Panzerkampfwagen 35(t) und 38(t)

 

In den Jahren 1935 bis 1938 stellten die Firmen Skoda und CDK insgesamt 424 Exemplare des Panzers Škoda LT vz. 35 her. Davon wurden 126 FAhrzeuge nach Rumänien exportiert. Beim Einmarsch der Wehrmacht in die Tschechoslowakei im März 1939 wurden 218 Fahrzeuge als Panzerkampfwagen 35(t) in die Wehrmacht  übernommen. Die Fahrzeuge wogen 10,5 t, waren 4.450 mm lang, 2.140 mm breit und 2.200 mm hoch. Sie hatten eine Besatzung von vier Mann und wurden von einem wassergekühlten Skoda T2 Vierzylinder-Motor T 11 mit 120 PS auf bis zu 34 km/h beschleunigt. Die 320 mm breiten Ketten verliehen den Fahrzeugen einen günstig geringen Bodendruck. Die Fahrzeuge waren an der Front mit 25 mm gepanzert, seitlich betrug die Panzerung nur 16 mm. Im Turm befand sich die 3,7-cm-KwK 34(t) L/40 mit einer Rohrlänge von 1.458 mm Länge. Die mit einer v0 von 685 m/Sek. verschossene Granate durchschlug auf eine Entfernung von 500 m bis zu 31 mm Stärke. Insgesamt wurden 72 Schuß Munition für die KwK mitgeführt, dazu 1.800 Schuß für die beiden MG. Mit 218 Litern Kraftstoff hatten die Fahrzeuge eine Fahrstrecke von 190 km auf der Straße und 115 km im Gelände.
Die Fahrzeuge waren hinsichtlich Bewaffnung und Panzerung etwas schwächer als die Panzerkampfwagen III, jedoch dem Panzerkampfwagen II deutlich überlegen. Dadurch stellte das Fahrzeug eine deutliche Verstärkung der deutschen Panzerwaffe dar. Mit ihrem sehr ausgewogenen Fahrwerk und dem zuverlässigen Getriebe hatten die Panzer eine hohe Mobilität. Nachteilig wirkte sich die genietete Panzerung aus. Bei Treffern auf die Panzerung konnten die Nieten abplatzen und die Besatzung im Innern verwunden oder töten.
Während des Polenfeldzuges setzte die Wehrmacht 112 Panzerkampfwagen 35(t) ein, davon 75 Stück bei der 1. Leichten Division (Panzer-Regiment 11) sowie 37 Stück bei der Panzer-Abteilung 65. Während der Kampfhandlungen wurden sieben Fahrzeuge zerstört. Während des Westfeldzuges waren 118 Panzerkampfwagen 35(t) und 14 Panzerbefehlswagen 35(t) bei der 6. Panzer-Division im Einsatz. Von diesen gingen während der Kampfhandlungen 62 Fahrzeuge verloren. Zu Beginn des Rußlandfeldzuges waren immer noch 160 Panzerkampfwagen 35(t) bei der 6. Panzer-Division im Einsatz. Hier zeigte sich, dass die Fahrzeuge veraltet und nicht mehr auf der Höhe der Zeit waren. Vor allem dem T-34 waren sie vollkommen unterlegen. Zudem fror die Lenkungskonstruktion aufgrund ihrer pneumatischen Steuerung bei extremem Frost häufig ein, weshalb später eine mechanische Steuerung eingebaut wurde. Bis zum 30. November 1941 waren keine Panzerkampfwagen 35(t) mehr bei der Division einsatzbereit. Die verbleibenden Fahrzeuge wurden anschließend zu Ausbildungszwecken eingesetzt.

 

Im März 1937 wurde vom tschechoslowakischen Ministerium für Nationale Verteidigung die Entwicklung eines schnell in Massenfertigung zu bauenden Kampfpanzers ausgeschrieben. Die Firma Ceskomoravska Kolben Danek (DKD) stellte daraufhin ihren Kampfpanzer LTL sowie den Kampfpanzer TNH als Prototyp für die neue Serie zur Verfügung, während die Firma Skoda stellte einen überarbeiteten P-I und P-II sowie LT Vz 35 mit verbessertem Getriebe und Laufwerk ins Rennen schickte. Die Erprobungen mit dem Kampfpanzer TNH begannen am 25. Januar 1938 und zeigten schnell, dass es sich bei diesem Panzer um den besten zur Verfügung stehenden leichten Kampfpanzer handelte. Die Firma CKD erhielt den Auftrag, sofort 150 Panzer diesen Typs zu fertigen, mindestens aber 20 Stück im Monat. Der Panzer wurde offiziell als LT Vz. 38 (leichter Panzer, Modell 1938) bezeichnet. Die ersten Fahrzeuge wurden im Februar 1939 fertig gestellt, aber nicht mehr an die tschechoslowakische Panzertruppe ausgeliefert. Eines der Fahrzeuge wurde ab März 1939 an Großbritannien ausgeliefert und dort ausgiebig getestet.
Nachdem die Wehrmacht am 15. März 1939 die Tschechei besetzt hatte, begannen Ende März 1939 Verhandlungen zwischen CKD in Prag mit dem Heereswaffenamt in Berlin. Ziel dieser Verhandlungen war die Fortführung der Produktion und die Übernahme des LT Vz. 38 in die Wehrmacht. Die neue Bezeichnung lautete nun Panzerkampfwagen 38(t), wobei das (t) auf die tschechische Produktion hinwies. Der Panzer hatte nun die folgenden Spezifikationen:
Gewicht: 9,7 t
Antrieb: Frontantrieb
Länge: 4,61 m
Breite: 2,14 m
Höhe: 2,25 m
Spurweite: 1,775 m
Breite der Kettenglieder: 293 mm
Kraftstoff-Vorrat: 220 l
Höchstgeschwindigkeit: 42 km/h
Fahrbereich (Straße): 250 km
Kraftstoff-Verbrauch (Straße): 92 l/100 km
Besatzung: 4Mann
Primärwaffe: 3,7-cm KwK Vz 38 (t)
Feuerhöhe: 1,67 m
Bei einer v0 von 740 m/Sek. durchschlug die Granate auf 500 m bis zu 35 mm Panzerung.
Verschluß: halbautomatischer Fallblock-Verschluß
Richtmittel: Turmzielfernrohr mit 2,6-facher Vergrößerung
Kaliberlänge: 42
Schußfolge: 42 / min
Sekundärwaffen: 2 x MG 37 (t) mit 7,92 mm
Munitionsvorrat MG: 2.700 Schuß
Motor: Praga EPA 4-Takt Otto-Motor mit 6-Zylindern und 7,754 l Hubraum
Höchstleistung: 128 PS
Kühlung: Flüssigkeit
Panzerungs-Art: vernietete und verschraubte Bleche
Panzerstärke front: 25 mm
Panzerstärke Seite und hinten: 15 mm
Funkausstattung: UKW Fu 5
Von Mai bis November 1939 wurden für die Wehrmacht 150 Fahrzeuge der Ausführung A (Merkmale s. o.) angeschafft. Die Fahrzeuge entsprachen in ihrer Ausführung den Original-Fahrzeugen der tschechoslowakischen Armee und wurden mit einer deutschen Funkausrüstung versehen. Um den in der deutschen Panzerwaffe obligatorischen Richtschützen als 4. Mann im Fahrzeug unter zu bringen, war es notwendig, den ursprünglichen Munitionsvorrat um drei Magazine von je 6 Schuß = 18 Schuß zu reduzieren.
59 dieser Fahrzeuge wurden bei der Panzer-Abteilung 67 der 3. leichten Division in Polen eingesetzt, wo sie sich sehr gut bewährten.
Ab Dezember 1939 bis November 1940 wurden die Ausführungen B, C und D von der Böhmisch-Mährischen Maschinenfabrik AG, wie die DKD jetzt hieß, gefertigt. Sie unterschieden sich nur geringfügig von der Ausführung A, wie z.B. durch den Einbau des deutschen Nachtfahrgerätes, den Notek Tarnscheinwerfer sowie Nebelkerzenwerfer. Von der Ausführung B wurden bis Mai 1940 110 Stück gebaut, die z.T. bereits im Frankreichfeldzug eingesetzt wurden. Es folgte die Ausführung C bis August 1940 mit ebenfalls 110 Stück. Diese Ausführung erhielt eine Geschoßabweiserleiste zwischen Aufbau und Drehturm, der Auspuff wurde zur oberen Hälfte der Wannenhecklatte verlegt. Die Ausführung D wurde schließlich bis November 1940 mit 105 Stück gefertigt.
Von November 1940 bis Mai 1941 wurden dann die Ausfertigungen E und F mit einer Gesamtzahl von 525 Stück gefertigt (275 Stück Ausführung E und 250 Stück Ausführung F). Die Fahrerfront sowie die Turmvorderseite erhielten zusätzliche Panzerplatten mit einer Stärke von 25 mm. Die Aufbauseiten erhielten zusätzliche Panzerbleche von 15 mm Stärke. Die neue, nun gerade Fahrerfront erhielt eine Fahrer- und Funkersehklappe 50, die vom Panzerkampfwagen III übernommen wurde. Außerdem wurde die Zahl der Nieten an der Fahrerfrontplatte reduziert. Durch diese Umbauten war das Gewicht des Fahrzeuges auf 9,86 t gestiegen.
Zu Beginn des Rußlandfeldzuges befanden sich 763 Panzerkampfwagen 38 (t) bei der Truppe, die bei der 7., 8., 12., 19. und 20. Panzer-Division eingesetzt wurden.
Ende 1939 bestellte Schweden 90 Panzerkampfwagen des Typs TNH. Die Auslieferung wurde vom Heeres-Waffenamt für 1940 zugesagt, dann aber widerrufen. Die als Ausführung S bezeichneten Fahrzeuge wurden von der Wehrmacht übernommen. Die Umbauten verzögerten ihre Auslieferung jedoch, so dass die auf der Ausführung A, B und C basierenden Fahrzeuge erst von Mai bis September 1941 übernommen werden konnten. Zwei Prototypen, die bereits nach Schweden verkauft worden waren, bildeten dort die Grundlage für eine eigene Lizenzfertigung.
Die letzte Ausführung des Panzers 38 (t) war die Ausfertigung G und wurde von Oktober 1941 bis Juni 1942 gefertigt. Von den ursprünglich 500 bestellten Wagen wurden nur noch 316 Fahrzeuge hergestellt, da sich gezeigt hatte, dass sie auf dem russischen Kriegsschauplatz den feindlichen Panzern unterlegen waren. Die Ausführung G hatte homogene Panzerbleche von 50 mm Dicke an allen Vorderseiten. Auch wurde bereits eine große Anzahl der Bleche geschweißt und nicht mehr genietet.
Während der Vorbereitungen auf das Unternehmen "Seelöwe", der Landung in England, wurde auch für den Panzer 38 (t) eine Schwimmbarmachung erprobt. Über die Seitenvorgelege und Umlenkkegelräder wurden zwei Antriebswellen angetrieben, welche parallel zum Kampfpanzer durch die Schwimmkörper zu den hinten liegenden Schiffschrauben führten. Im Wasser konnte so eine Geschwindigkeit von 8 km/h erreicht werden. Zu einer Serienfertigung ist es jedoch nicht gekommen.
Als Panzerbefehlswagen 38 (t) erhielten einzelne Fahrzeuge zusätzlich zum UKW Fu 5 Funkgerät noch ein Fu 8-Gerät. Das beim Fahrer angebrachte Bug-MG 37 (t) wurde ausgebaut, um das zusätzliche Funkgerät hier unter zu bringen. Außerdem erhielten die Fahrzeuge eine Rahmenantenne über dem Motorraum. Einige Fahrzeuge erhielten statt dessen nur eine zweite Stab-Antenne.

