Füsilier-Regiment 202

 

Feldpostnummern ab 1943: Die Einheiten wurden durch Umbenennung vom Infanterie-Regiment 202 als Teile des Füsilier-Regiment 202 in der Feldpostübersicht eingetragen. Am 30. Juni 1944 wurde das II. Bataillon gestrichen. An diesem Tag wurde das III. Bataillon dafür zum II. Bataillon umbenannt. 

Einheit Feldpostnummer
Regimentsstab 09401
Stab I. Bataillon 20718 A
1. Kompanie 20718 B
2. Kompanie 20718 C
3. Kompanie 20718 D
4. Kompanie 20718 E
Stab II. Bataillon 01922 A gestr. Jun/44

ab Jun/44 11674 A

5. Kompanie 01922 B gestr. Jun/44

ab Jun/44 11674 B

6. Kompanie 01922 C gestr. Jun/44

ab Jun/44 11674 C

7. Kompanie 01922 D gestr. Jun/44

ab Jun/44 11674 D

8. Kompanie 01922 E gestr. Jun/44

ab Jun/44 11674 E

Stab III. Bataillon 11674 A bis Jun/44
9. Kompanie 11674 B bis Jun/44
10. Kompanie 11674 C bis Jun/44
11. Kompanie 11674 D bis Jun/44
12. Kompanie 11674 E bis Jun/44
13. Kompanie 21027
14. Kompanie 18113

Das Füsilier-Regiment 202 entstand am 11. Juni 1943 durch die Umbenennung des Grenadier-Regiment 202. Eine Umgliederung fand durch die Umbenennung nicht statt, es gliederte sich weiter in den Regimentsstab und das I. bis  III. Bataillon sowie 13. und 14. Kompanie. Nach der Aufstellung wurde das Regiment weiter der 75. Infanterie-Division unterstellt. (Das Regiment erhielt seinen Namen in Erinnerung an das Großherzoglich Mecklenburger Füsilier-Regiment "Kaiser Wilhelm" Nr. 90  aus Rostock des alten Heeres.) Zum Zeitpunkt der Umbenennung lag das Regiment im Raum Ssumy. Nach kurzer Auffrischung ging es im September 1942 bis westlich Belgorod und Winniza zurück. Anfang Oktober 1942 wurde das II. Bataillon des Regiments aufgelöst, das III. Bataillon wurde neues II. Bataillon. Es folgten schwere Abwehrkämpfe um Tscherkassy, bei denen das Regiment fast vollständig aufgerieben wurde. Ende März / Anfang April 1944 kämpften die Reste des Regiments im "Hube-Kessel" südlich des Dnjestr. Nach dem Ausbruch aus dem Kessel gelang das Regiment in den Raum Buczaz. Der weitere Rückzug führte das Regiment über den Sereth, die Stryba, den Dnjestr und von hier aus im August 1944 in die Karpaten. Ab Oktober 1944 ging es in die Beskiden zurück. Ab Februar 1945 zog sich das Regiment dann nach Oberschlesien zurück. Über Böhmen und Mähren gelangten die Reste im April 1945 nach Mährisch-Ostrau. Hier wurde es im April 1945 vernichtet.

Für die Ersatzgestellung des Regiments war das Grenadier-Ersatz-Bataillon 202, später Füsilier-Ersatz-Bataillon 202, zuständig.

Regimentskommandeure:

Oberst Walter Krüger (1943, 1944)