Kraehe, Konrad

 

* 15. Mai 1868,

† 10. Januar 1943,

 

Konrad Kraehe wurde am 17. April 1888 in der Königlich Preußischen Armee zum Sekondeleutnant befördert. Am 18. Juni 1895 wurde er im 5. Brandenburgisches Infanterie-Regiment "von Stülpnagel" Nr. 48 zum Premierleutnant befördert. Am 22. März 1907 wurde er als Hauptmann in das 7. Ostpreußisches Infanterie-Regiment "Graf Dönhoff" Nr. 44 versetzt. Am 10. September 1910 wurde er zum Major befördert. Vor Beginn des 1. Weltkrieges wurde er im I. Bataillon vom Pommersches Füsilier-Regiment "Königin Viktoria von Schweden" Nr. 34 eingesetzt. Mit diesem kam er dann zu Beginn vom Ersten Weltkrieg innerhalb der 3. Infanteriedivision an die Front. Dort wurde er am 18. April 1915 zum Oberstleutnant befördert. Am 18. Oktober 1917 wurde ihm der Pour le merité verliehen. Am 22. März 1918 wurde er zum Oberst befördert. Als solchem wurde ihm für die Erfolge seines Regiments bei der Abwehrschlacht bei Villers Cotterets am 15. August 1918 das Eichenlaub zum Pour le merité verliehen. Im 1. Weltkrieg wurde er außerdem noch mit dem Ritterkreuz des Königlich Preußischen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern und beiden Eisernen Kreuzen und vielen weiteren Orden ausgezeichnet. Nach dem Krieg wurde er als Oberst in das Reichsheer übernommen. Bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres der Reichswehr wurde er dann für die nächsten Jahre im Reichswehrministerium eingesetzt. Am 1. Februar 1922 wurde er zum Generalmajor befördert. Am 1. Februar 1923 wurde er als Nachfolger von Generalmajor Friedrich Kumme zum Infanterieführer V in Stuttgart ernannt. Am 31. März 1925 wurde er aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Dabei wurden ihm die Charakter als Generalleutnant verliehen.

Am 27. August 1939 wurden ihm als so bezeichneten Tannenberg-General die Charakter als General der Infanterie verliehen. Noch während des 2. Weltkrieges ist er verstorben.