Voigt, Erwin

 

* 27. März 1864, Schwichtenberg bei Neubrandenburg

+ 9. November 1945, Bad Harzburg

 

 

Erwin Voigt war der Sohn des Pastors August Voigt und dessen Frau Marie. Er trat am 1. April 1883 als Fahnenjunker in das Infanterie-Regiment Graf Schwerin (3. Pommersches) Nr. 14 ein. Am 20. November 1883 wurde er zum Fähnrich und am 13. September 1884 zum Leutnant befördert. Anschließend wurde er in das 3. Niederschlesische Infanterie-Regiment Nr. 50 versetzt und dort am 18. August 1902 zum Oberleutnant sowie am 27. Januar 1899 zum Hauptmann befördert. Am 13. September 1899 wurde er Kompaniechef im 7. Westpreußischen Infanterie-Regiment Nr. 155. Ab dem 22. März 1903 diente er als Lehrer an der Kriegsschule Engers und ab dem 18. November 1907 als Kompaniechef im Metzer Infanterie-Regiments Nr. 98, wo er am 25. Juli 1910 zum Major befördert wurde. Am 18. Oktober 1910 folgte seine Versetzung in die Eisenbahn-Abteilung des Großen Generalstabes. Am 22. April 1912 wurde er dann Linienkommandant in Hannover und im Herbst 1914 Kommandeur des 2. Unter-Elsässischen Infanterie-Regiments Nr. 137. Hier wurde er am 15. Februar 1915 zum Oberstleutnant befördert, am 22. März 1918 folgte die Beförderung zum Oberst. Im Oktober 1918 wurde er Kommandeur der 80. Infanterie-Brigade Am 18. Dezember 1918 wurde er in das 2. Unter-Elsässischen Infanterie-Regiments Nr. 137 zurück versetzt. Am 1. Oktober 1919 wurde er in die Reichswehr übernommen und Kommandeur des Reichswehr-Schützen-Regiments 8. Ab dem 1. Oktober 1920 wurde er Kommandeur des Infanterie-Regiments 2 und am 3. August 1921 Infanterie-Führer VI. Am 1. Oktober 1921 zum Generalmajor befördert, wurde er am 30. September 1923 mit dem Charakter als Generalleutnant verabschiedet.

 

Literatur und Quellen:

Krug, Ottomar Deutsche Generale 1918-1945, Bundesarchiv Freiburg, Signatur MSG 109/10854 - Vae – Zwe