Das Fahrgestell des Panzerkampfwagens 38(t) wurde, nachdem sich der Panzer in Rußland als zu schwach erwiesen hatte, zu zahlreichen Umbauten herangezogen.

Da sich die deutschen Panzerabwehrwaffen im Kaliber 3,7-cm und 5-cm nach dem Auftreten des russischen T-34-Panzers endgültig als zu schwach erwiesen hatten, wurde von der Inspektion der Panzertruppe die Schaffung eines Panzerjägers als Selbstfahrlafette gefordert. Hierzu wurden erbeutete sowjetische 7,62-cm Feldkanonen und Panzerabwehrgeschütze auf dem Fahrgestell des Panzerkampfwagens 38 (t) angebracht. Die so entstandene Waffe erhielt die Bezeichnung "Marder III" (s. dort).

Als weitere Selbstfahrlafette wurde auf das Fahrgestell des Panzerkampfwagens 38 (t) das 15-cm schwere Infanterie-Geschütz (sIG) 33 montiert. Die so entstandene Waffe trug die Bezeichnung "sIG 33 (Sfl) auf Panzerkampfwagen 38 (t) (Sd.Kfz. 138/1) Ausf. H" Als Suggestivbezeichnung wurde der Name "Grille" verwendet. Von Februar 1943 bis April 1943 wurden im Rahmen eines Gesamtauftrages über 220 Fahrzeuge von der BMM AG in Prag 90 dieser Fahrzeuge der Ausführung H und ein Prototyp hergestellt. Zusätzlich wurden von der Truppe kommende Panzerkampfwagen 38 (t) zum Geschützträger umgebaut. Der oben offene Panzeraufbau war vorne 25 mm und 15 mm, an den Seiten 14,5 mm und hinten 10 mm stark. Nach oben konnte der Aufbau durch eine Plane verschlossen werden. Mit einer Besatzung von fünf Mann betrug das Gefechtsgewicht des Fahrzeuges 11,5 t. Für das sIG 33 wurden 15 Schuß im Fahrzeug mitgeführt. Der Seitenrichtbereich betrug je 5°, die Rohrerhöhung war von -3° - + 72° möglich. Von der Grille Ausf. H wurden 200 Stück gebaut (2/43 bis 6/43) dazu noch 10 hybride in 10/43 wo der alte Aufbau mit Fahrgestellen der Ausf. M verheiratet wurde.
Ab Februar 1943 wurde dann die Ausführung M (Geschützwagen 38 M für sIG 33/2 (Sd. Kfz. 138/1) Ausführung  K) gefertigt. Dabei war der Motor aus dem Heck des Fahrzeuges nach Vorne zum Wechselgetriebe verlegt worden, wodurch eine Unterbringung der Waffe im Heck möglich war. Dies führte dazu, dass zum einen der Zugang zum Kampfraum erleichtert wurde und dass zum anderen die Waffe einen niedrigeren Aufbau und damit auch eine niedrigere Silhouette bekam. Die Grile Ausf. K wurde ab 12/43 bis Kriegsende in 179 Exemplaren gebaut (Lange Produktionspause von 10/44 bis 12/44, evtl länger, bis dahin 162 Fahrzeuge Der Munitionsvorrat in dieser Ausführung war auf 18 Schuß gesunken, das Gefechtsgewicht auf 12 t gestiegen. Eingesetzt wurden die Fahrzeuge bei den motorisierten sIG-Kompanien der Panzergrenadier-Regimenter.

Wegen des geringen Munitionsvorrats gab es 102 "Grillen" ohne Bewaffnung, die zu Munitionsschleppern umgebaut worden waren. Die Fahrzeuge erhielten den Aufbau der "Grille"-Selbstfahrlafette, jedoch ohne Bewaffnung. Mit drei Mann Besatzung konnten bis zu 40 Schuß der 15-cm sIG-Munition mitgeführt werden.

Zuweisungen an die Truppe:

JANUAR 1944
Ski-Jäg.Brig. 1 = (6)* ab Heeres-Zeugamt. am 4. Jan. 1944
2 Pz.Div. = 2 ab Heeres-Zeugamt. am 28. Jan. 1944
FEBRUAR 1944
Pz.Lehr-Div. = 2 ab Heeres-Zeugamt. am 5. Feb. 1944
Pz.Lehr-Div. = 6 ab Heeres-Zeugamt. am 8. Feb. 1944
16. Pz.Div. = 1 ab Heeres-Zeugamt. am 9. Feb. 1944
Pz.Gren.Div. GD = 2 ab Heeres-Zeugamt. am 12. Feb. 1944
16. Pz.Div. = 3 ab Heeres-Zeugamt. am 19. Feb. 1944
17. Pz.Div. = 2 ab Heeres-Zeugamt. am 19. Feb. 1944
1. Pz.Div. = 2 ab Heeres-Zeugamt. am 27. Feb. 1944
1. SS-Pz.Div. = 4 ab Heeres-Zeugamt. am 27. Feb. 1944
MÄRZ 1944
4. Pz.Div. = 4 ab Heeres-Zeugamt. am 4. Mrz. 1944 4
24. Pz.Div. = 2 ab Heeres-Zeugamt. am 4. Mrz. 1944
4. Pz.Div. = 2 ab Heeres-Zeugamt. am 5. Mrz. 1944 2
5. Pz.Div. = 2 ab Heeres-Zeugamt. am 5. Mrz. 1944 2
Pz.Gren.Div. FHH = 2 ab Heeres-Zeugamt. am 5. Mrz. 1944
3. SS-Pz.Div. = 3 ab Heeres-Zeugamt. am 6. Mrz. 1944
2. SS-Pz.Div. = 12 ab Heeres-Zeugamt. am 27. Mrz. 1944
APRIL 1944
Fsch.Pz.Div. HG = 3 ab Heeres-Zeugamt. am 8. Apr. 1944
26. Pz.Div. = 2 ab Heeres-Zeugamt. am 24. Apr. 1944
MAI 1944
155. Res.Pz.Div. = 6 ab Heeres-Zeugamt. am 7. Mai 1944 => 9. Pz.Div.
1. SS-Pz.Div. = 6 ab Heeres-Zeugamt. am 22. Mai 1944
179. Res.Pz.Div. = 6 ab Heeres-Zeugamt. am 25. Mai 1944 => 116. Pz.Div.
273. Res.Pz.Div. = 6 ab Heeres-Zeugamt. am 25. Mai 1944 => 11. Pz.Div.
16. Pz.Div. = 2 ab Heeres-Zeugamt. am 27. Mai 1944
20. Pz.Div. = 6 ab Heeres-Zeugamt. am 30. Mai 1944
23. Pz.Div. = 6 ab Heeres-Zeugamt. am 30. Mai 1944
JUNI 1944
12. Pz.Div. = 6 ab Heeres-Zeugamt. am 4. Jun. 1944
5. SS-Pz.Div. = 6 ab Heeres-Zeugamt. am 23. Jun. 1944
7. Pz.Div. = 6 ab Heeres-Zeugamt. am 26. Jun. 1944
16. Pz.Div. = 9 ab Heeres-Zeugamt. am 26. Jun. 1944
24. Pz.Div. = 4 ab Heeres-Zeugamt. am 29. Jun. 1944
3. SS-Pz.Div. = 6 ab Heeres-Zeugamt. am 29. Jun. 1944
JULI 1944
6. Pz.Div. = 6 ab Heeres-Zeugamt. am 5. Jul. 1944
Pz.Gren.Div.Div. GD = 3 ab Heeres-Zeugamt. am 10. Jul. 1944
Ersatzheer = 1 ab Heeres-Zeugamt. am 10. Jul. 1944 [Feld-Uffz.Schule d.Pz.Tr. Rembertow]
12. SS-Pz.Div. = 6 ab Heeres-Zeugamt. am 10. Jul. 1944
19. Pz.Div. = 6 ab Heeres-Zeugamt. am 17. Jul. 1944
17. Pz.Div. = 6 ab Heeres-Zeugamt. am 24. Jul. 1944
AUGUST 1944
Führer-Gren.Brig. = 6 ab Heeres-Zeugamt. am 28. Aug. 1944
SEPTEMBER 1944
12. Pz.Div. = 3 ab Heeres-Zeugamt. am 6. Sep. 1944
7. Pz.Div. = 3 ab Heeres-Zeugamt. am 9. Sep. 1944
OKTOBER 1944
13. Pz.Div. = 6 ab Heeres-Zeugamt. am 4. Okt. 1944
Pz.Lehr-Div. = 6 ab Heeres-Zeugamt. am 5. Okt. 1944
1. SS-Pz.Div. = 6 ab Heeres-Zeugamt. am 5. Okt. 1944
Ersatzheer = 1 ab Heeres-Zeugamt. am 12. Okt. 1944
NOVEMBER 1944
Keine Zuweisungen
DEZEMBER 1944
19. Pz.Div. = 1 ab Heeres-Zeugamt. am 16. Dez. 1944
19. Pz.Div. = 1 ab Heeres-Zeugamt. am 21. Dez. 1944
JANUAR 1945
4. Pz.Div. = 4 ab Heeres-Zeugamt. am 21. Jan. 1945
FEBRUAR 1945
16. Pz.Div. = 4 ab Heeres-Zeugamt. am 21. Feb. 1945
19. Pz.Div. = 3 ab Heeres-Zeugamt. am 21. Feb. 1945
MÄRZ 1945
20. Pz.Div. = 6 ab Heeres-Zeugamt. am 4. Mrz. 1945
8. Pz.Div. = 6 ab Heeres-Zeugamt. am 27. Mrz. 1945
APRIL 1945
17. Pz.Div. = 4 ab Heeres-Zeugamt. am 5. Apr. 1945
(6**) zugewiesen am 10.4.1945 für 18. Pz.Gren.Div. aber kein Abtransportdatum eingetragen
(6**) zugewiesen am 10.4.1945 für 20. Pz.Gren.Div. aber kein Abtransportdatum eingetragen
(7**) zugewiesen am 10.4.1945 für 25. Pz.Gren.Div. aber kein Abtransportdatum eingetragen

Summe = 225(-4*)
*Neue Dokumente belegen anhand von Fahrgestellnummern eindeutig, dass 4 der 6 an die Ski-Jäger-Brigade 1 gelieferten Fahrzeuge werksinstandgesetzte Ausf. H waren und nur 2 Ausf. M.
** Im Bundesarchiv ist Dokument erhalten, in dem der Gen.Insp.d.Pz.Tr. am 11.4.1945 eine Fa. Mansfeld GmbH in Leipzig anweist, 19 s.I.G. 33/1 auf GW 38(t) aus der laufenden Fertigung an die 18., 20. und 25. Pz.Gren.Div. zuzuweisen. Was es mit dieser Firma auf sich hat und ob es tatsächlich noch zu einer Auslieferung kam, ist noch nicht geklärt.

Weitere Einheiten die 'Grillen' eingesetzt haben:

Fsch.Pz.Gren.Div. 2 HG: 6 Stück im November 1944 von Fsch.Pz.Div. 1 HG übernommen, wahrscheinlich Mix aus beiden Ausführungen.
4./Korps-Sturm-Btl HG: 2 Stück im November 1944 von Fsch.Pz.Div. 1 HG übernommen, Ausführung(en) unklar.
Pz.Div. Clausewitz: 2 Stück im April aus dem Ersatzheer übernommen mit Schießschule der Pz.Tr. Putlos.

(Zusammengestellt von Martin Block, Verwendung für andere Webseiten nur mit Genehmigung des Verfassers!)

Durch die immer stärker und erdrückender werdende alliierte Luftüberlegenheit wurde für das Fahrgestell des Panzerkampfwagens 38 (t) ( Wanne des Marder III M) auch eine Verwendung als Flak-Selbstfahrlafette geplant und durchgeführt. Die als Flakpanzer 38 (2-cm Flak 38) Ausf. L (Sd.Kfz. 140) bezeichneten Fahrzeuge wurden zwischen November 1943 und Februar 1944 mit einer Stückzahl von 141 Stück hergestellt. Das Gefechtsgewicht betrug 9,8 t, die Bewaffnung bestand aus einer 2-cm-Flak 38 im hinteren Teil des Fahrzeuges. Geschützt wurde die Waffe durch mehr oder weniger senkrechte, 10 mm starke Bleche, wobei der Kampfraum oben offen war. Im Kampfraum wurden je 540 Schuß 2-cm Sprenggranatenmunition mit Leuchtspru und 2-cm Panzergranatenmunition mit Leuchtspur untergebracht. Die Besatzung des Fahrzeuges bestand aus fünf Mann: Richtschütze (zugleich Kommandant), zwei Schützen, einem Fahrer und einem Funker. An optischen Geräten stand ein Schwebevisier und ein Erdzielfernrohr 3x8° zur Verfügung. Außerdem war ein UKW Fu-5-Funkgerät eingebaut. Es zeigte sich jedoch, dass die Feuerkraft nicht ausreichend war, um den Aufwand der Fertigung zu rechtfertigen und um mit dem Panzer echte Erfolge zu erzielen. Eine weitere Fertigung wurde daher zu Gunsten des Flakpanzers auf Panzer-IV-Fahrgestell aufgegeben.

