Edelbüttel, Gottfried

 

* 1. Dezember 1868, 

† 28. März 1937,

 

Fritz Edelbüttel trat 1888 in die Kaiserliche Armee ein. Am 15. Januar 1889 wurde er zum Sekondeleutnant befördert. Bei Beginn des 1. Weltkrieges gehörte er als Major zum 8. Brandenburgisches Infanterie-Regiment "General-Feldmarschall Prinz Friedrich Karl von Preußen" Nr. 64. Am 25. Oktober 1914 wurde er dann zum Kommandeur seines Regiments ernannt. Am 18. August 1915 wurde er zum Oberstleutnant befördert. Als solcher war er dann auch weiter Kommandeur vom 8. Brandenburgisches Infanterie-Regiment "General-Feldmarschall Prinz Friedrich Karl von Preußen" Nr. 64. Am 12. Oktober 1917 wurde ihm als Regimentskommandeur bei der 6. Infanteriedivision der Orden Pour le mérite verliehen. Am 15. Juli 1918 wurde er zum Oberst befördert, er blieb bis zum Ende des Krieges weiter der Kommandeur des in Prenzlau beheimateten 8. Brandenburgisches Infanterie-Regiment "General-Feldmarschall Prinz Friedrich Karl von Preußen" Nr. 64. Im 1. Weltkrieg wurde er neben dem Pour le mérite und dem Ritterkreuz des Königlich Preußischen Hausordens von Hohenzollern auch mit beiden Eisernen Kreuzen und anderen Orden ausgezeichnet. Nach dem Krieg wurde er dann in das Reichsheer übernommen. Dabei wurde er dann zum Kommandeur vom Reichswehr-Schützen-Regiment 4 ernannt. Bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres wurde er dann zum Kommandeur vom 4. (Preuß.) Infanterie-Regiment in Kolberg ernannt. Am 1. April 1922 wurde er zum Generalmajor befördert. Am 31. März 1922 gab er dann sein Kommando ab. Dafür wurde er dann am 1. April 1922 zum Infanterieführer III in Potsdam ernannt. Am 1. Februar 1925 wurde er dann zum Generalleutnant befördert. Als solcher wurde er an diesem Tag in das Reichswehrministerium nach Berlin versetzt. Dort wurde er jetzt zum Inspekteur der Infanterie (In 2) ernannt. Am 31. Januar 1927 wurde er dann aus dem aktiven Dienst verabschiedet. An diesem Tag wurden ihm die Charakter als General der Infanterie verliehen. Noch vor Beginn des 2. Weltkrieges ist er dann gestorben.