Infanterie-Ersatz-Bataillon 18
Infanterie-Ausbildungs-Bataillon 18
Grenadier-Ersatz-Bataillon 18
Grenadier-Ausbildungs-Bataillon 18
Reserve-Grenadier-Bataillon 18

Feldpostnummern Reserve-Grenadier-Bataillon 18 ab 9. März 1944:

Einheit Feldpostnummer
Stab 01128 A
1. Kompanie 01128 B
2. Kompanie 01128 C
3. Kompanie 01128 D
4. Kompanie 01128 E

Feldpostnummern Reserve-Grenadier-Bataillon 18 ab 13. Oktober 1944, gestrichen am 2. November 1944:

Einheit Feldpostnummer
Stab 30618 A
1. Kompanie 30618 B
2. Kompanie 30618 C

Das Infanterie-Ersatz-Bataillon 18 wurde bei der Mobilmachung am 26. August 1939 in Bielefeld, im Wehrkreis VI, aufgestellt. Das Bataillon unterstand der Division 166 und stellte den Ersatz für die 6. Infanterie-Division. Mitte Oktober 1939 machte das Bataillon Abgaben zur Aufstellung des III. Bataillons vom Infanterie-Regiment 253. Am 3. November 1939 wurde das Bataillon nach Danzig, im Wehrkreis XX, verlegt. Anfang Dezember 1939 machte das Bataillon Abgaben zur Aufstellung des I. Bataillons vom Infanterie-Regiment 340. Am 20. August 1940 wurde das Bataillon wieder nach Bielefeld, in den Wehrkreis VI, zurück verlegt. Am 1. Oktober 1942 wurde das Bataillon in Bielefeld in ein Infanterie-Ersatz-Bataillon 18 und ein Infanterie-Ausbildungs-Bataillon 18 geteilt, beide Bataillone blieben der Division 166 unterstellt. Beide Bataillone wurden am 7. November 1942 in Grenadier-Ersatz-Bataillon 18 bzw. Grenadier-Ausbildungs-Bataillon 18 umbenannt. Am 27. Januar 1943 wurde das Ausbildungs-Bataillon nach Növelte, in Dänemark, verlegt. Ab dem 1. Februar 1943 unterstand das Ersatz-Bataillon der Division 176. Das Ersatz-Bataillon wurde 1943 nach Paderborn, ebenfalls Wehrkreis VI, verlegt. Ab dem Frühjahr 1943 wurde das Ausbildungs-Bataillon als Reserve-Grenadier-Bataillon 18 bezeichnet mit der Feldpostnummer 01128 versehen und der 166. Reserve-Division unterstellt. Im September 1944 wurde das Ersatz-Bataillon in der Feldpostübersicht ebenfalls als Reserve-Grenadier-Bataillon 18 mit der Feldpostnummer 30618 bezeichnet. Es sollte dann in der 526. Reserve-Division aufgehen. Das neue Reserve-Bataillon ging aber dann bereits im Oktober 1944 in der 89. Infanterie-Division auf. Es wurde dann als Infanterie-Ersatz-Bataillon 18 bereits im Oktober 1944 wieder aufgestellt. Das neue Bataillon unterstand danach der Division 466. Das ursprüngliche Reserve-Bataillon lag im Dezember 1944 in Hvidberg-K bei Thisted, ebenfalls Dänemark, und bildete im Februar 1945 das I. Bataillon vom Grenadier-Regiment 660. Das Ersatz-Bataillon ist vermutlich im März 1945 im Grenadier-Regiment 416 aufgegangen.

Das Ersatz-Bataillon stellte unter anderem auch für folgende Einheiten den Ersatz:

Stäbe: VI. Armeekorps; 6. Infanterie-Division; LXXXVIII. Armeekorps; 240. Infanterie-Division z.b.V.; 326. Infanterie-Division; 371. Infanterie-Division; 552. Grenadier-Division; Korück 580; 716. Infanterie-Division; Lehrstab der flämischen und wallonischen Wach-Abteilung;

Infanterie-Regimenter: 18;

Grenadier-Regimenter: 18; 669; 670; 671; 751; 1116; 1117; 1118;

Wach-Bataillone: 581; 615;

Gruppen Geheime Feldpolizei: 560;

Kommandeure: