Infanterie-Ersatz-Bataillon 208
Reserve-Infanterie-Bataillon 208
Grenadier-Ersatz-Bataillon 208
Reserve-Grenadier-Bataillon 208

 

Feldpostnummern vom Ersatz-Bataillon ab 1941 und später vom Reserve-Bataillon:

Einheit Feldpostnummer
Stab 06901 A
1. Kompanie 06901 B
2. Kompanie 06901 C
3. Kompanie 06901 D
4. Kompanie 06901 E
Genesenden-Kompanie 06901 F

Feldpostnummern vom Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon ab dem 10. Oktober 1944: gestrichen 9. März 1945

Einheit Feldpostnummer
Stab 38618 A
1. Kompanie 38618 B
2. Kompanie 38618 C
3. Kompanie 38618 D

Das Infanterie-Ersatz-Bataillon 208 wurde bei der Mobilmachung am 26. August 1939 in Koblenz, im Wehrkreis XII, aufgestellt. Direkt bei der Aufstellung bildete das Bataillon das Landesschützen-Bataillon XV/XII. Das Bataillon selbst unterstand der Division 182 und stellte den Ersatz für die 79. Infanterie-Division. Am 11. November 1939 wurde das Bataillon nach Litzmannstadt (Lodz), in den Wehrkreis XXI, verlegt. Am 13. August 1940 wurde das Bataillon nach Koblenz, in den Wehrkreis XII, zurück verlegt. Im Mai 1941 machte das Bataillon Abgaben zur Aufstellung des I. Bataillons vom Infanterie-Regiment 745. Am 6. Juli 1941 wurde das Bataillon als Besatzungstruppe nach Nancy in Ostfrankreich verlegt. Am 20. Oktober 1942 wurde das Bataillon in Nancy in ein Infanterie-Ersatz-Bataillon 208 und ein Reserve-Infanterie-Bataillon 208 geteilt. Ab diesem Tag unterstand das Ersatz-Bataillon der Division 462. Das Reserve-Bataillon unterstand nach der Aufstellung der 182. Reserve-Division. Die beiden Bataillone wurden am 7. November 1942 zum Grenadier-Ersatz-Bataillon 208 bzw. Reserve-Grenadier-Bataillon 208 umbenannt. Das Ersatz-Bataillon wurde am 3. Dezember 1942 nach Metz verlegt. Das Reserve-Grenadier-Bataillon 208 wurde am 14. September 1943 nach Versailles bei Paris verlegt. Das Reserve-Bataillon wurde am 23. Januar 1944 erneut verlegt, diesmal nach St. Martin am Pas der Calais. Im August 1944 wurde das Reserve-Bataillon in Nordfrankreich vernichtet. Das Ersatz-Bataillon wurde im September 1944 mit Teilen in die Kampfgruppe Krause eingegliedert. Das Bataillon erhielt eine eigene Feldpost-Nummer, die erst im März 1945 gelöscht wurde, obwohl das Bataillon bereits November 1944 in Metz vernichtet wurde. Das Reserve-Grenadier-Bataillon 208 wurde ab dem 23. November 1944 bei Topoltschau in der Slowakei wieder aufgestellt. Das neue Bataillon wurde am 1. April 1945 zum II. Bataillon vom Grenadier-Regiment 663 der 182. Infanterie-Division umbenannt und aufgelöst.

Das Ersatz-Bataillon stellte unter anderem auch für folgende Einheiten den Ersatz:

Stäbe: 5. Panzerarmee; XXXXVIII. Armeekorps; 79. Infanterie-Division; 79. Volks-Grenadier-Division; LXXXIX. Armeekorps; Ortskommandantur 707; Ortskommandantur 918; Ortskommandantur 919; Ortskommandantur 920; Ortskommandantur 921; Ortskommandantur 922; Ortskommandantur 923; Ortskommandantur 924; Ortskommandantur 925; Ortskommandantur 926; Ortskommandantur 927; Ortskommandantur 928; Ortskommandantur 929;

Infanterie-Regimenter: 208; 321;

Grenadier-Regimenter: 208; 212; 226;

Kommandeure: