Infanterie-Ersatz-Bataillon 34
Infanterie-Ausbildungs-Bataillon 34
Grenadier-Ersatz-Bataillon 34
Grenadier-Ausbildungs-Bataillon 34
Füsilier-Ersatz-Bataillon 34
Füsilier-Ausbildungs-Bataillon 34
Füsilier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 34

 

Das Infanterie-Ersatz-Bataillon 34 wurde bei der Mobilmachung am 26. August 1939 in der Schlieffen-Kaserne in Heilbronn, im Wehrkreis V, aufgestellt. Das Bataillon unterstand der Division 155 und stellte den Ersatz für die 35. Infanterie-Division. Am 9. November 1939 wurde das Bataillon nach Wittingau, in das Protektorat Böhmen und Mähren, verlegt. Anfang Dezember 1939 machte das Bataillon Abgaben zur Aufstellung des III. Bataillons vom Infanterie-Regiment 305. Am 21. August 1940 wurde das Bataillon nach Heilbronn, in den Wehrkreis V, zurück verlegt. Im April 1941 gab das Bataillon seine 1. Kompanie zur Aufstellung des I. Bataillons vom Infanterie-Regiment 725 ab, diese wurde danach wieder ersetzt. Ab dem 10. Mai 1942 unterstand das Bataillon der Division 405. Anfang September 1942 machte das Bataillon Abgaben zur Aufstellung des I. Bataillons vom Infanterie- (Feldausbildungs-) Regiment 615. Am 25. September 1942 wurde das Bataillon in ein Infanterie-Ersatz-Bataillon 34 und ein Infanterie-Ausbildungs-Bataillon 34 geteilt. Beide Bataillone wurden am 10. Oktober 1942 als Sicherungstruppe nach Hagenau in den Elsaß verlegt. Beide Bataillone wurden am 2. November 1942 in Grenadier-Ersatz-Bataillon 34 bzw. Grenadier-Ausbildungs-Bataillon 34 umbenannt. Fast gleichzeitig machte das Ersatz-Bataillon Abgaben zur Aufstellung des II. Bataillons vom Grenadier-Regiment 753. Beide Bataillone wurden am 10. Januar 1943 erneut umbenannt, diesmal in Füsilier-Ersatz-Bataillon 34 bzw. Füsilier-Ausbildungs-Bataillon 34 umbenannt. Am 10. April 1943 wurden die beiden Bataillone zum Füsilier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 34 zusammengefasst. Das Bataillon bildete mit den Ausbildungs-Kompanien am 22. November 1943 das I. Bataillon vom Grenadier-Regiment 1021. Das Füsilier-Ersatz-Bataillon 34 wurde noch am gleichen 22. November 1943 in Hagenau neu gebildet. Im September 1944 wurde das Bataillon in der Walküre-Einheit Kampfgruppe A/V mobil gemacht.

Das Ersatz-Bataillon stellte unter anderem auch für folgende Einheiten den Ersatz:

Stäbe: V. Armeekorps; Division z.b.V. 405; Feldkommandantur 550; Feldkommandantur 551; Ortskommandantur 552; Ortskommandantur 553; Ortskommandantur 554; Ortskommandantur 555; Ortskommandantur 559; Oberfeldkommandantur 579; Feldkommandantur 599; Ortskommandantur 605;

Infanterie-Regimenter: 34; 305; 555; 577; 615;

Grenadier-Regimenter: 305; 577; 615;

Füsilier-Regimenter: 34;

Sturm-Bataillon AOK 7;

Gruppen Geheime Feldpolizei: 625;

Kommandeure: