Infanterie-Ersatz-Bataillon 328
Infanterie-Ausbildungs-Bataillon 328
Grenadier-Ersatz-Bataillon 328
Grenadier-Ausbildungs-Bataillon 328
Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 328
Reserve-Grenadier-Bataillon 328

 

Feldpostnummern vom Reserve-Bataillon ab Oktober 1944:

Einheit Feldpostnummer
Stab 21624 A
1. Kompanie 21624 B
2. Kompanie 21624 C
3. Kompanie 21624 D
4. Kompanie 21624 E
5. Kompanie 21624 F
6. Kompanie 21624 G
7. Kompanie 21624 H

Das Infanterie-Ersatz-Bataillon 328 wurde am 6. September 1939 in Erkrath bei Düsseldorf, im Wehrkreis VI, aufgestellt. Direkt bei der Aufstellung bildete das Bataillon die Landesschützen-Bataillone VIII/VI und IX/VI. Das Bataillon selbst unterstand der Division 156 und stellte den Ersatz für die 227. Infanterie-Division. Am 5. Oktober 1939 wurde das Bataillon nach Münster, ebenfalls Wehrkreis VI, verlegt. Am 9. November 1939 wurde das Bataillon nach Thorn, im Wehrkreis XX, verlegt. Ende November 1939 leistete das Bataillon Abgaben zur Aufstellung des II. Bataillons vom Infanterie-Regiment 331. Anfang Dezember 1939 leistete das Bataillon Abgaben zur Aufstellung vom I. Bataillon des Infanterie-Regiment 345. Mitte Mai 1940 machte das Bataillon Abgaben zur Aufstellung des II. Bataillons vom Infanterie-Regiment 543. Am 23. August 1940 wurde das Bataillon nach Bonn, in den Wehrkreis VI, zurück verlegt. Am 27. September 1940 wurde das Bataillon nach Düren, ebenfalls Wehrkreis VI, verlegt. Bereits am 28. November 1940 wurde das Bataillon erneut verlegt, diesmal nach Aachen, ebenfalls Wehrkreis VI. Im Mai 1941 gab das Bataillon seine 1. Kompanie zur Aufstellung des III. Bataillons vom Infanterie-Regiment 736 ab, sie wurde danach wieder ersetzt. Am 1. Oktober 1942 wurde das Bataillon in Aachen in ein Infanterie-Ersatz-Bataillon 328 und ein Infanterie-Ausbildungs-Bataillon 328 geteilt. Beide Bataillone unterstanden nach der Teilung der Division 526. Beide Bataillone wurden am 7. November 1942 in Grenadier-Ersatz-Bataillon 328 bzw. Grenadier-Ausbildungs-Bataillon 328 umbenannt. Im März 1943 wurden beide Bataillone zum Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 328 vereinigt. Im September 1944 wurde das Bataillon im Walküreaufruf mobilisiert. Dies geschah in der Feldpostübersicht mit der Nummer 21624 als Reserve-Grenadier-Bataillon 328 der 526. Reserve-Division. Im Endeffekt wurde das Bataillon auf bestehende Verbände verteilt. Es wurde aber im Oktober 1944 als Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 328 bereits wieder aufgestellt. Es unterstand nach seiner Aufstellung der Division 476. Das neue Bataillon wurde mit der Westgoten-Bewegung in Borken, ebenfalls Wehrkreis VI, im März 1945 im Ersatz-Regiment 211 mobil gemacht.

Das Ersatz-Bataillon stellte unter anderem auch für folgende Einheiten den Ersatz:

Stäbe: 84. Infanterie-Division; 227. Infanterie-Division; 716. Infanterie-Division; Grenadier-Brigade 1133;

Infanterie-Regimenter: 328; 661; 671 (Stab und I.); 736;

Grenadier-Regimenter: 328; 671 (Stab und I.); 736; 1022; 1051; 1052;

Kriegsgefangenen-Mannschafts-Stammlager: Stalag 358;

Kommandeure: