Fleck, Emil

 

* 7. April 1877,

† 12. Januar 1936,

 

Am 18. August 1894 wurde Emil Fleck zum Sekondeleutnant befördert. Vor Beginn des 1. Weltkrieges gehörte er als Hauptmann zum 2. Oberrheinisches Infanterie-Regiment Nr. 99. Am 24. März 1915 wurde er zum Major befördert. Er wurde jetzt im Generalstab eingesetzt. Im Jahr 1918 wurde er als Chef der Eisenbahn-Abteilung beim Großen Generalstab eingesetzt. Im 1. Weltkrieg wurden ihm beide Eiserne Kreuze sowie viele weitere Auszeichnungen, darunter auch das Ritterkreuz des Königlich Preußischen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern, verliehen. Er wurde nach dem Krieg als Major in das Reichsheer übernommen. Er wurde jetzt im Reichswehrministerium eingesetzt. Dort wurde er im Dezember 1920 zum Oberstleutnant befördert. Das Rangdienstalter wurde dabei auf den 1. Oktober 1920 festgesetzt. Am 1. Oktober 1921 wurde er als Stabsoffizier für Einzelwaffen beim Stab der 1. Division der Reichswehr in Königsberg eingesetzt. Spätestens ab dem Frühjahr 1924 wurde er beim Regimentsstab vom 12. Infanterie-Regiment in Halberstadt eingesetzt. Dort erhielt er seine Einweisung als Regimentskommandeur. Dabei wurde er am 1. Februar 1925 zum Oberst befördert. Am 1. Mai 1926 wurde er als Nachfolger von Oberst Hans von Oidtman zum Kommandeur vom 3. (Preuß.) Infanterie-Regiment in Deutsch Eylau ernannt. Am 31. Oktober 1928 gab er sein Kommando an Oberst Hermann Franke ab. Dafür wurde er am 1. November 1928 als Nachfolger von Generalmajor Edwin von Stülpnagel zum Infanterieführer V in Stuttgart ernannt. Als solcher wurde er am 1. Februar 1929 zum Generalmajor befördert. Am 31. Januar 1930 gab er sein Kommando an Generalmajor Richard Waenker von Dankenschweil ab. Am gleichen Tag wurde er auch aus dem aktiven Dienst der Reichswehr verabschiedet. Dabei wurden ihm die Charakter als Generalleutnant verliehen.