Alle Fahrzeuge wurden zunächst an die 3.(Pz.Fla)/Kp. der Pz.Ers.u.Ausb.Abt. 204 in Schwetzingen geliefert, die für die Aufstellung und Ausbildung der Panzer-Fla-Züge verantwortlich war. Von hier wurden die fertig ausgebildeten und ausgestatteten Züge dann zu ihren Einheiten abgestellt.
12 ab Heeres-Zeugamt am 21. Dez. 1943 [für Pz.Lehr Div. vorgesehen]
36 ab Heeres-Zeugamt am 30. Dez. 1943
44 ab Heeres-Zeugamt am 23. Jan. 1944
34 ab Heeres-Zeugamt am 18. Feb. 1944
14 ab Heeres-Zeugamt am 18. Mrz. 1944

Summe = 140

Abstellung der Panzer-Fla-Züge von Pz.Ers.u.Ausb.Abt. 204 an Heeres- und Waffen-SS Einheiten nach Abschluss der Ausbildung:
2. Pz.Div. = 12 abgestellt am 10. Februar 1944
21. Pz.Div. = 12 abgestellt am 10. Februar 1944
Pz.Lehr-Div. = 12 abgestellt am 16. Februar 1944
90. Pz.Gren.Div. = 12 abgestellt am 19. Februar 1944
26. Pz.Div. = 12 abgestellt am 24. Februar 1944
9. SS-Pz.Div. = 12 abgestellt am 21. März 1944 (Befehle zur Abgabe an 1. SS-Pz.Div. am 29.4./1.5.1944)
Fsch.Pz.Div. HG = 12 abgestellt am 26. März 1944 (Rest ca. 5-6 im Dez. 1944 an 4./Korps-Sturm-Btl. HG)
29. Pz.Gren.Div. = 12 abgestellt am 26. März 1944
10. SS-Pz.Div. = 12 abgestellt am 28. März 1944 (Befehle zur Abgabe an 2. SS-Pz.Div. am 29.4./1.5.1944)
12. SS-Pz.Div. = 12 abgestellt am 13. April 1944

Zwischensumme = 120, Rest = 20 zunächst als Materialreserve zurückgehalten.

17. SS-Pz.Gren.Div. = 12 abgestellt am 19. Jun. 1944
17. SS-Pz.Gren.Div. = 8 (Nachschub) abgeschickt am 7. Sep. 1944

Summe = 140

(Zusammengestellt von Martin Block, Verwendung für andere Webseiten nur mit Genehmigung des Verfassers!)

Der Aufklärungspanzer 38 war ebenfalls auf dem Fahrgestell des Panzers 38 (t) aufgebaut. Die Geländeverhältnisse in Rußland erforderten dringend ein Vollketten-Aufklärungsfahrzeug. Um schnell Abhilfe zu schaffen, wurde wiederum auf das Fahrgestell des Panzerkampfwagens 38 (t) zurück gegriffen. Zwischen Februar und März 1944 wurden 70 dieser Aufklärungs-Panzer gefertigt. Das Fahrzeug trug die vom Sd.Kfz. 222 übernommene 2-cm Hängelafette 38 mit der 2-cm-KwK 38 und drei Mann Besatzung. Außerdem war das Fahrzeug noch mit einem MG 34 oder MG 42 bewaffnet. Die Hängelafette 38 hatte den Vorteil, dass sowohl Erd- als auch Luftziele bekämpft werden konnten. Es wog 9,8 t, der Munitionsvorrat betrug für die KwK 180 Schuß und für das MG 42 1.100 Schuß. Als Versuch wurden zwei dieser Fahrzeuge auch mit einer 7,5-cm-KwK 40 L/24 ausgestattet.

Zuweisung an Einheiten:

Pz.Gren.Div. GD = 25 ab Heeres-Zeugamt. am 27. Apr. 1944
Ersatz-Brigade GD = 1 ab Heeres-Zeugamt. am 30. Apr. 1944
Pz.Gren.Div. GD = 1 ab Heeres-Zeugamt. am 27. Jun. 1944
3. Pz.Div. = 25 ab Heeres-Zeugamt. am 1. Sep. 1944
3. Pz.Div. = 6 ab Heeres-Zeugamt. am 30. Okt. 1944
Pz.Gren.Div. GD = 7 ab Heeres-Zeugamt. am 19. Dez. 1944

Summe = 65

(Zusammengestellt von Martin Block, Verwendung der für andere Webseiten nur mit Genehmigung des Verfassers!)

Neben den o.g. Umbauten gab es auch in geringem Maße Sonderbauten für Fahrschulzwecke, die z.T. mit Holzgasgeneratoren ausgestattet waren, Berge-, Instandsetzungs- und Munitionsversorgungsfahrzeuge. Diese Fahrzeuge entstanden auch oft in truppeneigenen Werkstätten.

Nach der Umstellung der Fertigung des Panzerkampfwagens 38(t) auf Selbstfahrlafetten wurde 1943 die Möglichkeit zur Schaffung eines Sturmgeschützes auf Grundlage des Fahrgestells des Panzerkampfwagen 38(t) untersucht. Um eine schnelle Serienfertigung zu gewährleisten, sollte der neue Jagdpanzer bis zu 80% der Bauteile des Panzerkampfwagen 38(t) übernehmen. Als Bewaffnung war die 7,5-cm Pak L/48 vorgesehen. Die ersten Fahrzeuge sollten laut Planung im März 1944 ausgeliefert werden. Nach Fertigstellung der ersten 20 Fahrzeuge zeigte sich, dass die Fahrzeuge stark kopflastig waren und mit 16 t Gefechtsgewicht drei Tonnen schwerer wurden, als geplant. Daher waren Änderungen an der Panzerung, an den Federn und am Wechselgetriebe notwendig. Bis zum 20. Juni 1944 konnten 36 Fahrzeuge gefertigt und an die Truppenerprobung abgegeben werden. Das Fahrzeug erhielt die Bezeichnung Jagdpanzer 38 und wurde in einigen Dokumenten auch als "Hetzer" bezeichnet, wobei diese Bezeichnung niemals offiziell vergeben wurde. Die Bezeichnung hat sich dafür aber um so mehr in der Nachkriegsliteratur eingebürgert. Der Jagdpanzer 38 hatte folgende Leistungsdaten:

Gewicht: 16 t
Antrieb: Frontantrieb
Länge: 6,27 m (4,87 m ohne Waffe)
Breite: 2,65 m
Höhe: 2,10 m
Spurweite: 2,123 m
Breite der Kettenglieder: 293 mm
Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h
Fahrbereich (Straße): 180 km
Kraftstoff-Verbrauch (Straße): 180 l/100 km
Besatzung: 4 Mann
Primärwaffe: 7,5-cm Pak 39 L 48 (Panzerjägerkanone 40)
Munitionsvorrat: 40, später 45 Schuß
Feuerhöhe: 1,67 m
Verschluß: halbautomatischer Fallblock-Verschluß
Richtmittel: SfL ZF 1 a mit 3-facher Vergrößerung
Schußfolge: 12 - 14 / min
Sekundärwaffen: 1 x MG 34
Munitionsvorrat MG: 600 Schuß
Motor: Praga EPA-AC 4-Takt Otto-Motor mit 6-Zylindern und 7,754 l Hubraum
Höchstleistung: 160 PS
Kühlung: Flüssigkeit
Panzerungs-Art: geschweißte Bleche
Panzerstärke front: 60 mm bei 30° (oben) und 60° (unten)
Panzerstärke Seite und hinten: 20 mm bei 50° (oben) und 75° (unten)
Panzerstärke Decke: 8 mm
Funkausstattung: UKW Fu 5

Der Jagdpanzer 38  bewährte sich dank seiner Wendigkeit und seiner niedrigen Silhouette außerordentlich gut an der Front. Er wurde ab Juni 1944 bei BMM AG in Prag und ab September 1944 auch bei der Firma Skoda in Königgrätz gebaut. Bis zum 18. Juni 1944 wurden 22 Fahrzeuge hergestellt, bis Dezember 1944 waren es insgesamt 1.598 Fahrzeuge. In den ersten drei Monaten des Jahres 1945 wurden noch 1.138 Fahrzeuge gebaut, so dass bis Kriegsende insgesamt 2.584 Fahrzeuge hergestellt wurden.

