Luftwaffen-Jäger-Regiment 52 (L)
Jäger-Regiment 52 (L)
Feldpostnummern ab dem 3. März 1944: Die Einheiten wurden alle als Teile vom Jäger-Regiment 52 (L) in der Feldpostübersicht eingetragen. Am 11. Dezember 1944 wurden alle Einträge gestrichen.
| Einheit | Feldpostnummer |
| Regimentsstab | 45140 |
| Stabskompanie | 45140 A |
| Stab I. Bataillon | 40152 A |
| 1. Kompanie | 40152 B |
| 2. Kompanie | 40152 C |
| 3. Kompanie | 40152 D |
| 4. Kompanie | 40152 E |
| Stab II. Bataillon | 37530 A |
| 5. Kompanie | 37530 B |
| 6. Kompanie | 37530 C |
| 7. Kompanie | 37530 D |
| 8. Kompanie | 37530 E |
| 13. (I.G.) Kompanie | 42440 |
| 14. (Pak) Kompanie | 43755 |
Das Luftwaffen-Jäger-Regiment 52 wurde gem. Befehl der Org. Abt. vom 17. Januar 1944 aus Teilen der vernichteten 3. Luftwaffen-Feld-Division für die 6. Luftwaffen-Feld-Division aufgestellt. Dabei bildeten die Jäger-Bataillone III/3 und IV/3 das I. und II. Bataillon. Der Regimentsstab wurde durch den Stab und die Stabskompanie des vernichteten Grenadier-Regiments 471 gebildet. (Zur Umbenennung in Jäger-Regiment 52 (L) siehe hier). Zum Zeitpunkt der Aufstellung lag das Regiment zwischen Saranowskoje-See und dem Ort Bondarewo. Am 2. Februar 1944 begann die 2. Schlacht um Witebsk. Dabei lag das Regiment in Stellungen etwa 15 km nordwestlich von Witebsk. Nach dem Abflauen der Kämpfe um Witebsk tauschte die 6. Luftwaffen-Feld-Division den Stellungsabschnitt mit der Luftwaffen-Felddivision 4 und lag nun rund 12 km nordostwärts von Witebsk. Am 22. Juni 1944 begann die russische Offensive zur Zerschlagung der Heeresgruppe Mitte. Bereits am ersten Tag wurde das Regiment vollkommen zerschlagen. Letzte Reste konnten sich nach Witebsk durchschlagen. Am 3. August 1944 wurde das Regiment offiziell aufgelöst. Reste des Regiments kamen zur Korps-Abteilung H.
Für die Ersatzgestellung des Regiments war das Grenadier-Ersatz-Bataillon 309 zuständig.
Regimentskommandeure:
Literatur und Quellen:
Georg Tessin: Verbände und Truppen der Deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945. Band 5: Die Landstreitkräfte 31 - 70. 2. Auflage. Biblio-Verlag, Bissendorf 1979
Werner Haupt: Die deutschen Luftwaffenfelddivisionen 1941 - 1945, Dörfler Verlag