Riedel, Willy
| * 10. November 1909, Liegnitz
† 10. Februar 1982, Potsdam |
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Willi Riedel ging 1929 zur Polizei und wurde 1935 Wachtmeister in der Wehrmacht. Als Zugführer im Infanterie-Regiment 84 nahm er am Polenfeldzug teil und wurde am 1. Februar 1940 aktiver Offizier. Im Westfeldzug kämpfte er als Oberleutnant und Kompaniechef im Infanterie-Regiment 84. Ende 1941 wurde er zum Infanterie-Regiment 524 versetzt. Er zeichnete er sich im Herbst 1942 als Kommandeur des III. Bataillons des Grenadier-Regiments 524 bei den Kämpfen südlich von Stalingrad besonders aus, wofür ihm am 8. Oktober 1942 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen wurde. Am 1. Dezember 1942 wurde er zum Hauptmann befördert, wobei sein Rangdienstalter auf den 1. Februar 1942 festgelegt wurde. Am 25. Januar 1943 wurde er noch zum Major befördert. Gleichzeitig wurde ihm das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Kurz darauf wurde er durch einen Granatsplitter schwer verwundet und geriet so in russische Gefangenschaft. Er wurde dann von einer russischen Ärztin gesund gepflegt. Er war dann im Offizierslager Jelabuga und anschließend in der Antifaschistischen Schule Krasnogorsk. Bereits im November 1947 kehrte er nach Deutschland zurück. Nach seiner Rückkehr kehrte er zur Polizei zurück, 1951 war er in Rostock im Einsatz. 1952 wurde er Kommandeur der Kasernierten Volks-Polizei in Prenzlau. 1956 wurde er noch stellvertretender Leiter der Militärakademie in Potsdam.
Ritterkreuz (8. Oktober 1942); Eichenlaub (25. Januar 1943)
Literatur und Quellen:
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 4 Bände, Bad Friedrichshall,
1996 / 1997
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 9 Bände, 4. überarbeitete
Auflage, Bad Friedrichshall 2010 / 2011
Gerhard von Seemen: Die Ritterkreuzträger
1939-1945, Podzun-Verlag, Friedberg 1976
Horst Scheibert: Die Träger des Deutschen Kreuzes in Gold und Silber, 2
Bände, Verlag Podzun-Pallas, 1983 und 1990