Bedienungs- und Schießanleitung zum Jagdpanzer 38


Zuweisung an Einheiten:

B = Bergepanzer 38, d.h. ein Eintrag wie z.B. 31 + 3 B steht für Lieferung von 31 Jagdpanzer 38 und 3 Bergepanzer 38

(kursiv) = Division hat Lieferung nicht erhalten, Jagdpanzer 38 anderweitig verwendet

[kursiv] = Originaltext

MAI 1944

Bergen = 2 ab Heeres-Zeugamt. am 28. Mai 1944
Hillersleben = 2 ab Heeres-Zeugamt. am 28. Mai 1944
Wünsdorf = 1 ab Heeres-Zeugamt. am 28. Mai 1944
Wa Prüf 7 = 1 ab Heeres-Zeugamt. am 28. Mai 1944
Berka = 3 ab Heeres-Zeugamt. am 30. Mai 1944
Kummersdorf = 5 ab Heeres-Zeugamt. am 30. Mai 1944
Putlos = 1 ab Heeres-Zeugamt. am 30. Mai 1944
Pz.Jg.Schule Mielau = 7 ab Heeres-Zeugamt. am 30. Mai 1944
JUNI 1944
Ersatzheer = 4 ab Heeres-Zeugamt. am 29. Jun. 1944
Ersatzheer = 4 ab Heeres-Zeugamt. am 30. Jun. 1944
JULI 1944
Ersatzheer = 4 ab Heeres-Zeugamt. am 1. Jul. 1944
Pz.Jg.Abt. 731 = 14 ab Heeres-Zeugamt. am 4. Jul. 1944
Ersatzheer = 2 ab Heeres-Zeugamt. am 5. Jul. 1944
Pz.Jg.Abt. 731 = 31 + 3 B ab Heeres-Zeugamt. am 6. Jul. 1944
Pz.Jg.Abt. 731 = 1 B ab Heeres-Zeugamt. am 13. Jul. 1944
Pz.Jg.Abt. 743 = 28 ab Heeres-Zeugamt. am 19. Jul. 1944
Ersatzheer = 16 ab Heeres-Zeugamt. am 19. Jul. 1944
Ersatzheer = 7 ab Heeres-Zeugamt. am 25. Jul. 1944
Pz.Jg.Abt. 743 = 17 ab Heeres-Zeugamt. am 28. Jul. 1944
AUGUST 1944
15. Inf.Div. = 14 + 1 B ab Heeres-Zeugamt. am 5. Aug. 1944 - Stu.Gesch.Abt. 1015
76. Inf.Div. = 14 + 1 B ab Heeres-Zeugamt. am 7. Aug. 1944 - Stu.Gesch.Abt. 1076
(335. Inf.Div.) = 14 ab Heeres-Zeugamt. am 10. Aug. 1944 - Div. im Aug. 1944 zerschlagen. Stu.Gesch.Abt. 1335 selbständig eingesetzt.
(79. Inf.Div.) = 14 ab Heeres-Zeugamt. am 13. Aug. 1944 - Div. im Aug. 1944 zerschlagen. Stu.Gesch.Abt. 1179 selbständig eingesetzt.
(257. Inf.Div.) = 14 ab Heeres-Zeugamt. am 13. Aug. 1944 - Div. im Aug. 1944 zerschlagen. Stu.Gesch.Abt. 1257 selbständig eingesetzt.
20. Waffen-Gren.Div. der SS = 14 ab Heeres-Zeugamt. am 14. Aug. 1944 - 2./SS-Pz.Jg.Abt. 20
NSKK Schule = 1 ab Heeres-Zeugamt. am 25. Aug. 1944
8. SS-Kav.Div. 'Florian Geyer' = 14 ab Heeres-Zeugamt. am 26. Aug. 1944 - 1. oder 2./SS-Pz.Jg.Abt. 8
97. Jäger-Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt. am 28. Aug. 1944 - Stu.Gesch.Abt. 1097
Pz.Jg.Schule Mielau = 7 ab Heeres-Zeugamt. am 31. Aug. 1944
Kummersdorf = 1 ab Heeres-Zeugamt. am 31. Aug. 1944
Wa Prüf 6 = 1 ab Heeres-Zeugamt. am 31. Aug. 1944
SEPTEMBER 1944
(306. Inf.Div.) = 14 ab Heeres-Zeugamt. am 1. Sep. 1944 - Div. im Aug. 1944 zerschlagen. Stu.Gesch.Abt. 1306 bleibt in Milowitz, Jagdpz. wieder abgegeben, Personal für Stu.Gesch.Abt. 1219 verwendet
Aufstellungs-Stab Süd = 3 ab Heeres-Zeugamt. am 3. Sep. 1944
(376. Inf.Div.) = 14 ab Heeres-Zeugamt. am 4. Sep. 1944 - Div. im Aug. 1944 zerschlagen. Stu.Gesch.Abt. 1376 => 4.9.1944 2./741 (neu)
8. SS-Kav.Div. 'Florian Geyer' = 15 ab Heeres-Zeugamt. am 7. Sep. 1944 - Stab und 1. oder 2./SS-Pz.Jg.Abt. 8
Ersatzheer = 2 ab Heeres-Zeugamt. am 8. Sep. 1944
Ersatzheer = 2 ab Heeres-Zeugamt am 8. Sep. 1944
183. Volks-Gren.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 9. Sep. 1944 - Stu.Gesch.Abt. 1219
246. Volks-Gren.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 9. Sep. 1944 - Stu.Gesch.Abt. 1246
Ersatzheer = 4 ab Heeres-Zeugamt am 11. Sep. 1944
Ersatzheer = 6 ab Heeres-Zeugamt am 12. Sep. 1944
Ersatzheer = 1 ab Heeres-Zeugamt am 12. Sep. 1944
Ersatzheer = 5 ab Heeres-Zeugamt am 13. Sep. 1944
Ersatzheer = 8 ab Heeres-Zeugamt am 15. Sep. 1944
363. Volks-Gren.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 16. Sep. 1944 - Stu.Gesch.Abt. 1363
Ersatzheer = 2 ab Heeres-Zeugamt am 18. Sep. 1944
Pz.Jg.Abt. 741 = 15 ab Heeres-Zeugamt am 18. Sep. 1944 - Einsatz Westfront
Pz.Jg.Abt. 741 = 15 ab Heeres-Zeugamt am 21. Sep. 1944 - Einsatz Westfront
Fa. Krupp/Alkett = ab Heeres-Zeugamt am 25. Sep. 1944 - Erprobung rücklauflose Kanone
[Reichsführer SS] = 10 ab Heeres-Zeugamt am 29. Sep. 1944 - NICHT 16. SS-Pz.Gren.Div.! Möglicher Empfänger: Pz.Jg.Kp./Begl.Btl. RFSS
OKTOBER 1944
1 Kp. Pz.Jg.Abt. 741 = 15 ab Heeres-Zeugamt am 3. Okt. 1944 - selbständiger Einsatz Ostfront z.V. OKH
Pz.Jg.Schule Milowitz = 10 + 5 B ab Heeres-Zeugamt am 5. Okt. 1944
Ersatzheer = 1 ab Heeres-Zeugamt am 7. Okt. 1944
SS-Abrechnung Sept. = 4 ab Heeres-Zeugamt am 8. Okt. 1944
Pz.Jg.Schule Mielau = 2 B ab Heeres-Zeugamt am 8. Okt. 1944
349. Volks-Gren.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 11. Okt. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1349
22. SS-Freiw.Kav.Div. = 7 ab Heeres-Zeugamt am 10. Okt. 1944 - 1. oder 2./SS-Pz.Jg.Abt. 22
Pz.Jg.Schule Milowitz = 14 B ab Heeres-Zeugamt am 16. Okt. 1944
181. Inf.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 20. Okt. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1222
Reichsgren.Div. 'H.u.D.' = 14 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 20. Okt. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1046
(15. Waffen-Gren.Div. der SS) = 14 ab Heeres-Zeugamt am 21. Okt. 1944 - nicht bei Division eingesetzt, Verbleib unbekannt, Personal später wahrscheinlich zu SS-Pz.Jg.Abt. 561
18. Volks-Gren.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 22. Okt. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1818
708. Volks-Gren.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 23. Okt. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1708
277. Volks-Gren.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 23. Okt. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1277
22. SS-Freiw.Kav.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 26. Okt. 1944 - 1. oder 2./SS-Pz.Jg.Abt. 22
272. Volks-Gren.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 28. Okt. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1272
Pz.Jg.Schule Milowitz = 1 B ab Heeres-Zeugamt am 28. Okt. 1944
304. Inf.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 31. Okt. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1304
4. Geb.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 31. Okt. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1094
Wischau = 2 ab Heeres-Zeugamt am 31. Okt. 1944 - Oberfähnrich-Schule 2 oder Feld-Uffz.Schule?
Pz.Jg.Schule Milowitz = 8 B ab Heeres-Zeugamt am 31. Okt. 1944
NOVEMBER 1944
26. Volks-Gren.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 2. Nov. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1026
Pz.Jg.Schule Milowitz = 24 B ab Heeres-Zeugamt am 3. Nov. 1944
(19. Waffen-Gren.Div. der SS) = 14 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 4./8. Nov. 1944 - 2./SS-Pz.Jg.Abt. 19, nicht zur Div., erst Ende Jan. 1945 selbständiger Einsatz in Pommern
47. Volks-Gren.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 6. Nov. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1147
337. Volks-Gren.Div. = 14 + 1 ab Heeres-Zeugamt am 10./13. Nov. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1337
SS-Abrechnung Okt. = 3 ab Heeres-Zeugamt am 11. Nov. 1944
Pz.Jg.Schule Milowitz = 10 B ab Heeres-Zeugamt am 11. Nov. 1944
352. Volks-Gren.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 13. Nov. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1352a
SS-Abrechnung Okt. = 3 ab Heeres-Zeugamt am 15. Nov. 1944
340. Volks-Gren.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 15. Nov. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1340
Pz.Jg.Abt. 731 = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 16. Nov. 1944
62. Volks-Gren.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 17. Nov. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1162
9. Volks-Gren.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 18. Nov. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1009
326. Volks-Gren.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 19. Nov. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1326
560. Volks-Gren.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 19. Nov. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1560
711. Inf.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 21. Nov. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1711
363. Volks-Gren.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 21. Nov. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1363b
