Infanterie-Ersatz-Regiment 35
Grenadier-Ersatz-Regiment 35 
Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Regiment 35 

 

Feldpostnummern ab dem 17. Dezember 1943: Ob die Kompanie wirklich zum Regiment gehörte ist unklar.

Einheit Feldpostnummer
Reserve-IG-Kompanie 35 32566

Das Infanterie-Ersatz-Regiment 35 wurde am 26. August 1939 in Heilbronn, im Wehrkreis V, aufgestellt. Das Infanterie-Ersatz-Regiment 35 unterstand anfangs dem Kommandeur der Ersatztruppen V. Das Regiment war der Ersatztruppenteil der 35. Infanterie-Division. Dem Stab unterstanden 1939 die Infanterie-Ersatz-Bataillone 34, 109 und 111. Am 7. November 1939 wird das Regiment nach Neuhaus in das Protektorat Böhmen und Mähren verlegt. Das Infanterie-Ersatz-Regiment 35 unterstand ab dem 9. November 1939 der Division 155. Nach dem Wechsel der Garnison unterstanden dem Regiment immer noch die Infanterie-Ersatz-Bataillone 34, 109 und 111. Am 24. Januar 1940 verlegte das Regiment nach Budweis, verblieb damit aber im Protektorat Böhmen und Mähren. Am 21. August 1940 verlegte das Regiment zurück in den Wehrkreis V nach Heilbronn. Am 18. Dezember 1941 bildete der Stab den Stab vom Infanterie-Regiment 555 der 330. Infanterie-Division. Der Stab wurde danach wieder aufgestellt.1942 unterstanden dem Stab immer noch die Infanterie-Ersatz-Bataillone 34, 109 und 111. Ab dem 10. Mai 1942 wurde das Regiment der Division 405 unterstellt. Am 10. Oktober 1942 wurde das Regiment nach Straßburg in den Elsaß verlegt. Dort wurden Teile vom Regiment in der Esplanade-Kaserne untergebracht. Am 2. November 1942 wurde das Regiment zum Grenadier-Ersatz-Regiment 35 umbenannt. 1943 unterstanden dem Regiment die Füsilier- bzw. Grenadier-Ersatz-Bataillone 34, 109 und 390. Im Jahr 1944 wird das Regiment zum Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Regiment 35 umbenannt. Im September 1944 stellt das Regiment beim Walküre-Aufruf die Einheit A/V des Wehrkreises V auf und wird nach Karlsruhe im Wehrkreis V verlegt. Im Winter 1944/45 wurde das Regiment nach Ehingen, ebenfalls Wehrkreis V verlegt.

Kommandeure:

Oberst Hermann Harttmann 1. November 1939 - 18. Juli 1940

Oberst Hermann Harttmann 25. Oktober 1940 - Juli 1941