Müller, Alfred

 

* 1. Januar 1866, 

† 29. Oktober 1925, Truppenübungsplatz Jüterbog

 

Alfred Müller wurde am 16. September 1881 zum Sekondeleutnant ernannt. Er gehörte später dem Ingenieur- und Pionierkorps. Vor dem 1. Weltkrieg wurde er als Ingenieuroffizier v. Pl. der Oberrheinbefestigungen eingesetzt. Am 18. April 1915 wurde er zum Oberst befördert. 1916 wurde er dann zum Kommandeur der 63. Infanterie-Brigade ernannt. Am 18. Mai 1918 wurde er zum Generalmajor befördert. Er wurde zu dieser Zeit als Infanterieführer eingesetzt. Noch im gleichen Jahr wurde er zum Kommandeur der 32. Infanterie-Division ernannt. Im Ersten Weltkrieg wurden ihm neben beiden Eisernen Kreuzen noch jede Menge anderer Auszeichnungen verliehen. Nach dem Krieg wurde er in das Reichsheer übernommen. Dort wurde er dann im Übergangsheer zum Befehlshaber der Reichswehr-Brigade 12 ernannt. Als solcher wurde er auch zum Landeskommandant von Sachsen ernannt. Bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres der Reichswehr wurde er dann zum Infanterieführer IV in Dresden ernannt. Am 15. Juni 1921 wurde er dann zum Kommandeur der 4. Division der Reichswehr in Dresden ernannt. Dadurch wurde er dann auch zum Befehlshaber vom Wehrkreis IV. 1921/22 wurde er zum Generalleutnant befördert. Das Rangdienstalter wurde dabei auf den 1. Juli 1921 festgelegt. 1923 wurde er in seinem Kommando auch mit der Reichsexekution in Sachsen beauftragt. Ende Oktober 1925 ist er dann auf dem Truppenübungsplatz Jüterbog plötzlich verstorben.