Pz.Jg.Abt. 741 = 12 ab Heeres-Zeugamt am 24./25. Nov. 1944
167. Volks-Gren.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 25. Nov. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1167
716. Inf.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 25. Nov. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1716
Pz.Jg.Kp. Bock, Lang u. Pankow = 42 ab Heeres-Zeugamt am 26./27. Nov. 1944 - 14 pro Kp., Einsatz Westfront
(352. Volks-Gren.Div.) = 14 ab Heeres-Zeugamt am 27. Nov. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1352b nicht zur Div. sondern taktisch 79. V.G.D. unterstellt
DEZEMBER 1944
(271. Volks-Gren.Div.) = 14 ab Heeres-Zeugamt am 1. Dez. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1271 bleibt in Milowitz, Jagdpz. an unbekannte Einheit abgegeben
320. Volks-Gren.Div. = 14 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 3. Dez. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1320
[Reichsführer SS] = 10 ab Heeres-Zeugamt am 4. Dez. 1944 - NICHT 16. SS-Pz.Gren.Div. sondern Ob. Oberrhein, genauer Verbleib noch unklar
Export nach Ungarn = 25 ab Heeres-Zeugamt am 7. Dez. 1944
(79. Volks-Gren.Div.) = 14 ab Heeres-Zeugamt am 7. Dez. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1179 nicht zur Div. sondern taktisch 257. V.G.D. unterstellt
(245. Inf.Div.) = 14 ab Heeres-Zeugamt am 7. Dez. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1245 bleibt in Milowitz, Jagdpz. an unbekannte Einheit abgegeben
16. Volks-Gren.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 7. Dez. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1316
252. Volks-Gren.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 7. Dez. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1252
Pz.Flamm-Kp. 352 & 353 = (20) am 8. Dez. 1944 zugewiesen, dahinter Vermerk: [Umbau Flamm-Pz.] [direkt abgezweigt]
Export nach Ungarn = 25 ab Heeres-Zeugamt am 10. Dez. 1944
Pz.Jg.Abt. 743 = 3 + 2 B ab Heeres-Zeugamt am 13. Dez. 1944
Artillerieschule Burg = 2 ab Heeres-Zeugamt am 13. Dez. 1944
[Reichsführer SS] = 5 ab Heeres-Zeugamt am 13. Dez. 1944 - NICHT 16. SS-Pz.Gren.Div. sondern Ob. Oberrhein, genauer Verbleib noch unklar
246. Volks-Gren.Div. = 4 ab Heeres-Zeugamt am 14. Dez. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1246
183. Volks-Gren.Div. = 4 ab Heeres-Zeugamt am 14. Dez. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1219
68. Inf.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 14. Dez. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1168
Ausb.Abt. Lonigo = 3 ab Heeres-Zeugamt am 14. Dez. 1944 - Italien
Wa Prüf 6 = + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 14. Dez. 1944
Reichsführer SS = 10 ab Heeres-Zeugamt am 15. Dez. 1944 - NICHT 16. SS-Pz.Gren.Div. sondern Ob. Oberrhein, genauer Verbleib noch unklar
(Radf.Jäger-Brig. 10) = 14 ab Heeres-Zeugamt am 16. Dez. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1510 (nicht zur Brig. sondern taktisch 73. Inf.Div. unterstellt)
Ausb.Abt. Süd = 3 ab Heeres-Zeugamt am 16. Dez. 1944 - Italien
Reichsgren.Div. 'H.u.D.' = 4 ab Heeres-Zeugamt am 16. Dez. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1046
6. Volks-Gren.Div. = 1 ab Heeres-Zeugamt am 17. Dez. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1006
Heeresgruppe Süd = 32 ab Heeres-Zeugamt am 17. Dez. 1944 - geplante Verteilung lt. Meldung H.Gr. Süd v. 10.12.1944: 76. I.D. = 14, 8. Jg.D. = 4, 3. Geb.D. = 5, 4. Geb.D. = 4, 15. I.D. = 3, 8. SS-Kav.D. = 8. Summe = 36, d.h. da dann nur 32 geliefert wurden muss es Abweichungen vom Plan gegeben haben oder es waren einige der am 18.12.1944 an einige der Einheiten ebenfalls abgeschickten Bergepz. 38 mit eingerechnet worden.
Pz.Jg.Kp. 1335 = + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 18. Dez. 1944 - 335. I.D. Div. bereits im Aug. 1944 zerschlagen. Pz.Jg.Kp. 1335 wurde selbständig eingesetzt.
8. Jäger-Div. = + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 18. Dez. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1008
15. Inf.Div. = + 2 B ab Heeres-Zeugamt am 18. Dez. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1015
Reichsgren.Div. 'H.u.D.' = + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 18. Dez. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1046
76. Inf.Div. = + 2 B ab Heeres-Zeugamt am 18. Dez. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1176
Heeresgruppe Süd = + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 18. Dez. 1944 - wahrscheinlich an ungarische Stu.Gesch.Abt. 20
(14. Waffen-Grenadier-Div. der SS) = + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 19. Dez. 1944 - 2./SS-Pz.Jg.Abt. 14 (nicht zur Div., für SS-Pz.Jg.Abt. 560 verwendet?)
(31. SS-Freiwilligen-Grenadier-Div.) = + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 19. Dez. 1944 - 2./SS-Pz.Jg.Abt. 31 (Kp. erst Ende Mrz./Anfang Apr. 1945 bei Div. eingetroffen)
SS-Abrechnung Dez. = 8 ab Heeres-Zeugamt am 22. Dez. 1944
Pz.Jg.Abt. 743 = 1 B ab Heeres-Zeugamt am 24. Dez. 1944
Pz.Jg.Abt. 731 = 20 ab Heeres-Zeugamt am 24. Dez. 1944
31. SS-Freiwilligen-Grenadier-Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 27. Dez. 1944 - 2./SS-Pz.Jg.Abt. 31 (erst Anfang Apr. 1945 bei Div.!)
94. Inf.Div. = 7 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 28. Dez. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1194
2. Geb.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 31. Dez. 1944 - Pz.Jg.Kp. 1055
JANUAR 1945
416. Inf.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 1. Jan. 1945 - Pz.Jg.Kp. 1416
211. Inf.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 1. Jan. 1945 - Pz.Jg.Kp. 1211
(14. Waffen-Gren.Div. der SS) = 14 ab Heeres-Zeugamt am 2. Jan. 1945 - 2./SS-Pz.Jg.Abt. 14 (nicht zur Div., für Aufstellung SS-Pz.Jg.Abt. 560 verwendet?)
65. Inf.Div. = 14 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 4. Jan. 1945 - Pz.Jg.Kp. 1165
716. Inf.Div. = 4 ab Heeres-Zeugamt am 8. Jan. 1945 - Pz.Jg.Kp. 1716
[Reichsführer SS] = 4 ab Heeres-Zeugamt am 11. Jan. 1945 - NICHT 16. SS-Pz.Gren.Div. sondern Ob. Oberrhein, genauer Verbleib noch unklar
Wa Prüf 6 = 1 ab Heeres-Zeugamt am 11. Jan. 1945
Pz.Jg.Kp. Gekeler = 10 ab Heeres-Zeugamt am 11. Jan. 1945 - selbständiger Einsatz im Bereich Ob. Oberrhein
Export nach Ungarn = 25 ab Heeres-Zeugamt am 12. Jan. 1945
(73. Inf.Div.) = 14 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 15. Jan. 1945 - Nicht zur Div., Pz.Jg.Kp. 1173 wird später Jagdpz.Kp. 1248 (168. I.D.)
(257. Volks-Gren.Div.) = 14 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 15./17. Jan. 1945 - Pz.Jg.Kp. 1257 bleibt in Milowitz, Jagdpz. an unbekannte Einheit abgegeben
(21. Inf.Div.) = 14 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 15./17. Jan. 1945 - Pz.Jg.Kp. 1021 (nicht zur Div., taktisch Pz.Jagd-Abt.(gp.) 1 unterstellt)
359. Inf.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 15. Jan. 1945 - Pz.Jg.Kp. 1359
(547. Volks-Gren.Div.) = + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 15. Jan. 1945 - Pz.Jg.Kp. 1547 (nicht zur Div. sondern für Pz.Jagd-Abt.(gp.) 2 verwendet)
Ersatzheer = 32 ab Heeres-Zeugamt am 18. Jan. 1945 - Verteilung noch unklar
Heeresgruppe A = 13 ab Heeres-Zeugamt am 19. Jan. 1945 - Verteilung noch unklar
Pz.Jg.Kp. z.b.V. Pz.AOK 1 = 14 ab Heeres-Zeugamt am 19. Jan. 1945
Pz.Jg.Kp. 1384 = 14 ab Heeres-Zeugamt am 19. Jan. 1945 - 384. I.D. bereits 9.10.44 aufgelöst, selbständiger Einsatz im Osten.
Heeresgruppe A = 3 ab Heeres-Zeugamt am 21. Jan. 1945 - Verteilung noch unklar
Pz.Jg.Abt. 743 = 10 ab Heeres-Zeugamt am 23. Jan. 1945
(181. Inf.Div.) = 10 ab Heeres-Zeugamt am 23. Jan. 1945 - Pz.Jg.Kp. 1222 selbständiger Einsatz im Bereich H.Gr. Süd
(83. Inf.Div.) = 14 ab Heeres-Zeugamt am 23. Jan. 1945 - Pz.Jg.Kp. 1183 (nicht zur Div., sondern taktisch 6. V.G.D. unterstellt)
271. Volks-Gren.Div. = 14 ab Heeres-Zeugamt am 23. Jan. 1945 - Pz.Jg.Kp. 1271
(542. Volks-Gren.Div.) = 14 ab Heeres-Zeugamt am 23. Jan. 1945 - Pz.Jg.Kp. 1542 (nicht zur Div. sondern zu Pz.Gren.Div. Kurmark)
(129. Inf.Div.) = 14 ab Heeres-Zeugamt am 24. Jan. 1945 - Pz.Jg.Kp. 1129 (nicht zur Div. sondern taktisch u. a. 309. Inf.Div. unterstellt)
