Lang, Georg

 

* 12. Juli 1887, Zell im Landkreis Beilngries

+ 19. Februar 1940, München

 

 

Georg Lang war der Sohn des Oberlehrers Gottfried Lang. Er trat am 19. Oktober 1907 als Fahnenjunker in das Königlich Bayerische 6. Infanterie-Regiment "Kaiser Wilhelm, König von Preußen" ein, in dem er am 11. Februar 1908 zum Fähnrich und am 26. Mai 1909 zum Leutnant befördert wurde. Ab August 1914 kämpfte er mit dem Regiment im Ersten Weltkrieg und wurde zunächst im Raum Rémilly an der Westfront eingesetzt. Am 19. Mai 1915 zum Oberleutnant und am 28. Mai 1918 zum Hauptmann befördert, kämpfte Georg Lang den gesamten Krieg über an der Westfront und wurde als Zugführer, Kompanieführer und stellvertretender Bataillonsführer eingesetzt. Am 22. Mai 1919 wurde er zur kriegsgeschichtlichen Abteilung des Großen Generalstabes kommandiert. Am 20. März 1920 folgte seine Übernahme in die Reichswehr und in die Versetzung in den Stab der Reichswehr-Brigade 24. Am 1. Oktober 1920 wurde er Chef der 3. Kompanie im Infanterie-Regiment 20 und am 1. Oktober 1923 in den Stab des I. Bataillons versetzt. Am 1. Oktober 1929 folgte seine Beförderung zum Major und am 1. März 1930 seine Versetzung in den Stab der Kommandantur von Ingolstadt. Am 1. Februar 1931 übernahm er das Kommando über das II. Bataillon des Infanterie-Regiments 21, wo er am 1. Oktober 1933 zum Oberstleutnant befördert wurde. Ab dem 1. April 1934 war er im Regimentsstab des Infanterie-Regiments 21 eingesetzt und am 1. September 1935 folgte seine Beförderung zum Oberst. Ab dem 15. Oktober 1935 kommandierte er das Infanterie-Regiment 62. Am 1. April 1939 zum Generalmajor befördert, wurde er am 1. Dezember 1939 erster Kommandeur der neu aufgestellten 88. Infanterie-Division. Am 2. Februar 1940 wurde er in die Führerreserve versetzt. Bereits am 19. Februar 1940 verstarb er in München.

 

Literatur und Quellen:

Ottomar Krug: Die Generale der Wehrmacht 1918 - 1945, Bundesarchiv / Militärarchiv Sig MSG 109/10849