Ilgen, Max

 

* 13. April 1894, Königsberg

† 15. November 1943, bei Rowno (vermisst)

 

Max Ilgen trat am 5. Februar 1913 als Fahnenjunker in die Kaiserliche Armee ein. Er kam dabei zum 3. Brandenburgisches Infanterie-Regiment "Graf Tauentzien von Wittenburg" Nr. 20. Bei diesem wurde er am 19. Juni 1914 zum Leutnant befördert. Das Patent wurde dabei auf den 23. Juni 1912 datiert. Auch zu Beginn des 1. Weltkrieges gehörte er noch zum 3. Brandenburgisches Infanterie-Regiment "Graf Tauentzien von Wittenburg" Nr. 20. Am 16. September 1917 wurde er zum Oberleutnant befördert. Nach dem Ende des 1. Weltkrieges trat er er 1920 als Oberleutnant zur Sicherheitspolizei über. Im Polizeidienst brachte er es dann bis zum Major der Polizei. Bei der Erweiterung der Reichswehr zur Wehrmacht wurde er 1935 als Major in die Wehrmacht übernommen. Sein Rangdienstalter wurde dabei auf den 1. Mai 1934 festgelegt. Am 1. Oktober 1936 wurde er zum Oberstleutnant befördert. Als solcher gehörte er 1937 zum Infanterie-Regiment 48. Am 10. November 1938 wurde er in den Regimentsstab vom Infanterie-Regiment 4 nach Kolberg versetzt. Dort wurde er dann am 1. Juni 1939 zum Oberst befördert. Mit Beginn des 2. Weltkrieges rückte er dann im Sommer 1939 mit dem Infanterie-Regiment 4 an die Front. Bereits am 10. Oktober 1939 wurde er dann zum Kommandeur vom Infanterie-Regiment 96 ernannt. Er führte das Regiment dann im Frühjahr 1940 in den Westfeldzug. Zum Sommerbeginn 1941 führte er dann sein Infanterie-Regiment 96 im Ostfeldzug beim Angriff auf Nordrussland. Am 24. Januar 1942 wurde er dann mit der stellvertretenden Führung der 32. Infanterie-Division im Nordabschnitt der Ostfront beauftragt. Am 14. Februar 1942 wurde ihm für seine vorherige Tätigkeit als Regimentskommandeur das Deutsches Kreuz in Gold verliehen. Am 1. März 1942 gab er die stellvertretende Führung wieder ab. Er erhält dafür wieder das Kommando über das Infanterie-Regiment 96 zurück. Am 24. Dezember 1942 gab er sein Kommando ab und wurde dafür in die Führerreserve versetzt. Am 1. Februar 1943 wurde er zum Generalmajor befördert. Als solcher wurde er am 1. August 1943 zum Kommandeur der Osttruppen z.b.V. 740 ernannt. Am 15. November 1943 wird er in der Gegend um Rowno als vermisst gemeldet. Er wurde durch sowjetische Partisanen unter Nikolai Kuznetsov aus seinem Haus entführt. Er wurde angeblich mit einem Flugzeug nach Moskau gebracht, dort verhört und daraufhin hingerichtet.