(551. Volks-Gren.Div.) = 14 ab Heeres-Zeugamt am 25. Jan. 1945 - Pz.Jg.Kp. 1551 (nicht zur Div. sondern zu Pz.Gren.Div. Kurmark)
(203. Inf.Div.) = 14 ab Heeres-Zeugamt am 25. Jan. 1945 - Pz.Jg.Kp. 1203 (nicht zur Div. sondern für Pz.Jagd-Abt.(gp.) 2 verwendet)
(547. Volks-Gren.Div.) = 14 ab Heeres-Zeugamt am 25. Jan. 1945 - Pz.Jg.Kp. 1547 (nicht zur Div. sondern für Pz.Jagd-Abt.(gp.) 2 verwendet)
SS-Pz.Jg.Ausb.u.Ers.Abt. 3 = + 2 B ab Heeres-Zeugamt am 25. Jan. 1945
278. Inf.Div. = 14 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 28. Jan. 1945 - Pz.Jg.Kp. 1278
334. Inf.Div. = 14 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 28. Jan. 1945 - Pz.Jg.Kp. 1334
(Radf.Jäger-Brig. 10) = 28 + 2 B ab Heeres-Zeugamt am 29. Jan. 1945 - 2. u. 3./Pz.Jg.Abt. 510 (nicht zur Brig., sondern für Pz.Jagd-Abt.(gp.) 3 verwendet)
FEBRUAR 1945
[Begl.Kp.Rf.SS] = 10 ab Heeres-Zeugamt am 2. Feb. 1945 = Pz.Jg.Kp./Begl.Btl. RF-SS?
20. Waffen-Gren.Div. der SS = 5 ab Heeres-Zeugamt am 2. Feb. 1945 - 2./SS-Pz.Jg.Abt. 20
Pz.Jagd-Abt.(gp.) 4 = 28 + 2 B ab Heeres-Zeugamt am 2./5. Feb. 1945
SS-Abrechnung Dez. = 11 ab Heeres-Zeugamt am 5. Feb. 1945
Pz.Jagd-Abt.(gp.) 6 = 28 + 2 B ab Heeres-Zeugamt am 8. Feb. 1945
SS-Abrechnung Jan. = 16 ab Heeres-Zeugamt am 9. Feb. 1945
Pz.Jg.Abt. 561 = 20 + 2 B ab Heeres-Zeugamt am 10. Feb. 1945
Heeresgruppe Mitte = 8 ab Heeres-Zeugamt am 10. Feb. 1945 - Verteilung noch unklar
20. Waffen-Gren.Div. der SS = 5 ab Heeres-Zeugamt am 12. Feb. 1945 - 2./SS-Pz.Jg.Abt. 20
Ersatzheer = 18 ab Heeres-Zeugamt am 12. Feb. 1945 - Verteilung noch unklar
Feld-Uffz.Schule Wischau = 5 ab Heeres-Zeugamt am 12. Feb. 1945
P.E. 9 c = 14 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 12. Feb. 1945 - Verwendung noch unklar
9. FallschirmJäger-Div. = 14 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 14. Feb. 1945 - Pz.Jg.Lehr-Kp. Bergen (ehem. Pz.Jg.Kp. 1258)
Pz.Jg.Abt. 743 = 31 + 3 B ab Heeres-Zeugamt am 15. Feb. 1945
Heeresgruppe Mitte = 5 B ab Heeres-Zeugamt am 16. Feb. 1945 - Verteilung noch unklar
Heeresgruppe Süd = 5 B ab Heeres-Zeugamt am 16. Feb. 1945 - Verteilung noch unklar
Gen. d. Pz.Tr. West = 10 B ab Heeres-Zeugamt am 16. Feb. 1945 - Verteilung noch unklar
600. (russ.) Inf.Div. = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 16./17. Feb. 1945 - Pz.Jg.Kp. 1600
SS-Pz.Jg.Kp. Bad Saarow = 14 ab Heeres-Zeugamt am 18. Feb. 1945 - für SS-Pz.Jg.Abt. 560 z.b.V. verwendet?
SS-Führungs-Hauptamt = 2 B ab Heeres-Zeugamt am 18. Feb. 1945
Polizei-Brigade Wirth = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 22. Feb. 1945 - April 1945 für Aufstellung 35. SS-Pol.Gren.Div. verwendet
275. Infanterie-Division = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 22. Feb. 1945 - Pz.Jg.Kp. 1275
Pz.Jg.Abt. Jüterbog = 21 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 23. Feb. 1945 - ab 26.2.1945 Eingliederung in 16. Pz.Div.
Pz.Jg.Abt. Schlesien = 21 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 23. Feb. 1945 - ab 21.3.1945 für Wiederaufstellung 18. Pz.Gren.Div. verwendet
356. Inf.Div. = 14 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 25. Feb. 1945 - Pz.Jg.Kp. 1356
MÄRZ 1945
357. Inf.Div. = 11 ab Heeres-Zeugamt am 2. Mrz. 1945 - Jagdpz.Kp. 1357
(181. Inf.Div.) = 8 ab Heeres-Zeugamt am 2. Mrz. 1945 - Jagdpz.Kp. 1222 selbständiger Einsatz im Bereich H.Gr. Süd
76. Inf.Div. = 1 ab Heeres-Zeugamt am 2. Mrz. 1945 - Jagdpz.Kp. 1176
Nachschub West H.Gr. H = 10 ab Heeres-Zeugamt am 2. Mrz. 1945 - Verteilung noch unklar
Nachschub West H.Gr. B = 10 ab Heeres-Zeugamt am 2. Mrz. 1945 - Verteilung noch unklar
Pz.Jg.Abt. 744 = 31 + 3 B ab Heeres-Zeugamt am 3. Mrz. 1945
Nachschub West = 6 ab Heeres-Zeugamt am 5. Mrz. 1945 - Verteilung noch unklar
Nachschub West = 8 ab Heeres-Zeugamt am 5. Mrz. 1945 - Jagdpz.Kp. 1162 / 62. Volks-Gren.Div.
Nachschub West = 6 ab Heeres-Zeugamt am 5. Mrz. 1945 - Jagdpz.Kp. 1272 / 272. Volks-Gren.Div.
Heeresgruppe Mitte = 20 ab Heeres-Zeugamt am 6. Mrz. 1945 - Verteilung noch unklar
Befh. d. Waffen-SS Böhmen u. Mähren = 6 ab Heeres-Zeugamt am 6. Mrz. 1945
Heeresgruppe Nord = 20 ab Heeres-Zeugamt am 6. Mrz. 1945 - Gemäß Meldung AOK 4 durch Pz.Abt. 511 übernommen
Pz.Jg.Abt. Jüterbog = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 6. Mrz. 1945 - seit 26.2.1945 in 16. Pz.Div. eingegliedert
Pz.Jg.Abt. Schlesien = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 7. Mrz. 1945 - ab 21.3.1945 für Wiederaufstellung 18. Pz.Gren.Div. verwendet
[Begl.Btl. 'Rf SS'] = 10 ab Heeres-Zeugamt am 7. Mrz. 1945 = Pz.Jg.Kp./Begl.Btl. RF-SS?
163. Inf.Div. = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 7. Mrz. 1945 - Jagdpz.Kp. 1234
169. Inf.Div. = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 7. Mrz. 1945 - Jagdpz.Kp. 1230
13. Panzer-Division = 20 ab Heeres-Zeugamt am 8. Mrz. 1945 - Pz.Jg.Abt. 13
H.Stu.Gesch.Brig. 236 = 31 + 3 B ab Heeres-Zeugamt am 8./9. Mrz. 1945
71. Inf.Div. = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 10./12. Mrz. 1945 - Jagdpz.Kp. 1171
362. Inf.Div. = 10 ab Heeres-Zeugamt am 11. Mrz. 1945 - Jagdpz.Kp. 1362
305. Inf.Div. = 10 ab Heeres-Zeugamt am 11. Mrz. 1945 - Jagdpz.Kp. 1305
251. Inf.Div. = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 12. Mrz. 1945 - Jagdpz.Kp. 1251
304. Inf.Div. = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 12. Mrz. 1945 - Jagdpz.Kp. 1304
Ersatzheer = 2 ab Heeres-Zeugamt am 13. Mrz. 1945
6. Inf.Div. = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 14. Mrz. 1945 - Jagdpz.Kp. 1006
17. Inf.Div. = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 15./16. Mrz. 1945 - Jagdpz.Kp. 1017
(189. Inf.Div.) = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 15./16. Mrz. 1945 - Jagdpz.Kp. 1089 (nicht zur Div., sondern für Pz.Jg.Abt. Lambert verwendet)
Pz.Div. FHH (1) = 21 + 2 B ab Heeres-Zeugamt am 16. Mrz. 1945 - Pz.Jg.Abt. FHH (1)
1. Volks-Geb.Div. = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 18./20. Mrz. 1945 - Jagdpz.Kp. 1044
Nachschub Ob.West = 20 ab Heeres-Zeugamt am 19. Mrz. 1945 - für Pz.Ausb.Verb. Thüringen
281. Inf.Div. = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 22. Mrz. 1945 - Jagdpz.Kp. 1281
SS-Abrechnung Feb. = 10 ab Heeres-Zeugamt am 25. Mrz. 1945
(106. Inf.Div.) = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 25. Mrz. 1945 - Jagdpz.Kp. 1106 (nicht zur Div., sondern für Pz.Jg.Abt. Lambert verwendet)
553. Volks-Gren.Div. = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 26. Mrz. 1945 - Jagdpz.Kp. 1553
Nachschub Ob. West = 22 + 3 B ab Heeres-Zeugamt am 26. Mrz. 1945 - Kampfkdt. Erfurt
Fa. Büssing NAG = + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 26. Mrz. 1945
(716. Inf.Div.) = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 27. Mrz. 1945 - Jagdpz.Kp. 1716 (nicht zur Div., sondern für Pz.Jg.Abt. Lambert verwendet)
Nachschub Ob.West = 20 ab Heeres-Zeugamt am 28. Mrz. 1945 - für Pz.Jg.Abt. 741
APRIL 1945
Nachschub H.Gr. Mitte = 20 ab Heeres-Zeugamt am 1. Apr. 1945 - Verteilung noch unklar
Pz.Jagd-Abt.(gp.) 3 = 21 + 2 B ab Heeres-Zeugamt am 7. Apr. 1945 - Auffrischung in Milowitz
715. Inf.Div. = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 7. Apr. 1945 - Jagdpz.Kp. 1715
Inf.Div. 'Scharnhorst' = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 8. Apr. 1945 - Jagdpz.Kp. Scharnhorst
Inf.Div. 'Ulrich v. Hutten' = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 10. Apr. 1945 - Jagdpz.Kp. Ulrich. v. Hutten
Jagdpz.Kp. 1235, 1245 u. 1257 = 30 + 3 B ab Heeres-Zeugamt am 11. Apr. 1945 - Ende Apr. 1945 bei Gruppe von Tolsdorff im Raum Grafenwöhr
Inf.Div. 'Potsdam' = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 12. Apr. 1945 - Jagdpz.Kp. Potsdam - es ist unklar ob die Kompanie ihre Div. noch erreicht hat
38. SS-Gren.Div. 'Nibelungen' = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 15./16. Apr. 1945 - bis 25.4.1945 taktisch 17. SS-Pz.Gren.Div. unterstellt
(Inf.Div. Friedrich L. Jahn) = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 16. Apr. 1945 - nicht zur Div., Stab Pz.Jg.Abt. 553 unterstellt, zuletzt Raum Pilsen
(Inf.Div. Schlageter) = 10 + 1 B ab Heeres-Zeugamt am 17. Apr. 1945 - nicht zur Div., Stab Pz.Jg.Abt. 553 unterstellt, zuletzt Raum Pilsen
Summe = 2533 + 179 B

