Infanterie-Regiment 81

 

Feldpostnummern ab der Mobilmachung: Die Einheiten wurden als Teile vom Infanterie-Regiment 81 in der Feldpostübersicht eingetragen. Anfang 1940 wurden die einzelnen Kompanien gestrichen und diese ab Mitte 1940 direkt beim jeweiligen Stab eingetragen. 1941 wurde die Kolonne zur 8. leichte Fahrkolonne der Infanterie-Divisions-Kolonne 15 umbenannt. Am 12. Januar 1944 wurde das III. Bataillon gestrichen. Am gleichen Tag wurden die anderen Einheiten zu Teilen vom Grenadier-Regiment 81 umbenannt.

Einheit Feldpostnummer Nummer ab Mitte 1940
Regimentsstab 27179 27179
Stab I. Bataillon 11347 11347 A
1. Kompanie 28783 11347 B
2. Kompanie 19397 11347 C
3. Kompanie 20460 11347 D
4. Kompanie 08242 11347 E
Stab II. Bataillon 23302 23302 A
5. Kompanie 15637 23302 B
6. Kompanie 14487 23302 C
7. Kompanie 18819 23302 D
8. Kompanie 15642 23302 E
Stab III. Bataillon 18631 18631 A
9. Kompanie 28204 18631 B
10. Kompanie 24812 18631 C
11. Kompanie 13291 18631 D
12. Kompanie 08245 18631 E
13. Kompanie 01271 01271
14. Kompanie 10735 10735
Kolonne 05939 05939 bis 1941

Mit freundlicher Genehmigung von: Kannapin, Norbert: Die deutsche Feldpostübersicht (3 Bd.), vollständiges Verzeichnis der Feldpostnummern, Biblio-Verlag (1980), ISBN-10: 3764811838

Das Infanterie-Regiment 81 wurde im Zuge der Rheinlandbesetzung am 1. April 1936 aufgestellt. Das I. Bataillon vom Regiment wurde durch Abgaben der Landespolizei in Mainz, im späteren Wehrkreis XII, aufgestellt. Das II. Bataillon vom Regiment wurde durch Abgaben der Landespolizei in Frankfurt am Main, im Wehrkreis IX, aufgestellt. Das Regiment wurde mit der Aufstellung der 34. Infanterie-Division unterstellt. Der Regimentsstab wurde dann Anfang Oktober 1936 zum Regimentsstab vom Infanterie-Regiment 88 umbenannt. Das I. Bataillon vom Regiment wurde gleichzeitig zum I. Bataillon vom Infanterie-Regiment 87 umbenannt. Das II. Bataillon wurde dagegen unter Beibehaltung seiner Bezeichnung vorläufig nach Butzbach, im Wehrkreis IX, verlegt. Das Bataillon unterstand jetzt der 15. Infanterie-Division. Am 12. Oktober 1937 wurde dann ein neuer Regimentsstab in Frankfurt am Main, ebenfalls Wehrkreis IX, aufgestellt. Ebenfalls Anfang Oktober 1936 wurde dann aus dem Stab des II. Bataillons mit der 10. und 4. Kompanie vom Infanterie-Regiment 41, sowie der 3. und 7. Kompanie vom Infanterie-Regiment 20 ein neues I. Bataillon vom Regiment ebenfalls in Frankfurt aufgestellt. Das Regiment unterstand jetzt weiter der 15. Infanterie-Division. Im November 1938 wurde dann durch Abgaben vom Infanterie-Regiment 36 ein Ergänzungs-Bataillon vom Infanterie-Regiment 81 in Bad Homburg vor der Höhe, ebenfalls Wehrkreis IX, gebildet. Das III. Bataillon vom Regiment wurde erst bei der Mobilmachung für den 2. Weltkrieg im Sommer 1939 gebildet. Bei Beginn des Krieges bezog das Regiment im Verband der 15. Infanterie-Division Stellungen an der Westfront. Am 20. Januar 1940 musste das II. Bataillon vom Regiment als I. Bataillon vom Infanterie-Regiment 530 abgegeben werden. Diese Abgabe wurde daraufhin wieder ersetzt. Im Frühjahr 1940 wurde das Regiment dann im Divisionsverband beim Westfeldzug eingesetzt. Am 20. November 1940 wurde das III. Bataillon als I. Bataillon vom Infanterie-Regiment 260 abgegeben werden. Auch dieses wurde sofort wieder ersetzt. Zwischen dem 1. April 1942 und dem 22. Juni 1942 musste das I. Bataillon vom Regiment zeitweise aufgelöst werden. Am 15. Oktober 1942 erfolgte die Umbenennung des Regiments zum Grenadier-Regiment 81.

Für die Ersatzgestellung des Regiments war das Infanterie-Ersatz-Bataillon 81 zuständig.

Regimentskommandeure:

Oberst Otto Schellert 15. Mai 1936 - 6. Oktober 1936

Oberst Otto Kohl 12. Oktober 1937 - 26. August 1939

Oberst Borislaw Pawel 26. August 1939 - 11. Januar 1942

Oberst Borislaw Pawel 23. Januar 1942 - 3. Februar 1942