Eberding, Knut

 

* 18. Dezember 1895, Reppline / Breslau

+ 28. Juni 1978, Erlangen

 

Knut Eberding trat am 2. September 1914 als Fahnenjunker in das Füsilier-Regiment 34 ein. Am 18. August 1915 zum Leutnant befördert, wurde er am 5. Dezember 1915 zum Jagdkommando Balck versetzt. Am 13. Oktober 1916 wurde er dann Führer des Jagdverbandes des Jäger-Bataillons 6 und am 28. November 1916 Führer des Divisions-Jagdverbandes. Am 25. April 1917 wurde er dann stellvertretender Kompanieführer im Reserve-Jäger-Bataillon 22. Am 22. Februar 1919 in das Jäger-Bataillon 6 versetzt, wurde er hier am 10. Mai 1919 stellvertretender Kompanieführer und am 10. Oktober 1919 Kompanieführer. Am 15. Januar 1920 wurde er dann Verpflegungs- und Sportoffizier in seinem Bataillon. Am 6. Februar 1920 übernahm er die Führung über die Radfahr-Kompanie. Am 24. Oktober 1920 wurde Eberding dann Gerichts-Offizier bei der Stabs-Kompanie des Jäger-Bataillons 6. Am 31. Dezember 1920 wurde er dann verabschiedet und trat in den Grenzschutz Oberschlesien ein. Am 1. August 1923 wurde er dann wieder in die Armee übernommen und Leutnant im Infanterie-Regiment 7. Am 1. April 1925 zum Oberleutnant befördert, besuchte er von April bis August 1926 einen Offiziers-Waffenschul-Lehrgang. Im Oktober 1929 wurde er zur Führergehilfen-Ausbildung beim Stab der 1. Division kommandiert. Am 1. Oktober 1931 wurde er dann Kompaniechef im Infanterie-Regiment 11 und am 1. Oktober 1932 zum Hauptmann befördert. Im November 1935 besuchte er einen Lehrgang für Stabsoffiziere und am 1. August 1938 wurde er dann zum Major befördert. Am 6. September 1938 wurde er mit der Führung des II. Bataillons des Regiments beauftragt, am 10. November 1938 übernahm er das Kommando über das Bataillon. Am 1. Dezember 1939 zum Oberstleutnant befördert, wurde er am 18. Oktober 1941 Kommandeur des Infanterie-Regiments 53. Am 18. Februar 1942 mit den Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet, wurde er am 21. Januar 1943 in die Führerreserve des OKH versetzt und auf den 3. Divisionsführer-Lehrgang kommandiert. Am 12. Mai 1943 wurde er zur Heeresgruppe Süd kommandiert, um dort als Divisionsführer eingesetzt zu werden. Am 25. März 1943 wurde er mit der Führung der 38. Infanterie-Division beauftragt, deren Kommandeur er am 1. September 1943 wurde. Am gleichen Tag wurde er zum Generalmajor befördert. Am 3. Oktober 1943 wurde er Kommandeur der 82. Infanterie-Division, trat aber sein Kommando nicht an, sondern wurde in die Führerreserve des OKH versetzt. Am 1. April 1944 übernahm er dann stellvertretend das Kommando über die 285. Infanterie-Division. Seit dem 5. Juli 1944 führte er dann stellvertretend die 227. Infanterie-Division. Am 5. Juli 1944 wurde er Kommandeur der 84. Infanterie-Division. Am 2. November 1944 geriet er in Gefangenschaft, aus der er am 17. August 1947 entlassen wurde.