Infanterie-Ersatz-Bataillon 64
Schützen-Ersatz-Bataillon 64
Panzergrenadier-Ersatz-Bataillon 64
Panzergrenadier-Ausbildungs-Bataillon 64

 

Das Infanterie-Ersatz-Bataillon 64 wurde bei der Mobilmachung am 26. August 1939 in Soest, im Wehrkreis VI, aufgestellt. Das Bataillon unterstand der Division 166 und stellte den Ersatz für die 16. Infanterie-Division. Am 9. November 1939 wurde das Bataillon nach Danzig, im Wehrkreis XX, verlegt. Anfang Dezember 1939 machte das Bataillon Abgaben zur Aufstellung des II. Bataillons vom Infanterie-Regiment 340. Das Bataillon bildete vom 10. Juni 1940 bis zum 7. Juli 1940 das I. Bataillon vom Feldrekruten-Infanterie-Regiment 242 unter dem Kommandeur der Ersatztruppen 300 bei Oberost. Am 20. August 1940 wurde das Bataillon nach Soest in den Wehrkreis VI zurück verlegt. Es wurde am 1. Dezember 1940 in Wuppertal zum Schützen-Ersatz-Bataillon 64 umgegliedert. Danach stellte es jetzt, durch Umbenennung der Division, den Ersatz für die 16. Panzer-Division. Ab dem 13. Mai 1942 unterstand das Bataillon dem Kommandeur der Schnellen Truppen, später Panzertruppen, VI. Am 5. Juli 1942 wurde es zum Panzergrenadier-Ersatz-Bataillon 64 umbenannt. Am 1. Oktober 1942 wurde das Bataillon in ein Panzer-Grenadier-Ersatz-Bataillon 64 und ein Panzer-Grenadier-Ausbildungs-Bataillon 64 geteilt. Das Ersatz-Bataillon wurde jetzt in Wuppertal-Barmen, ebenfalls Wehrkreis VI, stationiert, während das Ausbildungs-Bataillon in Bocholt, ebenfalls Wehrkreis VI, lag. Im April 1945 kam das Ersatz-Bataillon zum Panzer-Ausbildungs-Verband Westfalen.

Das Ersatz-Bataillon stellte unter anderem für folgende Einheiten den Ersatz:

Panzer-Divisionen: 16; 21; 25;

Schützen-Brigade 16;

Schützen-Regimenter: 64; 79; 146;

Panzer-Grenadier-Regimenter: 64; 79; 125; 146; 147; 192;

Panzergrenadier-Bataillone: 16; 2104 (gepanzert);

Kommandeure:

Major Hans-Peter Knaust 4. Februar 1943 - 1944