wurde anfangs durch den jeweiligen Infanterieführer wahrgenommen. 1928 erhielten die Schweinwerferzüge voll motorisierte 110-cm Scheinwerfer. 1930 wurden die Bataillone auch taktisch direkt den jeweiligen Divisionen unterstellt. Die Brückenkolonnen wurden 1931 voll motorisiert. Die Kompanien wurden jetzt teilmotorisiert. 1931/32 wurden die Brückenkolonnen und Scheinwerferzüge zu Geräteeinheiten. Im gleichen Zeitraum wurden die Scheinwerfer an die Artillerie abgegeben. Aus dem Personal der Scheinwerferzüge wurde eine voll motorisierte 3. Kompanie aufgestellt. Man muss an dieser Stelle in zwei verschiedene Epochen unterscheiden. Zum einen die Zeit des 100.000 Mann-Heeres bis zum Jahr 1934. Die zweite Epoche beginn mit dem Ausbau der Reichswehr im Jahr 1934 und endete am 15. Oktober 1935.
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Pionier-Bataillone im 100.000 Mann-Heer:
Pionier-Bataillone bei der Erweiterung der Reichswehr zur Wehrmacht: