Lüttwitz, Heinrich Freiherr von

 

* 6. Dezember 1896, Krumpach

† 9. Oktober 1969, Neuburg an der Donau

Heinrich Freiherr von Lützow trat am 6. August 1914 als Fahnenjunker in die Armee ein und wurde am 1. Dezember 1914 Leutnant beim Ulanen-Regiment 1. 1920 wurde er als Oberleutnant in das Reichsheer übernommen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er in die Reichswehr übernommen. Er kam jetzt zum 8. (Preuß.) Reiter-Regiment nach Brieg, im Wehrkreis VIII. Am 1. April 1925 wurde er zum Oberleutnant ernannt. Am 1. Februar 1931 wurde er als Rittmeister zum Chef einer Eskadron ernannt. Am 1. Oktober 1935 wurde er als Major beim Stab vom 8. Reiter-Regiment eingesetzt. Am 1. Januar 1936 wurde er zum Major befördert. Am 1. Oktober 1936 wurde er zum Kommandeur der I. Abteilung vom Kavallerie-Regiment 4 ernannt. Im April 1938 übernahm die Aufklärungs-Abteilung 1. Am 1. Februar 1939 wurde er zum Oberstleutnant befördert. Bei der Mobilmachung übernahm er die Aufklärungs-Abteilung 1 (motorisiert) als Kommandeur und wurde bereits am 2. September 1939 schwer verwundet. Am 2. Juli 1941 wurde er nach seiner Genesung zum Kommandeur des Schützen-Regiment 59 ernannt. Am 1. Oktober 1941 folgte die Beförderung zum Oberst und am 27. Mai 1942 die Verleihung des Ritterkreuzes für die Leistungen des Schützen-Regiment 59. Am 1. Juni 1942 folgte das Kommando über die 20. Schützen-Brigade. Am 31. August 1942 wurde ihm das goldene Verwundetenabzeichen verliehen. Am 1. Oktober 1942 wurde er zum Kommandeur der 20. Panzer-Division ernannt und am 1. Juni 1943 zum Generalleutnant befördert. Vom 1. Mai 1943 bis zum 1. Februar 1944 war er als Sonderstab beim Chef des Generalstabes im Einsatz. Am 1. Februar 1944 übernahm er dann die 2. Panzer-Division als Kommandeur, für deren Führung er am 3. September 1944 das Eichenlaub erhielt. Am 5. September 1944 wurde er zum Kommandeur des XXXXVII. Panzerkorps ernannt. Am 1. November 1944 wurde er nach seinem Bruder Smilo zum General der Panzertruppen ernannt.

 

Ritterkreuz (27. Mai 1942) Eichenlaub (3. September 1944)

Literatur und Quellen:
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 4 Bände, Bad Friedrichshall, 1996 / 1997
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 9 Bände, 4. überarbeitete Auflage, Bad Friedrichshall 2010 / 2011