Laut Notizen von Arbeitsstaffel/Org. K und Arb.Stab (Pz.Jg.) gab es nach dem 15. Apr. außerdem noch folgende Lieferungen:
Jagdpz.Kp. 1159 = 10 für Inf.Div. Th. Körner vorgesehen, aber Stab Pz.Jg.Abt. 553 unterstellt
Jagdpz.Kp. 1269 = 10 für 1. Mar.Inf.Div. vorgesehen, zuletzt in Milowitz, Verbleib unbekannt
Pz.Jg.Abt. 148 = 11 zuletzt in Milowitz, Verbleib unbekannt
Pz.Jg.Abt. 214 = 11 zuletzt in Milowitz, Verbleib unbekannt
Pz.Jg.Abt. 72 = 21 zuletzt in Milowitz, Verbleib unbekannt
Pz.Jg.Abt. 616 = 31 + 2 B zuletzt in Milowitz, Verbleib unbekannt

Summe = 94 + 2 B

(Zusammengestellt von Martin Block, Verwendung der für andere Webseiten nur mit Genehmigung des Verfassers!)

Im Dezember 1944 wurden 20 Jagdpanzer 38 »Hetzer« mit einem Flammenwerfer an Stelle der Pak ausgestattet. Die 700 l Flammöl konnten bis zu 60 m weit versprüht werden. Die Fahrzeuge wurden in der Ardennen-Offensive eingesetzt.

Insgesamt 170 Stück gab es vom Bergepanzer 38. Er hatte gegenüber dem Jagdpanzer 38 einen etwas niedrigeren Aufbau und eine durchgehende Stirnwand. Das Fahrzeug war oben offen und hatte den auch bei anderen Bergefahrzeugen eingesetzten 2-t Hilfskran, der normalerweise zerlegt im Fahrzeug mitgeführt wurde. An der linken Fahrzeugseite wurde ein 3,5 m langer Kletterbalken mitgeführt. Im Fahrzeug war eine 5-t-Seilwinde eingebaut.

Als Panzerbefehlswagen 38 erhielt der Hetzer ein zusätzliches Fu 8-Gerät sowie eine Sternantenne eingebaut.

Nach Auslauf der Selbstfahrlafetten-Produktion für das 15-cm schwere Infanterie-Geschütz (sIG) 33 im August 1944 ergab sich bei der Truppe ein großer Bedarf an solchen Fahrzeugen. Es wurde daher im November 1944 entschieden, das 15-cm schwere Infanterie-Geschütz (sIG) 33 auch auf den Jagdpanzer 38 zu montieren. Es gab jedoch nur einen bei B.M.M. gefertigten Prototyp der auf dem Fahrgestell eines umgebauten Bergepanzers 38 montiert wurde.

 

Literatur und Quellen:

Walter J. Spielberger: Die Panzerkampfwagen 35(t) und 38(t) und ihre Abarten. Band 11, Motorbuch Verlag Stuttgart
Wolfgang Fleischer: Waffen-Arsenal – Panzerkampfwagen 38(t) im Einsatz. Band 181, Podzun-Pallas Verlag
Fritz Hahn: Waffen und Geheimwaffen des deutschen Heeres 1933 - 1945, Bernard & Graefe 1998
Robert Jackson: Panzer: Modelle aus aller Welt von 1915 bis heute. Parragon Books Ltd
Werner Oswald: Kraftfahrzeuge und Panzer der Reichswehr, Wehrmacht und Bundeswehr. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1982
Thomas L. Jentz: Die deutsche Panzertruppe Band 1. Podzun-Pallas Verlag, 1998