Bürkner, Robert

 

* 6. Dezember 1870, Berlin-Charlottenburg

† 19. März 1925, Königsberg

 

Robert Bürkner trat am 1891 als Fahnenjunker in die Kaiserliche Armee ein. Er kam dabei zum 2. Brandenburgisches Grenadier-Regiment "Prinz Karl von Preußen" Nr. 12. In diesem wurde er am 1892 zum Sekondeleutnant befördert. 1901 wurde er zum Oberleutnant befördert. Als solcher wurde er dann zur Kriegsakademie kommandiert. Nach deren Besuch wurde er dann am 22. März 1906 zum Hauptmann befördert. Als solcher wurde er dann in den Generalstab vom XVIII. Armeekorps eingesetzt. Dann wurde er für etwa ein Jahr als Kompaniechef im 9. Badisches Infanterie-Regiment Nr. 170 eingesetzt. 1912 wurde er dann zum Major befördert. Als Generalstabsoffizier zog er dann bei Ausbruch des 1. Weltkrieges an die Front. Dort wurde er dann zuerst im Westen eingesetzt. Er wurde dann die nächsten Jahre auf verschiedenen Generalstabstellen eingesetzt. Am 27. Januar 1918 wurde er zum Oberstleutnant befördert. Am 16. Mai 1918 wurde ihm der Pour le mérite verliehen. Diesen erhielt er als Chef des Generalstabes vom XVIII. Reserve-Korps für seine Leistungen bei der Schlacht um Kemmel. Er wurde auch noch zum Eichenlaub des Pour le mérite eingereicht. Im Ersten Weltkrieg wurde er neben dem Ritterkreuz des Königlich Preußischen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern und beiden Eisernen Kreuzen mit vielen weiteren Orden ausgezeichnet. Ende 1918 wurde er zum Chef des Generalstabes vom AOK 8 im Baltikum ernannt. Nach dem 1. Weltkrieg wurde er dann in das Reichsheer übernommen. Dabei wurde er anfangs als Chef bei verschiedenen Armeekorps eingesetzt. Im Mai 1920 war er dann Chef des Stabes vom Wehrkreiskommando I ernannt. Dadurch wurde er bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres der Reichswehr zum Chef des Stabes der 1. Division der Reichswehr ernannt. Ende 1920 wurde er dann mit dem Rangdienstalter vom 1. Oktober 1920 zum Oberst befördert. Anfang August 1921 wurde er dann auf dieser Position abgelöst. Er wurde dafür zum Kommandeur vom 2. (Preuß.) Infanterie-Regiment in Allenstein ernannt. Diese Position behielt er dann die nächsten Jahre. Am 31. Januar 1924 gab er sein Kommando ab. Er wurde dafür am 1. Februar 1924 zum Infanterieführer I in Königsberg ernannt. Als solcher wurde er am 1. Januar 1925 zum Generalmajor befördert. Im März diesen Jahres ist er dann gestorben.